Das Land, aus dem ich komme

April 26, 2009 1 Kommentar » | Dieser Artikel wurde 45 x aufgerufen.
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Hätten die heutigen Gesprächspartner von Anne Will die Rede, die Joachim Gauck am letzten Dienstag auf Einladung der “Friedrich Naumann Stiftung” gehalten hat, gekannt, wären die nach meinem Eindruck bewusst Konsens vermeidenden Dialoge wohl ganz unnötig gewesen. Na ja, es war eben wieder Talkshow angesagt.

Freiheit vermisst man vielleicht nur, wenn man in Unfreiheit lebt. Ansonsten gelten dem Menschen die Dinge, die für ihn unmittelbare und existenzielle Bedeutung haben. Da erinnere ich mich an den Satz: “Wessen Brot ist fress, dessen Lied ich sing”.

Wenn wir uns aus Sorge um unsere persönliche Zukunft daran gemacht haben, in ungewohnt massiver Form die Systemfrage zu stellen, ist das schon für viele Menschen besorgniserregend genug. Wir müssen angesichts der Schwierigkeiten, in denen wir stecken, nicht auch noch anfangen, ein Unrechtsregime wie die ehemalige DDR schönzureden oder auch nur zu verharmlosen. Wir erweisen unserem Staat damit einen Bärendienst. Ich kann nicht glauben, dass irgendwer wirklich ernsthaft im Sinn haben könnte, dieses Regime und auch nicht die in Anne Wills pauschal beschriebenen “Vorzüge” zurückhaben zu wollen.

via: FDOG

http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck

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