Anfang der Achtziger landet ein Script auf meinem Tisch: Vietnam-Veteran kehrt zurück in die Heimat. Ich besorgte Springerstiefel und Stirnband, zog eine Khakihose an und ölte mich komplett ein.
Anschließend nahm ich ein M16-Maschinengewehr und stellte mir vor den Spiegel. Die Knarre war größer als ich!
Dann lehnte der 1,63 Meter große Dustin Hoffman die Rolle des John Rambo ab. Die vielleicht beste Entscheidung seiner Karriere.
Quelle: TV Hören und Sehen 16/09












Hm, Vietnameimkehrer kehrt zurück in die USA, will einen ehemaligen Kameraden in einer kleinen Stadt besuchen.
Der Kamerad ist tot, gestorben an Krebs der vermutlich von Agent Orange verursacht worden ist.
Auf dem Rückweg vom Besuch wird er von der örtlichen Polizei aufgegriffen und wegen seinem Aussehen ( abgerissener Landstreicher ) mishandelt.
Im gelingt es zu fliehen, worauf hin die Polizei eine groß angelegte Menschenjagd in den Wäldern startet bei der erst geschoßen und dann gefragt wird.
Der Gesuchte wehrt sich mit den Mitteln die er als Green Berret in Vietnam gelernt hat und verletzt einige Polizisten schwer.
Erst sein ehemaliger Vorgesetzter beim Militär kann ihn mit dem Argument “Der Krieg ist vorbei” davon überzeugen aufzugeben.
Irgendwie habe ich den Eindruck, Dustin Hoffman hat das Drehbuch nicht gelesen, als er sich die Springerstiefel angezogen und vor dem Spiegel possiert hat
http://de.wikipedia.org/wiki/Rambo_(Film)
Das habe ich auch gedacht. Aber der Joke war schon gut, nicht?
Das mit dem Öl war Rambo II und da wird der gute Dustin nicht das Drehbuch bekommen habe, nachdem Stallone mit Teil I eine wirklich überzeugende Vorstellung gegeben hat …
@Andreas: Zwar schon aber Hoffman ist für mich trotzdem der bessere Schauspieler. Damit sage ich aber nicht, dass ich nicht auch Rambo I (aber auch nur diesen Teil) damals sehr gut fand.
Äh, da stimme ich Dir vorbehaltlos zu. Hoffman kann Kreise um Stallone schauspielern. Trotzdem ist der Sly eigentlich einer der Guten. Der kann auch was. Die Rockys waren eigentlich alle gut, vor allen Dingen der letzte war überraschend gelungen. Nur der, wo er den Trainer gab, kann man überspringen. In “Demolition Man” war er wirklich witzig und “Copland” ist ja wohl klasse. “Get Carter” fand ich gelungen (lief der hier überhaupt im Kino?), auch wenn Michael Caine im Original natürlich in einer ganz anderen Liga agiert.
In “Rambo” (I) könnte ich mir Hoffman sogar vorstellen. Da ging’s ja gar nicht so sehr um physische Präsenz, das hätte bei so einem schmächtigen Mann vielleicht noch besser gewirkt.
Du hast nicht erwähnt, dass er für Rocky als Autor des Drehbuchs sogar für einen Oscar nominiert wurde, und gleichzeitig auch für seine Darstellung des Rocky.
Ich finde auch, dass Stallone ein Guter ist, ohne ihn freilich auf eine Stufe mit Hoffman stellen zu wollen. Aber da sind wir uns ja einig.
Ich bin ja auch nicht die IMDB
Die Oscarnominierungen hatte ich tatsächlich nicht im Kopf. Das das Drehbuch von ihm ist schon *g*