Selbstbewusst oder anmassend?

Der 27. September, der Tag des Bundestagswahl, rückt immer näher, und meine Unsicherheit, wen oder was ich wählen sollte, wird immer größer. Meiner Frau geht es nicht anders, und vielen meiner Bekannten und Freunde auch nicht.

Sind jetzt die Politiker bzw. die Parteien so armselig oder ist es nicht viel mehr unsere ständig wachsende Besserwisserei? Es gibt doch buchstäblich nichts mehr, was wir nicht ununterbrochen zu kritisieren in der Lage sind. Scheinbar ist auch schon alles gesagt und alles gedacht.

Dass das aber zum Glück überhaupt nicht stimmt, habe ich eben erst in der Tagesschau gesehen: http://www.tagesschau.de/inland/koerberpreis100.html

Ich bewundere selbstbewusste Menschen. Vor allem wohl deshalb, weil es mir (jedenfalls zeitweise) daran mangelt, und die Welt scheint doch voller selbstbewusster Menschen zu sein. Je jünger, desto selbstbewusster.

Je jünger die Menschen und je höher die Bildungs- und Berufsstandards, desto größer sind die eigenen Ansprüche an eine selbstbestimmte Deutungskompetenz und institutionelle Selbstbestimmung. Wahrscheinlich ist das ein gesellschaftlicher Fortschritt. Aber — es führt neben anderen sozialen Einflüssen vielleicht auch zu einer starken Entsolidarisierung der Gesellschaft.

Ich möchte den Begriff “Selbstbewusst” in Frage stellen. Anmassend wäre doch häufig der Richtigere. Selbstreflexion und eine sich hieraus oft schier undenkbarerweise ableitende Demut scheinen nach meinem Empfinden aus der Mode gekommen zu sein.

Könnte das nicht auch einer der Gründe dafür sein, dass wir kaum mehr etwas finden, woran wir glauben können? Es beschränkt sich ja gar nicht auf politische Parteien (in Deutschland). Die katholische Kirche, der christliche Glaube im allgemeinen, steht für etwas Gutes. Die kritische Auseinandersetzung, zumindest mit den Institutionen, orientiert sich jedoch zumeist an dem, was wir wahrnehmen. Vielleicht mehr noch an dem, was wir wahrnehmen wollen.

Kommentare

  1. Gilbert meint:

    Eines der größten Probleme ist möglicherweise, dass Leute mit höherem Bildungsstandard die Auswirkungen bestimmter Vorgehensweisen in ihrem Bereich sehr genau im Vorhinein richtig beurteilen können – und feststellen müssen, dass sich die Partei- und Parlamentarierbanausen ohne Skrupel über jede Fachempfehlung hinwegsetzen und meist (leider) den größtmöglichen Blödsinn anrichten, den sie anrichten können. Die von Politikern an den Tag gelegten Verhaltensweise schreibt man, begegnen sie einem im eigenen Beruf, nicht ohne Grund einem Arschloch zu. Muss man sich da wundern, wenn das abfärbt?

  2. JürgenHugo meint:

    @Horst:

    OT – Habe über deinen Hinweis in Twitter dein “Blip.fm DJ´s apollon” entdeckt.

    Und da die Seite auch ein schönes Favicon hat, darf sie bis auf weiteres in meiner “Lesezeichen-Symbolleiste” in FF Platz nehmen. Da sind nur sorgfältigst ausgesuchte drin. :!:

    Wer kein schönes Icon hat – 0 Chance. Du darfst dich also geehrt fühlen. Übrigens – hast du Coral PaintShop gefunden?

  3. Alrik meint:

    Dazu braucht man keinen höheren Bildungsstand.

    Jeder der bislang keinen Lohnsteuerjahresausgleich gemacht hat und sich nun beim Finanzamt melden soll um die 300 €uroprämie zu kassieren kapiert das z.B. der SPD Vorschlag Bullshit ist.

    Jeder der Killerspiele spielt und das System der Alterseinstufungen kennt kapiert das die angedachten Verbot nur heiße Luft sind.

    Die Vorschläge von Politikern sind zum Teil soweit von der Lebenswirklichtkeit der betroffenen entfernt das sie damit nicht Punkten können, im Gegenteil.

  4. Rayson meint:

    Entsolidarisierung der Gesellschaft?

    Sorry, das ist ein Widerspruch in sich. Wenn du mit “der” Gesellschaft die Einwohner dieses Staates meinst, so kann es keine Entsolidarisierung geben, weil es nie eine Solidarisierung gegeben hat. Dazu ist die Vielfalt zu groß. Es gibt nichts, was die Einwohner dieses Landes, die sich selbst durch ganz andere Zusammengehörigkeiten definieren, im Kern zusammen hält.

    Ansonsten gibt es Solidargemeinschaften, aber davon sehr, sehr viele, und alle jenseits staatlicher Vorgaben.

  5. Horst Schulte meint:

    Ich denke, es gab sie zumindest. Jedenfalls in schwierigen Zeiten war eine Solidarität innerhalb der Gesellschaft (natürlich auch außerhalb dieses Landes) erkennbar. Sind beispielsweise kleine und große Demonstrationen für oder gegen etwas nicht immer auch ein Ausdruck von Solidarisierung?

    Das mag zwar nicht in jedes Weltbild passen, ich bin sich, dass es sogar in einem gewissen Maß ein Bedürfnis nach Solidarität gibt. Dass sie gegenwärtig unter Auflösungserscheinungen leidet, liegt an dem Egoismus, der sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Scheinbar wächst der immer mehr und immer schneller, je besser es den Leuten geht.

    Solidarisierung klingt vielleicht nach Klassenkampf oder sogar nach Sozialismus. Für mich steht der Begriff mehr dafür, dass sich Menschen, ohne, dass sie deshalb im Detail gleiche Ziele haben, für eine bestimmte Sache einsetzen. Vermutlich ist es genau das, was du mit sehr, sehr vielen Solidargemeinschaften meinst. Ich wünsche mir übrigens auch überhaupt keine staatlichen Vorgaben. Auch nicht, dass irgendeine Ideologie die Zielsetzung einer solchen Bewegung beeinflusst. Das kann schon von den Menschen ausgehen. So unterschiedlich sind die nämlich auch nicht.

  6. Horst Schulte meint:

    JürgenHugo: Und da die Seite auch ein schönes Favicon hat, darf sie bis auf weiteres in meiner “Lesezeichen-Symbolleiste” in FF Platz nehmen. Da sind nur sorgfältigst ausgesuchte drin.

    Schönen Dank auch! PaintShop habe ich. Vielen Dank noch einmal.

  7. Andreas meint:

    Ich verstehe nicht so ganz – auch jetzt nach dem dritten Lesen – was Du überhaupt meinst. Wenn ich mich z.B. über offensichtlich aus Ahnungslosigkeit und Aktionismus geborene Maßnahmen unserer Regierung aufrege und diese kritisiere, dann hat das IMHO wenig mit anmaßend zu tun und ich würde in dem Fall auch die Demut generell eher bei den Volksvertretern suchen – und vermisse sie dort definitiv. Die Demut vor dem Volk, welches sie gewählt hat in der Hoffnung, das Land gut zu lenken.

    Und wo Du die Kriche erwähnst … nun, die katholische Kirche steht mitnichten bei jedem für etwas Gutes. Vielfach eher im Gegenteil. Selbst beim christlichen Glauben kann ich Dir nicht zustimmen. Die christlichen Werte hingegen sind größtenteils völlig i.O. und im wesentlichen nichts anderes als gesunder Menschenverstand.

    Leider ist es so, dass solche Äußerungen je nach Empfänger der Aussage durchaus als anmaßend empfunden werden. Ich kann das vice versa allerdings zurückgeben. Ich empfinde es mir gegenüber als ziemlich anmaßend, wenn mir jemand erzählt, ich hätte Unrecht wenn ich sage, dass es Gott nicht gibt.

    “Anmaßend” und “Demut” ist eine Frage des Standpunktes.

  8. Horst Schulte meint:

    Andreas: Wenn ich mich z.B. über offensichtlich aus Ahnungslosigkeit und Aktionismus geborene Maßnahmen unserer Regierung aufrege

    Ich meine genau das, was du in diesem Satz tust. Allerdings geht es mir weniger um die Kritik Einzelner, sondern darum, dass es mir auf die Nerven geht, dass bloß noch kritisiert wird. Für mich zeugt das von Überheblichkeit. Ich kann mich da nicht ausnehmen. Auch mein Text, mit dem du offenbar deine Probleme hast, passt vielleicht zu dem, was Karl Valentin meinte, als er sagte: “Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.” Und obwohl das von vielen so gesehen wird, geht es scheinbar doch unaufhaltsam weiter. Vielleicht sollte ich mein Blog einstellen.

  9. JürgenHugo meint:

    “Vielleicht sollte ich mein Blog einstellen.”

    Ne, ne – mach das ja nicht! Du weißt doch: allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann…

    Wenn jemand deine Artikel “nich gefallen” – soll er doch Bild-Zeitung lesen. Da hat er genug zu meckern…

    Mir gefällt auch nicht jeder Artikel – den les´ ich dann eben nicht. Oder mach´ einen meiner beliebten OT-Kommentare – eigentlich machen mir die am meisten Spaß :lustig:

    Und – die Dödel – die würd´ ich arg vermissen!

  10. Andreas meint:

    “Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.” Und obwohl das von vielen so gesehen wird, geht es scheinbar doch unaufhaltsam weiter. Vielleicht sollte ich mein Blog einstellen.

    Das wäre genau falsch. Du sagst ja selbst: alle meckern aktuell bestimmte Entscheidungen an. Nach und nach schließen sich die sonst eher sehr verhalten agierenden Mainstream-Medien an. Ich würde das weniger als Anmaßung deuten oder Überflutung, sondern als einen lange fälligen “Aufschrei”. Einige wenige versuchen hier in unserem Land eine Richtung einzuschlagen, die ganz offensichtlich sehr, sehr vielen Leuten nicht gefällt.

    Und diese vielen Leute haben nunmal nur alle 4 bis 5 Jahre eine Mögichkeit, substantiell etwas zu ändern. Leider werden diese Gelegenheiten nicht effektiv genutzt – Gewohnheit. In der Zwischenzeit hat man als Bürger nunmal nur die Möglichkeit, zu reden bzw. zu schreiben. Und auch wenn schon mal jemand geschrieben hat, dass Frau von der Leyen in Sachen Zensurliste völlig ahnungslos ist und es der falsche Weg ist, ich schreibe es nochmal und ich bitte auch den nächsten, der meiner Meinung ist, es nochmal zu schreiben, zu sagen und darüber zu diskutieren. Es ist die einzige Möglichkeit, die man hat.

    Und da Du ja richtigerweise schreibst, dass überall das gleiche steht … nun, könnte es vielleicht sein, dass Frau von der Leyen tatsächlich falsch liegt? Oder andere Politiker, denen eine Welle Unverständnis entgegenschwappt? Ich kritisiere ausschließlich dort, wo ich mich auf halbwegs sicherem Terrain bewege. Ich werde mich hüten, irgendetwas zur Bildungspolitik zu sagen, bei Subventionen halte ich mich zurück (und kann maximal meine “Meinung” sagen) … es gibt viele Themen, bei denen ich mich nicht auskenne. Wenn aber etwas in einem Bereich schief läuft, den ich kenne, weil es z.B. meinen Beruf betrifft oder auch mein intensiv gelebtes Hobby (in letzterem Fall meine ich mal nicht die Leyen ;-) ) dann äußere ich mich. Das hat nichts mit Anmaßung zu tun oder mangelnder Demut. Demut ist in diesem Fall ungefähr so angebracht wie ein Schnorchel auf der Zugspitze.

    Von daher: sag’ Deine Meinung, mehr kann man nicht machen. Das ist wichtig. Es machen noch viel zu wenig.

  11. Horst Schulte meint:

    @Andreas: Es ehrt dich, dass du dich nur zu Themen äußerst, von denen du etwas verstehst. Wenn das alle so hielten wäre die Welt ja in Ordnung. Ich habe aber ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass sich daran alle oder wenigstens die meisten halten.

    Man soll seine Meinung sagen. Davon lebt die Demokratie. Aber sei mal ehrlich, belastet dich die Informationsflut oder das was man dafür hält manchmal nicht auch über die Maßen? Bei manchen Bloggen liest man im Moment das Wehklagen darüber, dass die Blogroll oder der Newsreader überfüllt sind. Das vielleicht die andere Seite der gleichen Medaille. Auch das spricht für eine Überforderung. Man wird den irgendwann bestimmt gut gemeinten eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht und kann den Fluten an neuen Beiträgen (Informationen) nicht mehr Herr werden. Die Schlussfolgerung ist dann: Weniger ist mehr. Vielleicht auch eine Art Selbstschutz.

    Bestimmt ist sicher, dass solche Überlegungen, wie ich sie anstelle, nicht mehrheitsfähig sind. Die Leute werden sich auf die veränderte Lage einstellen. Es wird in Zukunft also noch viel mehr Informationen geben, die “bewältigt” werden wollen. Daran wird keiner etwas ändern können. Es sei denn, er passt sein Verhalten an und konsumiert weniger davon. Es ist notwendig, selektiver an die Dinge heranzugehen. Dazu sind Entscheidungen notwendig. Die aber fallen vielen Leuten schwer. Mir eben leider auch. Ich bin einen Schritt weiter gegangen und habe in meinem Beitrag indirekt angeregt, die eigene Verantwortung für das, was man da in die Welt schreibt, wahrzunehmen. Man muss eben doch selbst auch nicht zu allem eine Meinung haben.

    Ein Beispiel von vielen: Die Regierung macht Vorschläge zur Bewältigung der Wirtschaftskrise. Die kosten aber Geld. Für viele unvorstellbar viel Geld. Eigentlich weiß im Moment niemand, was richtig und vor allem, was verantwortbar ist. Trotzdem wird die Kritik immer lautet. Wenn ich mir die Argumente aber anhöre, die es “besser” wissen, kann ich nicht erkennen, worin deren Vorteile liegen sollen. Wir führen also (jedenfalls in diesem Fall) lang andauernde Diskurse über Dinge, über die man wirklich nur spekulieren kann. Das bereitet mir großes Unbehagen. Es führt am Ende vielleicht sogar dazu, dass die Verantwortlichen gar nicht mehr handeln oder zumindest nicht in dem Maß, in denen sie es eigentlich für richtig gehalten hätten. Dafür hatten wir ihnen aber irgendwann doch einmal unsere Stimme gegeben. Ich glaube, dass ist ein arger Konflikt, den man nicht so leicht auflösen kann.

  12. Gilbert meint:

    Es ist sicher richtig, dass keiner ein Universalrezept hat, aber die Kritik geht ja auch meist in eine andere Richtung. Meistens kann man nämlich auch ohne bessere Idee sehr genau begründen, warum eine bestimmte Methode NICHT den gewünschten Erfolg bringt (auch wenn ich nicht weiß, wie man auf die andere Seite einer Betonmauer kommen kann, ist der Vorschlag, mit Anlauf mit dem Kopf dagegen zu rennen, mit Sicherheit ziemlich blöd). Leider machen die Politiker viel zu oft genau das, was allgemein mit gutem Grund als “blöd” eingestuft wird – und die “blöd”-Einstufung erweist sich dann meist auch noch als korrekt (die markantesten Beispiele am laufenden Band liefert da z.B. U. Schmidt).

    Und zur Richtigstellung: ich habe diesen Leuten weder meine Stimme gegeben noch tragen diese in irgendeiner Form Verantwortung für ihr Handeln. Verantwortung würde nämlich auch Konsequenzen bedingen, und Konsequenzen gibt es für diese Leute nicht.

  13. Andreas meint:

    Hm, soll ich denn auf die Äußerung meiner Meinung verzichten, weil es sein könnte, dass andere nicht in der Lage sind den Informationsfluß zu steuern? Das halte ich für eine eigenwillige Vorgehensweise.

    Was das “Äußern ohne Ahnung” angeht, bin ich vielleicht etwas naiv. Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass das alle so machen. Genauer: ich erwarte das sogar. Wenn Du nun sagst, dass mich das ehrt, was ist dann mit Politikern? Frau von der Leyen mag z.B. von Familienpolitik einiges verstehen, dazu mag ich mich nicht äußern. Ich verstehe davon – abseits der Erziehung des eigenen Kindes ;-) – wahrscheinlich nicht genug. Aber genau so sollte sie sich auch verhalten. Ich vermute, sie hat nicht den leisesten Schimmer von Netzwerkmechanismen und auch nicht von den Verbreitungskanälen der zu sperrenden Medien. Da wider den Rat aller Experten die eigene Meinung durchzuboxen, ist nunmal Aktionismus und Bockigkeit.

    Weiterhin hat Gilbert es ja schon gesagt, man muß auch nicht immer eine Lösung in der Tasche haben um sagen zu können, dass eine andere Lösung garantiert nicht funktioniert. Bei der aktuellen Wirtschaftskrise wird das rausballern von Milliardenbeträgen an die mißwirtschaftenden Unternehmen das eigentliche Problem auch nicht beheben. Das ist wie Pflaster auf die Wunde eines Bluters zu kleben. Irgendwann sifft das wieder durch …

  14. Andreas meint:

    Ich glaube, ein Problem hier ist, dass Du da Äpfel mit Birnen vergleichst. Ist mir erst jetzt im Zusammenhang mit diesem Beitrag aufgegangen. Wenn es Dir um Datenschutzdinge geht, gut, da bin ich fast Deiner Meinung. Es gibt genug Leute, die viel von sich Preis geben. Aber *sie* geben es preis! Niemand anderes. Und zu den von Dir verlinkten Beiträgen in dem Beitrag ohne Kommentarmöglichkeit: Dort geht es eben *nicht* um Datenschutz, sondern um etwas ganz anderes. Und das kann man gar nicht laut und oft genug herausschreien!

    Insofern hast Du vielleicht nur den Ernst der Lage nicht erkannt. Wie viele andere leider auch nicht. Es ist mir wirklich egal, ob jemand weiß welche Farbe meine Socken haben, wo ich mit wem im Urlaub war oder was ich zum Abend gegessen habe. Aber was ich mir hier angucke und warum, das geht niemanden was an. Und auch nicht von wem ich lese, wo er im Urlaub war. Und schon gar nicht möchte ich mir vorschreiben lassen, von wem ich was lese. Bis zur Bücherverbrennung ist es da nicht mehr weit …

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