Monatsarchiv: März 2009
Schnell die Versicherung abzocken und dann die Abwrackprämie kassieren…
Ich parke mit meinem Kleinwagen in der Kölner Innenstadt. Nachdem ich meine Dinge geregelt hatte und zum Auto zurückkehre, fällt mir ein anderer Kleinwagen auf, der genau vor mir parkt. Im Auto sitzen eine junge Frau und ein junger Mann — südländischen Aussehens.
So wie ich es aufgrund meines Jobs im Außendienst täglich zigmal tue parke ich aus, fädele mich in den laufenden Verkehr ein und steuere routiniert mein nächstes Ziel an.
Woanders gelesen und gleich kommentiert
- Editorial: Yes, he can – WELT am SONNTAG – WELT ONLINE
1. 03. 2009 Die Konservativen freuen sich über Obamas scheinbaren Bruch durch die dünne Eisschicht.
Köln beliebter als Düsseldorf
Ja. Was den Flughafen anlangt. Und das können meine Frau und ich auch sehr gut nachvollziehen. Schließlich fliegen wir schon seit Jahren mal ab Düsseldorf und –viel lieber- ab Köln. Das hat überhaupt nichts mit der Entfernung zu tun. Im Gegenteil: Köln liegt für uns sogar ein bisschen ungünstiger.
Der Kölner/Bonner Flughafen ist uns deshalb sympathischer, weil er übersichtlicher und insgesamt einfach nicht so riesig wie der Düsseldorfer ist. Vor allem ist das so, nachdem der Düsseldorfer Flughafen vor ein paar Jahren, nach dem schlimmen Brand, renoviert und erweitert wurde.
Noch größere Flughäfen, wie beispielsweise der in Frankfurt, sind mir manchmal regelrecht unheimlich. Da kann man sich ja verlaufen, bevor man seine eigentlich Reise überhaupt angetreten hat. So ist das – mit den Provinzeiern.
Thomas Middelhoff gibt Empfehlungen
Er warnt vor staatlichen Eingriffen. In einem Interview mit “Welt Online” übt sich der Mann, der bei Karstadt / Arcandor wohl keinen so guten Job gemacht hat, darin, anderen Empfehlungen zu geben.
Middelhoff warnt vor staatlichen Eingriffen. Schon klar. Er hat ja schließlich nachgewiesen, wie viel besser Unternehmer wirtschaften können.
WELT AM SONNTAG: Sie wollen sagen, selbst die Warenhäuser könnten selbstständig überleben?
Middelhoff: Ja. Die Entwicklung ist sehr gut. Wir liegen bei Karstadt sowohl beim Umsatz als auch bei beim Ergebnis über dem Vorjahr, und das trotz der allgemeinen Krise.
Was sich ganz prima übrigens auch an der Aktienkurs-Entwicklung des Unternehmens ablesen lässt:
Wir sollten irgendwann vielleich auch mal lernen, nur auf Leute zu hören, die ihre unternehmerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben.
Presseclub und die Retterei-Stimmung
Den Presseclub sehe ich mir sehr regelmäßig an. Heute, was sonst, wird wieder über die Krise philosophiert. Mit einem reichlich zynischen Unterton, wie ich hinzufügen möchte. Die Damen und Herren machen niemandem Mut, sie ziehen mit ihren Expertenvisionen alle Zuschauerinnen und Zuschauer noch mehr herunter, als die Lage an sich das schon ohnehin tut. Außerdem vermitteln sie den Eindruck, als wüssten sie es besser als alle anderen, die wirklich Verantwortung in dieser Krise zu tragen haben. Damit meine ich insbesondere die Manager in den Unternehmen und natürlich auch die Politiker.
Was macht ein FDP-Minister anders?
Er geht ins Ausland, legt sich auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen. Ob unser künftiger Außenminister ähnlich qualifiziert arbeiten wird?
Interessante Feststellung auch: Die Krise der Automobilindustrie gehe an dem Land noch weitgehend vorbei.
Ach.
Österreich geht laut Bayern besser mit Krise um « DiePresse.com.

