Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg hat der Financial Times (der englischsprachigen Mutter) ein Interview gewährt, das wohl noch nicht in deutscher Sprache erschienen ist. Vielleicht wird das Interview morgen in der deutschen Ausgabe der FT erscheinen.
Der Freiherr hat jedenfalls im Interview folgenden bemerkenswerten Satz gesagt, den Thomas Strobl von Weißgarnix sozusagen “vorabgedruckt” hat.
“Wir haben bereits den konzeptionellen Ansatz, um intelligente Regeln aufzustellen, an die sich alle Marktakteure halten müssen, und die Transparenz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen schaffen.”
Sollte er tatsächlich mehr wissen? Es lohnt sich also, morgen die Augen und Ohren aufzuhalten. Vielleicht ist er Guttenberg ja nicht das, wofür er in vielen Blogs bisher so rücksichtslos kritisiert wurde und er ist im Besitz eines Masterplanes, von dessen Existenz wir bisher nichts ahnten.
Ich hoffe, dass sich sein “Konzept” nicht auf diese paar Sätze beschränkt:
We already have the conceptual approach we need to set up intelligent rules to which all market actors have to adhere and that will foster transparency, credibility and trust. We know how to pursue stability-orientated monetary policies. We need to revive a culture of stability and responsibility in business. Individual incentives should reward long-term success, prevent short-termist excesses and punish inordinate risk-taking. We know that sticking to rules on competition, state aid and trade shelters the long-term gains from competition and trade from short-term protectionist and interventionist reflexes. Our social systems should shield market participants from the consequences of market upheaval – but not at the expense of market flexibility. These principles are the leitmotifs of the social market economy model on which Germany’s economic rise after the second world war was built.
Auch die anderen Absätze enthalten keine Neuigkeiten. Allgemeinplätze, wie wir sie auch von Herrn zu Guttenberg bereits mehrfach gehört haben.
Vielleicht gibt uns dieses kleine Video schon einen kleinen Ausblick auf die Dinge, die uns wirklich erwarten:
via
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3 Antworten : “Zu Guttenberg hats einfach drauf”














@Horst:
Tja – der Guttenberg, der kann´s. Reden. Noch so´n paar Statements wie das obige – und der wird von Obama abgeworben – auf den Mond sind die Amis ja auch nur mit “reichsdeutscher” Hilfe gekommen.
Ein “echt” Adeliger als US-Finanzminister – das wär´s doch. Der würde Fanny Mae + Freddie Mac schon das richtige erzählen! Blut, Schweiß und Tränen – nix mehr mit “Boni”.
Gute Idee. Ich glaube, die Amis mögen den Freiherrn ohnehin. Vielleicht wäre sogar ein Tausch drin. Obama gegen…. Das wird vermutlich (noch) nicht gelingen. :idea:
@Horst:
Ne, ne – den Barrack Hussein brauchen die US-ler selber. Der Geithner (jetziger US-Finanzminister) wär doch frei.
Der könnte doch Manager “auf Schalke” werden – die suchen doch gerade einen…
Dafür wird´s doch bei dem langen – und irgendeiner bei Schalke kann sicher Englisch. :wink: :P