Ist Bloggen nicht Zeitverschwendung? Nutzen wir unsere Zeit sinnvoll?!

Gewinnt man Zeit, wenn man twittert, statt zu bloggen? Die Frage haben einige Blogger inzwischen beantwortet. Andere drücken sich vor der Antwort. Ich auch. Andererseits führt Twitterei denn dazu, dass man weniger am PC sitzt? Nee. Natürlich nicht. Es wäre verpeilt, wenn man vom Bloggen zum Twittern wechseln würde, um Zeit zu sparen. Vermutlich werden die Leute, die früher gebloggt haben und nun der Twitterei frönen, das nicht anders sehen.

Wie viel Lebenszeit hat man grandios verschwendet? Auf welche Angaben käme man wohl, wenn man irgendwann einmal Bilanz ziehen würde? Gut, bei den meisten von uns ist das vielleicht heute noch nicht angesagt. Darüber fängt man erst später an, sich Gedanken zu machen.

Bei mir stellt sich schon ein etwas mulmiges Gefühl ein. Ich verbringe definitiv zu viel Zeit am PC. Und das, obwohl ich auch beruflich fast mit dem Ding “verheiratet” bin. Wie sieht es mit anderen Dingen aus? Zu lange Autofahrten beispielsweise. Zu viel Fernsehen. Bestimmt könnte man seine Zeit viel besser nutzen. Wie viel Zeit verschwendet man. Wie sieht die Bilanz aus?


Kommentare

  1. steffino meint:

    was besseres als den tod findest du überall… ;-)

  2. Horst Schulte meint:

    Ja, und “Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst”. Ganz schön philosophisch sind wir heute wieder. :mrgreen:

    http://de.wikiquote.org/wiki/Sinn#Sinn_des_Lebens

  3. steffino meint:

    ich wollte damit auf den ersatzbefriedigungscharakter des vor dem computer hockens anspielen. denn am leichtesten (und ganz ohne entzugserscheinungen) kommt man von einer sache los, indem man etwas findet, was den eigenen bedürfnissen mehr entspricht.

  4. Rayson meint:

    Und du meinst, du könntest das, was du im Blog sagst, auch twittern? Also ehrlich, so simpel sind deine Beiträge wirklich nicht.

  5. Thomas meint:

    Twittern löst das Bloggen nicht ab, ergänzt es vielleicht das mag sein. Ich selbst lese lieber Blogs, twittern ist nicht mein Ding.

  6. Horst Schulte meint:

    @Rayson: Ein alter Lehrer von mir hat gern behauptet: In der Kürze liegt die Würze. Ich tendiere eigentlich dazu, ihm recht zu geben. Leider verführt das Bloggen (mich) zum Schwafeln.

    @Thomas: Ich twittere ja nun auch nicht eben viel. Du kennst den Lifestream? Mit der Software kann man ja auch noch ein bisschen bloggen. Martin Sauer (Der Admartinator) hat ja längst “umgestellt”.

  7. Thomas meint:

    Von dem Lifestream hatte ich mal kurz gelesen, mich allerdings ehrlich gesagt nicht näher damit beschäftigt. Einen Vorteil gegenüber dem Bloggen kann ich bei Twitter absolut nicht feststellen. Mit dem Gedanken “umzustellen” werde ich mich nicht beschäftigen.

    Wenn man manchmal so liest könnte man wirklich meinen Twitter stellt die Bühne dieser Welt dar. Mir persönlich entzieht sich einfach der Sinn / Zweck des twitterns. Es erscheint mir ein wenig wie ein großer Messenger.

  8. Horst Schulte meint:

    Thomas: die Bühne dieser Welt dar.

    Nee, wirklich nicht. Da bin ich bei dir. Ich nutze Twitter, wie ich schon sagte, eigentlich auch ziemlich wenig. Aber “man muss” ja dabei sein. Vielleicht verpasst man sonst was…

    Wir bloggen wohl doch noch eine Weile weiter, nicht Thomas?