Monatsarchiv: März 2009
15.000 km2 mieten
Der koreanische Mischkonzern “Daewoo” hat auf Madagaskar eine Fläche angemietet, die ungefähr halb so groß ist wie Belgien.
Ich kenne die Firma “Daewoo” eigentlich nur als Autohersteller. Dieser Teil des Konzerns gehört allerdings wohl inzwischen zu GM. Sonst hätte ich nämlich gefragt, ob das Unternehmen für seine Überproduktion wirklich so viele Parkplätze braucht.
Kritik am Streben nach ständigem Wirtschaftswachstum
Diese Politiker können sich in diesen Zeiten wirklich viel erlauben. Oder glaubt jemand, dass der Bundespräsident vor der Finanz- und Wirtschaftskrise die Grundlage des für viele Ökonomen absolut unverzichtbaren Strebens nach Wachstum je in Frage gestellt hätte?
Dieses Rütteln an ehernen Grundfesten wirtschaftlicher Ordnung war aber keineswegs alles, was unser Bundespräsident in seiner heutigen Berliner Rede so vom Stapel gelassen hat. Vielleicht ist sogar jetzt seine Wiederwahl gefährdet. Mal abwarten. Dagegen spricht jedenfalls, dass er für seine Rede nicht nur von CDU/SPD und –man höre und staune- sogar von der Opposition einschließlich der FDP Zustimmung erhielt.
“Ich will Ihnen eine Geschichte meines Scheiterns berichten. Es war in Prag, im September 2000. Ich war neu im Amt als Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds. Mein Ziel war es, den IWF zum Exzellenz-zentrum für die Stabilität des inter-nationalen Finanzsystems zu machen. Die Entwicklung auf den Finanzmärkten bereitete mir Sorgen. Ich konnte die gigantischen Finanzierungsvolumen und über-komplexen Finanzprodukte nicht mehr einordnen. Ich begann, kapitalmarktpolitische Expertise im IWF aufzubauen.”
Was ist das für eine Geschichte, Herr Köhler? Haben Sie keine Lust mehr auf eine zweite Kandidatur oder weshalb erzählen Sie von einer Geschichte Ihres Scheiterns? (weiterlesen …)
Diese armen reichen Schweine
Ich hab ja gar nicht gewusst, wie schwer es die Schwerindustriellen früher hatten. Nach dem zweiten Teil der Krupp-Saga weiß ich endgültig, dass Geld allein nicht glücklich macht.
Ackermanns Gehalt und andere Märchen
Die Nachricht des Tages: heute.de Nachrichten – Ackermanns Gehalt schrumpft um 90 Prozent.
Da stimmen wir jetzt wohl den Frühjahrsblues an. Der arme Mann. Die halten uns wirklich für blöd.
Nette Fotostrecke mit sehr zutreffenden Vergleichen
jedenfalls zum großen Teil…
Täuschend ähnlich : Löffelchenstellung – Lifestyle – STERN.DE – Foto 1.
Woanders gelesen und gleich kommentiert | 24. 03. 2009
- Feynsinn » Manager außer Kontrolle
- Kecke Kanzlerin wirft sich in Pose – Kölner Stadt-Anzeiger
- Moritz Leuenberger – Inflation der Unflätigkeiten
- Playboy Archive
23. 03. 2009
23. 03. 2009 Interessanter Artikel zu Merkels Auftritt bei Anne Will gestern Abend.
23. 03. 2009 Moritz Leuenberger zu den schweizerisch-deutschen Verstimmungen. Beachtet das Foto ganz unten rechts
23. 03. 2009 durchstöbern und nicht nur die Titel “lesen”.
via Cohu.de
Neues von Roger Cicero und Chris de Burgh
Roger Ciceros neues Album (“Artgerecht”) erscheint am 3. April. In der Radio Bremen Talkshow 3nach9 stellte er daraus seine erste Single “Nicht artgerecht” dem Publikum als Welturaufführung vor. Ich freue mich, dass Roger Cicero offenbar problemlos an den Anfangserfolg anknüpfen kann.
In dieser Ausgabe von 3nach9 war ein weiterer toller Musiker zu Gast. Chris de Burgh habe ich früher sehr gern gehört. Meine Frau und ich besuchten in den 80er Jahren mehrere seiner Konzerte. Beim letzten spielte er “Don’t Pay The Ferryman” und zwar so laut und für mich so schrecklich, dass meine Fanschaft abrupt endete. Was ein Musikstück bei manchen Fans so auslösen kann…
De Burgh war für mich persönlich immer dann besonders gut, wenn er, sagen wir eher ruhige Lieder vortrug. Natürlich ist das reine Geschmackssache, aber so war das eben damals mit Chris de Burgh und mir. Ihm wird ja von Leuten, die ihn nicht so mögen, gern nachgesagt, er sei ein “Schnulzensänger”. Das finde ich nicht.
Auch Chris de Burgh hat ein neues Album vorgelegt. Warum wäre er wohl sonst auch Gast in dieser Talkshow gewesen? Sein neues Album (“Footsteps”) ist, davon habe ich mich durch die Sendung überzeugen können, etwas Besonderes. 15 Coverversionen von durchweg wunderschönen Musikstücken hat er zusammengestellt und trägt diese mit seiner unverwechselbaren Stimme vor. Durch die Bank sind es eher ruhige Stücke. Ähnlich hektische Stücke wie das vorhin erwähnte gibt es hier nicht. Und de Burgh hat einen Fan zurückgewonnen. Ich habe mir die CD nämlich gleich gekauft. Die Meinungen der iTunes-Nutzer sind unterschiedlich – vorwiegend aber positiv. Von “Schade, Chris. Nein Danke” bis “Eine tolle CD…” (weiterlesen …)
Woanders gelesen und gleich kommentiert | 23. 03. 2009
- Meine ONLINE-Zeit | Nilas Blog
- Winnenden: Für Beck sind Amokläufe nicht zu verhindern | Deutschland | Nachrichten auf ZEIT ONLINE
- heise online – 22.03.09 – OLG Hamburg: Gute Nachrichten für Forenbetreiber
22. 03. 2009 Wer das nicht kennt ist auch kein Blogger…
22. 03. 2009 Auf welche Einwände manche Leute, denen nicht mal der Ruf vorauseilt, besonders vernunftsbegabt zu sein, so ganz von allein kommen.
22. 03. 2009 —
Hahaha. Schöne Grüße nach Hamburg. Der liebe Gott kriegt sie eben alle.

