Monatsarchiv: Februar 2009
Peter Gabriels Protest wegen 3 Minuten
Peter Gabriel ist für den Oscar nominiert. Mit “Down to Earth” hätte er etwas mehr Zeit gebraucht, als die 65 sec., die ihm die Veranstalter zubilligen wollten. Deshalb hat er seinen Vortrag abgesagt. Er sitzt zwar im Forum, singt aber nicht. Begründet wurde die Limitierung übrigens damit, dass man Sorge hat, dass die Zuschauer während der Musik umschalten. Ob das eigentlich auch für die Scheiß-Werbung gilt, die während dieses Events doch ganz sicher auch nicht ausgesetzt wird?
Ein schöner Gedanke wäre, wenn sich Politiker aus gewissen Talkrunden ausklingen würden, weil sie zu wenig Zeit für ihre Statements eingeräumt bekommen. Oh Mann. Da würde beispielsweise Heiner Geißler ja überhaupt nicht mehr zu sehen sein. Das fände ich dann aber persönlich auch ausgesprochen schade.
Woanders gelesen und gleich kommentiert
- Sixtus vs. Lobo
15. 02. 2009 Über Cypermobbing habe ich nun wirklich nix dazu gelernt. Schade. Vielleicht liegt es einfach daran, dass auch ich schon zu abgestumpft bin.
Von den Eigenarten der Blogger
Rayson hat einen schönen und witzigen Beitrag darüber geschrieben, weshalb die Blogszene vermutlich spätestens im zweiten Halbjahr 2009 wieder stark auseinanderfliegen wird. Jedenfalls der Teil, der sich mit politischen Beiträgen beschäftigt.
Zwischendrin hatte ich schon den Eindruck, dass sich (auch trotz großer Koalition) die Dinge einigermaßen im Zaun halten ließen.
Was lernen wir also? Ein paar unauffällig in den eigenen Beitrag oder Kommentar eingestreute Smilies können zwar optisch für etwas Auflockerung sorgen, sie ändern aber nichts an dem “erbärmlichen” Kampf bis aufs Messer, der das Freund-Feind-Schemata des politischen Bloggens nun einmal “auszeichnet”.
Wir sollten uns einfach mehr Mühe geben, die oder den anderen unvoreingenommener zu sehen. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht würde es dann auch langweilig?
Für mich persönlich behaupte ich, mich in Diskussionen, jedenfalls bestimmt außerhalb meines Blogs
, nicht immer einsichtiger aber doch weniger einseitig äußere, als ich das 2004 zu Beginn meiner Bloggerzeit getan habe.
Gesetzlich Versicherte zahlen in 2008 1,674 Mrd. € für Medikamente
Das “Deutsche Ärzteblatt” berichtet am 12.02., dass die gesetzlich Versicherten 2008 gegenüber 2007 48 Millionen mehr für Medikamente zugezahlt haben.
Dieser Wert ist das Äquivalent der 10%igen Zuzahlung, die wir Versicherten vom Verkaufspreis der Arzneimittel zu leisten haben. Danke Ulla.
Die Limits werden im Ärzteblatt genannt:
Unter bestimmten Voraussetzungen sind die Kunden von den Zuzahlungen befreit:
- Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
- Erreichen die Zuzahlungen die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens (ein Prozent bei chronisch kranken Patienten)
- Liegt der Preis eines Medikaments um 30 Prozent niedriger als der so genannte Festbetrag, ist die Aufnahme in die Zuzahlungsbefreiungsliste möglich
- Je nach Krankenkasse können so genannte Rabattarzneimittel für die Versicherten der jeweiligen Krankenkasse zur Hälfte oder ganz von der Zuzahlung befreit werden.
Wenn ich es richtig im Kopf habe, avisieren die Krankenkassen auch für dieses Jahr deshalb steigende Beiträge, weil die Arzneikosten steigen.
Der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus
Im Sozialismus werden die Unternehmen verstaatlicht und dann ruiniert und im Kapitalismus werden sie zuerst ruiniert und dann verstaatlicht.
Ich weiß nicht, von dem dieses schöne und gleichzeitig so falsche Bonmot stammt. Gerade habe ich es jedenfalls noch einmal im TV gehört. Im Presseclub der ARD.
Woanders gelesen und gleich kommentiert
- Konflikte statt Überparteilichkeit: Republikaner frustrieren Obama – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik
14. 02. 2009 Und allen Menschen, die guten Willens sind…


