Handy – Terror

Es gibt eine montägliche Kolumne in meiner Tageszeitung, die ich mit großem Vergnügen lese.

Heute schrieb der Autor dieses Kolumne, Markus Schwering, etwas über den “Terror der Intimität” und prangert aus seiner persönlichen Sicht die Banalisierung der Alltagskommunikation durch Handys an.

Die Sprecher scheinen gar nicht mitzubekommen, dass sie in einem öffentlichen Raum agieren, und zu glauben, die dort waltende Anonymität ziehe ihnen eine informationelle Tarnkappe über. Das ist aber nicht der Fall: Die Mitteilung privatester Details, die man nicht wissen will, bleibt auch dann rücksichtslos, peinlich, deplatziert, wenn man die involvierten Personen nicht kennt.

Wer von uns könnte das nicht nachvollziehen? Sicher ist indes, dass wir uns auch diesem Terror nicht entziehen können.

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Kommentare

  1. JürgenHugo meint:

    Mein Handy liegt die meiste Zeit nur rum – ich muß jetzt erst mal zu einem günstigeren Tarif (ohne subventioniertes Handy) wechseln – ich such da noch.

  2. Horst Schulte meint:

    Das Suchen nach dem günstigsten Tarif ist ja auch so eine Sache für sich. Wenn man sich Mühe gibt, wird man damit nie so richtig fertig. Man könnte ja doch noch irgendwo was preiswerteres finden. Und das, obwohl man gar nicht unbedingt dem Wahn “Geiz ist geil” verfallen ist. :lol:

  3. JürgenHugo meint:

    Ich hatte beim letzten Tarifwechsel auf eine Verteuerung nicht so geachtet – das ist allerdings nicht so schlimm gewesen, da ich ja seeehr wenig mit dem Handy telefoniere. Jetzt guck ich mir einen aus, da die 2 Jahre rum sind. Unterlagen hab´ ich schon – nur das “kleingedruckte” muss ich noch lesen.

    Auch im Festnetz kann ich jetzt schauen, auch da sind die 2 Jahre rum. Eigentlich will ich bei der “Post” bleiben – soviel billiger sind die anderen auch nicht. Der absolut billigste muß das ja gar nicht sein – sonst wird man wirklich nicht “fertich”. :idea:

    OT: Beim Theme bleib ich bei dir immer in “Querblog” hängen – irgendwie passt mir das am besten…