Monatsarchiv: April 2009
Rückverlagerung der Produktion ins Inland
Schade, dass solche Seminare wohl nicht in dem Maße angeboten wurden, bevor so viele Firmen ihren Goldgräberideen gefolgt sind. Das hätte vermutlich einige Arbeitsplätze in diesem Land gerettet und den Firmen manch negative Erfahrung erspart.
Globalisierung ist einfach Scheiße! Aber natürlich folgt auf eine solch prägnante Aussage unverzüglich das Echo: Danach sind wir ja weltweit diejenigen, die am ehesten zu deren Nutznießern gehören. Ein paar Leute waren ganz bestimmt Nutznießer. Bisher. Mal sehen, was die Zukunft bringen wird. (weiterlesen …)
Seltsame E-Mail erhalten
Ich denke, ein Linker, der was auf seine Gesinnung hält, kann das Angebot doch gar nicht annehmen. Ich würde mich ja wohl unmöglich machen (jedenfalls in den Augen mancher Kollegen):
Sehr geehrter Herr Schulte,
wir betreuen ein neues Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – den ÖkonomenBlog. Auf www.insm-oekonomenblog.de veröffentlichen renommierte Wirtschaftswissenschaftler, Journalisten und Abgeordnete aus Deutschland Beiträge zu aktuellen Themen aus der Wirtschaft. Die Themen sind Bildung, Demografie, Europa, Finanzen, Gesellschaft, Globalisierung oder Steuerpolitik. Zielgruppe des ÖkonomenBlog sind alle, die sich beruflich oder privat mit der sozialen Marktwirtschaft auseinander setzen.
Es wäre toll, wenn Sie den ÖkonomenBlog im Rahmen einer Linkpartnerschaft in Ihre Blogroll auf dem Querblog aufnehmen würden. Das gleiche passiert selbstverständlich mit Ihrem Link in unserer Blogroll.
Sollten Sie weitere Informationen benötigen: einfach anrufen oder mailen. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Beste Grüße aus Köln
…
Die Aktion scheint wirklich zu laufen, denn die Blogroll in besagtem Blog ist die Woche über, glaube ich, etwas länger geworden.
Springer Presse weist auf Obamas angeblichen Irrtum hin
Interessant, wie unterschiedlich die Presse auf Obamas Vorstellungen zu einer “Welt ohne Atomwaffen” reagiert.
Die Welt hat sich verändert. Und die Gefahren, die “Welt”-Online beschreibt sind schon real. Wenn das allerdings bedeutet, dass deshalb auch die “regulären” Staaten nicht mehr abrüsten dürfen, dann ist das in meinen Augen hanebüchener Unsinn.
Außerdem finde ich es sehr herablassend, wenn der Autor Korea als Hungerleiderstaat bezeichnet. Die Menschen, die diesen Staat bilden können wohl wenig dazu, dass sie einem brutalen kommunistischen Regime ausgesetzt sind. Aber auf ein wenig Klassenkampf kann das Frontblatt der Konservativen auch heute nicht verzichten. Selbst dann, wenn es um etwas ganz anderes geht.
Wer möchte die Gewähr dafür geben, dass nicht in einem besonders unseriösen Winkel einer nuklear entwaffneten Welt der Ausstieg aus dem Ausstieg beschlossen würde? Die Beinahe-Atommacht Syrien und der bis zu den Zähnen gerüstete Hungerleiderstaat Nordkorea haben demonstriert, dass sich derartige Programme recht diskret organisieren lassen.
via Kommentar : Welt ohne Atomwaffen – Obamas populärer Irrtum – Nachrichten Politik – WELT ONLINE.
G20: Nach diesem Foto war Merkel ja gar nicht da
Ist das Zufall oder Ignoranz? Alle wichtigen Länder sind durch ihre Regierungschefs vertreten. Sogar Berlusconi grinst sich in der hintersten Reihe einen. Erdogan steht mittendrin. Brown und Sarkozy sowieso. Medwedew steht gleich neben Obama. Sogar Barroso ist dabei. Ja, aber wo ist nur Merkel? Sie fehlt auf dem Foto von Obamas Website. Was das nun wieder bedeutet?
Kritisieren kann jeder
Wenn man unerfahrene Journalisten auf eine Katastrophe wie Winnenden “loslässt”, können bizarre Ergebnisse die Folge sein.
So könnte man das vielleicht beschreiben, was der Journalistin Sarah J. bei bzw. nach ihrer Berichterstattung vor Ort widerfahren ist. Mangelnde Erfahrung kann dazu führen, dass man der gestellten Aufgabe nicht gewachsen ist. Ein desaströses Resultat kann die Folge sein. Solche Erfahrungen haben bestimmt viele von uns gemacht, aber es gibt viele Berufe, bei denen so etwas außer einem Anschiss vom Vorgesetzten keinen weiter juckt. Von Journalisten verlangen wir da allerdings schon etwas anders. Wir vielleicht noch nicht mal, die Kollegen allerdings schon. Dabei werden Journalisten eben auch nicht als Peter Scholl-Latour oder Gerd Ruge geboren.
Mit dem Thema hat sich Thomas beschäftigt und die Sache gut auf den Punkt gebracht.
Nicht, dass Angela Merkel doch schwanger wird
Das ist doch ein herzallerliebstes Foto. Leider konnte ich es in der Online-Version des Kölner Stadt-Anzeiger nicht finden. Deshalb habe ich diesen Ausschnitt abfotografiert. Ich finde ja, die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland waren noch nie so gut.
Schnell mal eine Abmahnung veranlasst
Lustig ist jedoch scheinbar kein Vokabular im Advokaten-Duden.
Ja, nicht wirklich.

