Der Tatort-Krimi aus Stuttgart war jahrelang von schwäbischer Behäbigkeit. Kienzle-like eben. Jetzt hat Richy Müller alias Thorsten Lannert seinen 3. Fall gelöst. Und wie. Jedenfalls hat mir dieser Tatort heute Abend sehr gut gefallen.
Viktor de Man, ein gefährlicher, weltmännisch gewandter und skrupelloser Waffenhändler, wurde überzeugend von Filip Peeters dargestellt. Ein paar Klischees waren unvermeidlich, wie das in meinen Augen etwas überflüssige Gespräch zwischen Richy Müller und seinem Kollegen Felix Klare als Sebastian Bootz, in dem er die guten Seiten des ach so gefährlichen Waffenschmugglers beschrieb, gegen den er 4 Jahre zuvor als verdeckt ermittelt hatte.
Ansonsten hat mich auch dieser Krimi mit Müller sehr gut unterhalten, was ich durchaus nicht von allen Tatorten der ARD behaupten kann.












Das würde ich jetzt so nicht sagen. Also wenn man die Sache mal realistisch betrachtet, dann haben wir auch schon sehr viele gute Krimis auf die Reihe gebracht. Es sind vielleicht nicht solche, wie man bei den Amis zu sehen bekommt, aber ich finde, dass es nicht immer so extrem sein muss. Ich finde unsere Krimis recht gut und vor allem am Montag sehe ich gerne die Serie an. Ich weiß nicht, ob ich den Namen der Serie nennen darf. Das wäre ja dann schon fast Schleichwerbung.
Es viele Krimis aus der Serie “Tatort”, die mir überhaupt nicht gefallen. Bienzle gehörte auf jeden Fall dazu. Ich will ja gar keine Krimis amerikanischer Machart. Aber wie wär’s z.B. mit dem Niveau der BBC-Produktionen. Die gefallen mir meistens sehr gut. Aber zum Glück gibt es ja auch noch das Internet.