Die Julis in Bayern sind es auf jeden Fall:
Eilantrag angenommen: Rettung von Opel ist für die JuLis Bayern keine Lösung. Schon garnicht mit dem Geld unserer Kinder.
Die Jungen Liberalen zeigen also mehr Verantwortungsgefühl als die Regierungsparteien in Berlin, die ja immerhin noch davon sprechen, dass sie grundsätzlich dazu bereit wären, Opel zu helfen. Obwohl die Euphorie der letzten Wochen doch deutlich gelitten hat.
Der angenommene Eilantrag der Julis wird zwar keinerlei Einfluss auf die Entscheidung dieser Regierung haben, aber vielleicht wird es im Herbst ja den heißersehnten Wechsel zu schwarz/gelb geben. Wenn sich unser Wirtschaftsminister und die Regierung weiter so zögerlich anstellen, ist der Sommer schneller um als die Julis gucken können. Und dann? Dann sitzen sie indirekt in der Regierung und müssen Farbe bekennen. Auweia.
Was die Kinder der Kinder dann wohl zu den hohen Schulden sagen werden, die vielleicht sogar dann entstehen werden, wenn auf den Ruinen einer ehemals blühenden Industrielandschaft zuerst wieder etwas Neues entstehen muss? Auch das dürfte nicht ganz billig werden – soviel steht fest.
Scharia als Sonderrecht für Muslime?








ich denke die entscheidung ist nicht so einfach. auf der einen seite sind, wenn der staat nicht hilft, jede menge arbeitslose zu beklagen und die müssen wir als steuerzahler dann finanzieren.
was ich nicht verstehe, denn der staat muss ja so oder so bezahlen, warum gibt der staat nicht das geld an mercedes, vw und bmw unter der bedingung, dass diese die mitarbeiter von opel einstellen. das hätte den vorteil, dass man tote strukturen nicht mehr weiterfinanzieren muss und, dass die kompetenz der mitarbeiter nicht verloren geht. vielleicht denkt der ein oder andere mal über diesen vorschlag nach.
@shibumi:
Und was machen die kompetenten Mitarbeiter dann? In der Nase bohren? Die anderen fahren ihre Kapazitäten doch runter – die schmeißen eher “sozialverträglich” raus, als neue Leute einzustellen.
Die Schwierigkeit wäre, dass staatliche Subventionen wohl häufig keine nachhaltige Wirkung besitzen. Mit anderen Worten: Wenn das Geld alle ist, sind die Probleme der Unternehmen, die “beschenkt” wurden, wieder oder immer noch da. Außerdem würden solche Subventionen zu Ungleichheiten im Wettbewerb führen. Diejenigen nämlich, die ordentlich wirtschaften, erhalten und brauchen solche Subventionen nicht und würden durch die staatlichen Leistungen auf der anderen Seite aber benachteiligt. Das darf man nicht übersehen.
@Horst:
Mit deiner “Bloguhr” stimmt was nicht. es ist jetzt 22.43 – und den obigen Kommentar hab´ich vor ein paar Stunden geschrieben (nicht um 23.00)!
Checkst du das mal?
Gruß.
Das der Staat mit Subventionen helfen will, ist schon klar. Wenn alle Pleite gehen wird der Staat erst recht Pleite gehen. Ich denke, daß Problem ist nur an wen das Geld geht und wieviel. Wenn zum Beispiel Opel Deutschland eigentlich ganz gute Zahlen schreibt, dann finde ich es Sinnvoll Opel zu helfen. Ich denke, wir schießen einfach viel zu viel Geld in Unternehmen, die sich nie wieder erholen werden.
Über eine Bloguhr verfügt dieses Ding gar nicht. Check mal die Systemzeit des Rechners oder der Rechner, von denen du im Moment schreibst. Winterzeit ist eingestellt. Also sollte es eigentlich stimmen. Was sehen, welche Zeit jetzt (bei meinem Beitrag) angezeigt wird.
Die Zeit stimmt exakt. Es ist 8.31 h
@Horst:
Meine Systemzeit stimmt immer – aber ich Dödel hab´ mich im Datum geirrt…
“Schäm”
Sorry