Der koreanische Mischkonzern “Daewoo” hat auf Madagaskar eine Fläche angemietet, die ungefähr halb so groß ist wie Belgien.
Ich kenne die Firma “Daewoo” eigentlich nur als Autohersteller. Dieser Teil des Konzerns gehört allerdings wohl inzwischen zu GM. Sonst hätte ich nämlich gefragt, ob das Unternehmen für seine Überproduktion wirklich so viele Parkplätze braucht.












Ich verfolge diese Sache seit Anfang Februar (siehe auch hier) – das tolle ist ja, dass Daewoo Logistics keinen Cent dafür bezahlen sollte…
Die Sache hatte schon etwas monströses, womit selbst die Pachtverträge die Engländer, Portugiesen oder Deutschen seinerzeit mit den Chinesen abgeschlossen haben. Interessanterweise musste man aber schon zuvor nach der Ursache für die Unruhen in Madagaskar suchen, in den oberflächlichen Nachrichten waren ja nur die Unruhen selbst das Thema.
Da kann man sehen, was gute Verbindungen oder Netzwerke (wie man das ja heute nennt) für große Vorteile bringen. Soviel Korruption muss scheinbar sein. Und kein Mensch interessiert sich dafür. Wie du, Thomas, richtig sagst, wäre der Deal kaum beachtet worden, hätte es nicht die Unruhen im Land gegeben.