Bei manchen Kommentaren könnte ich wirklich kotzen:
Das Ende des euphorischen Zeitalters wird auch den Abstand zwischen mittleren und oberen Einkommensgruppen schrumpfen lassen. Wenn der Dax fällt, fallen die Boni mager aus oder werden ganz gestrichen. Wenn es keine kreditfinanzierten Übernahmen gibt, kann daran auch niemand verdienen.
Die Anzahl der Hartz-IV-Empfänger dagegen, die ihr Geld mit Lehman-Zertifikaten verloren haben, hält sich in Grenzen. Selbst wenn jene klagenden Banker recht erhalten sollten, die jetzt ihre einkassierten Boni zurückfordern: auf mittlere Sicht werden sie und ihre Nachfolger auf den Top-Etagen zur Bescheidenheit genötigt sein. Dazu bedarf es nicht der Gehaltsdeckelung durch den Gesetzgeber; die Enteignung durch den Markt genügt. (Quelle)
FAS – Wirtschaftsressort-Leiter Rainer Hank bescheidet uns also, nur etwas Geduld zu haben. Die Schere zwischen arm und reich wird sich schließen, angesichts der grandiosen Wirtschaftskrise, in die uns diejenigen manövriert haben, die gerade in den letzten Jahren so prächtig verdient haben und die sich nun mit ihren Abermillionen lustig und vermutlich auch gar nicht so unzufrieden vom Acker machen.
Muss man für eine eine so abgezockte zynische Haltung eigentlich eine so tolle Qualifikation besitzen, wie Herr Hank sie zweifelsohne vorweisen kann?
Philipp Rösler wollte doch liefern








Wer sich beschwert, dass im Boom die Einkommensverteilung ungleicher wird, ist dann genau so “abgezockt zynisch”. Man kann nämlich nicht alles haben: Einkommensgleichheit ist am besten in Nordkorea umgesetzt.
Von Einkommensgleichheit habe ich aber nicht gesprochen. Sie ist auch überhaupt nicht erstrebenswert.
http://www.querblog.de/2009/03/07/schmeit-die-trainer-raus-ohne-abfindung-bundb-ohne-rente/