Monatsarchiv: April 2009
Auf (fast) alle Statistiken verzichtet
Vielleicht gehört das ja doch dazu. Aber seit heute habe ich auch den letzten “Zähler” abgeschaltet. Lediglich Google “Analytics” läuft noch. Das lasse ich zunächst auch einmal so. Für den Fall, dass ich vielleicht doch noch einmal nachsehen möchte. :wat_is:
Andere verbreitete Dienste, wie Bloggerei, Blogoscoop, Bloggeramt und wie sie alle heißen, habe ich ja schon vor längerer Zeit ganz abgeschaltet. Über die Jahre habe ich gelernt, dass das Schielen auf die dargebotenen Statistiken mich nur neidisch und phasenweise auch ärgerlich machten. Mein Problem. Also habe ich hier nun fast eine statistikfreie Zone.
Erholung zum Jahresende? Erstmal keine Prognose!
Vielleicht kommen auch noch ein paar andere Institute zur Einsicht. Weshalb die Leute verrückt machen, wenn man ohnehin nicht weiß, was geschehen wird?
Eine konkrete Prognose für 2010 wagte das DIW wegen der großen Unsicherheit wie angekündigt nicht.
via Konjunktur: DIW erwartet zum Jahresende Erholung der Wirtschaft – Konjunktur – Wirtschaft – FAZ.NET.
Die psychologische Wirkung auf die Wirtschaft ist Scheiße
Kann man für Deutschland etwas daraus ableiten, dass sich seit Beginn der Krise in den USA die Arbeitslosenzahlen ungefähr verdoppelt haben und jetzt bei über 12 Mio. Menschen liegen? Ist es unter diesen Umständen trotzdem realistisch, dass wir mit einer Arbeitslosenzahl von 4,5 Mio. zu rechnen haben, wie unsere so genannten Experten das vorhersagen? Inzwischen ist ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes avisiert. Die Margen vom Jahresanfang lässt dies beinahe schon lächerlich erscheinen. Und die Prognosen liegen erst wenige Monate zurück. Im Januar erwartete die Regierung noch ein Wachstum von 1,7%!
Wir hören doch häufig, wie anfällig vor allem die Börse auf schlechte Nachrichten reagiert. Sogar konjunkturelle Veränderungen sind, wie man glaubhaft versichert bekommt, stark von Stimmungen abhängig. Wenn das doch alle wissen, weshalb verhalten sich die Leute dennoch nicht entsprechend? (weiterlesen …)
Die sich selbst reproduzierende Unterschicht
Babys, Foto von worshipfreak (c) Pixelio.de
Durch folgenden Teaser im FAZ-Newsletter wurde ich aufmerksam:
Das Elterngeld sollte einen Babyboom bei qualifizierten Frauen auslösen. Das klappt jedoch nicht. Es ist vor allem die Unterschicht, die sich reproduziert.
Natürlich kann man das auch anders ausdrücken. Die Autoren tun dies auch – im eigentlichen Artikel. Dort lautet die Formulierung: (weiterlesen …)
Ostereklat: Bischof Mixa hat wieder zugeschlagen
So richtig böse kann ich ihm nicht sein. Aber auch nicht für voll nehmen. Der Mann bringt einen unpassenden Vergleich nach dem anderen und das Schlimme ist, dass ihm die Leute zuhören (müssen) – sofern sie katholisch sind und in seine Kirche gehen.
Nur keine PR ist schlechte PR, heißt es oft. In diesem Sinne kann Walter Mixa auf einen gelungenen Ostersonntag zurückblicken. Einmal mehr ist es dem Bischof gelungen, in die Schlagzeilen zu kommen – und seine Kritiker gegen sich aufzubringen.
Ich bin (nicht) auf der Suche
Ja, sprechen wir doch ein bisschen über die Liebe, über Gott und die Welt. Und übrigens, das Grundgesetz muss auch auf den Prüfstand — denn: “Bei manchen Ostdeutschen spüre ich Skepsis” (Franz Müntefering).
Da drängt sich diese Erwiderung ja praktisch auf: Herr Müntefering, bei manchem, was sie in den letzten Tagen gesagt haben, empfinde ich, gelinde gesagt, tiefe Skepsis. Ob das nun “Opel” betrifft oder nun die Äußerungen zum Grundgesetz. (weiterlesen …)
Opel: Hilfe trotz des fehlenden Investors
SPD Einpacken kann unser Land (Manipulation durch mich)
Wenn ich bei Opel beschäftigt wäre, würde ich Münteferings Plädoyer in der B*ld-Zeitung wohl gut finden. Da setzt sich einer ein für mich. Wahrscheinlich käme ich zwar auch auf den Gedanken, dass er das vielleicht nur deshalb tun könnte, weil im September Bundestagswahlen sind und die SPD sich ins rechte Licht setzen will, aber das wäre mir egal. Schließlich könnte ich im Betrieb noch eine Weile vor mich hin wuseln und meine größte Sorge wäre für eine kurze, jedenfalls unbestimmte Zeit ein bisschen kleiner. Ich würde nicht sehen wollen, dass diese “Lösung” angesichts der gesamten Probleme, mit der wir in Deutschland und auf der Welt konfrontiert sind, leider überhaupt nicht nachhaltig ist.
Nach kurzer Zeit würden die Opelaner von den Problemen eingeholt werden – allen staatlichen Mitteln zum Trotz. Die geforderte Zusage, bei Opel auch für den Fall einzusteigen, dass man keinen Investor finden sollte, ist verantwortungslos. Ich schätze das so ein, dass die meisten Wählerinnen und Wähler das auch wissen und es nicht goutieren werden, wenn die SPD ihre Forderungen weiterhin so konsequent vertritt. (weiterlesen …)
Ein schönes, ausgedehntes Osterfrühstück
Heute morgen hatten wir ein Familienfrühstück. Das zog sich bis heute Nachmittag hin. Kaffee und Kuchen gab es also auch noch. Es war schön und mir ging durch den Kopf, das wir Derartiges viel zu selten veranstalten. Andererseits: es ist ja auch nur 1x im Jahr Ostern.
Wütender Mann verstümmelt Ehefrau
Bestimmte Sachen kann man sich einfach nicht vorstellen – bis sie wirklich passieren.




