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	<title>Kommentare zu: Der Thilo Sarrazin könnte doch auch mal ein Auge zudrücken</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: Alrik</title>
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		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 12:02:22 +0000</pubDate>
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		<description>SOLMU, natürlich müssen die Beitragsbemessungsgrenzen weg, ebenso wie die Tatsache das Beamte nicht in die Sozialsysteme einzahlen.
Allerdings wird es da breiten Widerstand geben, vor allem von den Besserverdienenden im öffentlichen Dienst.

Was den Kapitalzuwachs angeht, so wird es problematisch den zu bewerten.
Wenn z.B. dein Gartengrundstück an Wert gewinnt weil das Gelände zu Bauland erklärt wurde, du aber nicht vorhast zu bauen oder zu verkaufen, bist du dann bereit für diesen Kapitalzuwachs Steuern zu bezahlen ?

Sinnvoller als Kapital oder Vermögen zu besteuern ist es Zinseinkünfte, Mieteinnahmen und Dividenden zu besteuern bzw eine Umsatzsteuer beim Verkauf von Firmenanteilen, Gebäuden oder Grundstücken zu erheben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SOLMU, natürlich müssen die Beitragsbemessungsgrenzen weg, ebenso wie die Tatsache das Beamte nicht in die Sozialsysteme einzahlen.<br />
Allerdings wird es da breiten Widerstand geben, vor allem von den Besserverdienenden im öffentlichen Dienst.</p>
<p>Was den Kapitalzuwachs angeht, so wird es problematisch den zu bewerten.<br />
Wenn z.B. dein Gartengrundstück an Wert gewinnt weil das Gelände zu Bauland erklärt wurde, du aber nicht vorhast zu bauen oder zu verkaufen, bist du dann bereit für diesen Kapitalzuwachs Steuern zu bezahlen ?</p>
<p>Sinnvoller als Kapital oder Vermögen zu besteuern ist es Zinseinkünfte, Mieteinnahmen und Dividenden zu besteuern bzw eine Umsatzsteuer beim Verkauf von Firmenanteilen, Gebäuden oder Grundstücken zu erheben.</p>
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		<title>Von: Wie gut nutzen wir denn die Meinungsfreiheit? » Von Horst Schulte » Beitrag » QuerBlog</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/05/13/der-thilo-sarrazin-konnte-doch-auch-mal-ein-auge-zudrucken/#comment-6870</link>
		<dc:creator>Wie gut nutzen wir denn die Meinungsfreiheit? » Von Horst Schulte » Beitrag » QuerBlog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 11:12:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist zum Glück wieder online aber von Sarrazins erneuten Ausfall ist dort auf der 1. Seite nix zu lesen. Das bestätigt meine Meinung, dass sich deutsche Blogger [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist zum Glück wieder online aber von Sarrazins erneuten Ausfall ist dort auf der 1. Seite nix zu lesen. Das bestätigt meine Meinung, dass sich deutsche Blogger [...]</p>
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		<title>Von: somlu</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/05/13/der-thilo-sarrazin-konnte-doch-auch-mal-ein-auge-zudrucken/#comment-6867</link>
		<dc:creator>somlu</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 05:39:54 +0000</pubDate>
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		<description>@Alrik, ich denke, dass die Sozialsysteme, die existieren nicht so schlecht sind, wie ihr Ruf. Aber damit sie auch weiterhin funktionieren, müsste z.B.  ein paar Weichen gestellt werden. Setzen wir mal voraus, dass die Tendenz der Wirtschaft immer produktiver bei immer weniger Angestellten zu sein, sich weiter fortsetzt, dann müsste Kapitalzuwachs ebenso besteuert und mit Abgaben belegt werden, wie die Einkommen lohnabhängiger ArbeitnehmerInnen. Es geht also um das, was die aktuelle OECD Studie bemängelt. Die Beitragsbemessungsgrenzen müssten aufgehoben werden und jedes Einkommen gleichermaßen besteuert. 

Was die Finanzierbarkeit der Renten angeht, zu Bismarcks Zeiten finanzierten ca. 16. Arbeitnehmer (in etwa, ich finde die Quelle grad nicht) einen Rentner. Seit dem hat es immer weniger Arbeitnehmer gebraucht um enien Rentner zu finanzieren. Denn die Einkommen sind gestiegen aber auch die Produktivität. 

Mich nervt es nur noch, dass in diesen Debatten seltenst über Produktivität und Lohnstückkosten gesprochen wird und häufig der Eindruck entsteht Arbeitnehmer seien nichts anderes als Kostenfaktoren, statt sie zu sehen, als die, die die Werte in einem Unternehmen ja überhaupt schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alrik, ich denke, dass die Sozialsysteme, die existieren nicht so schlecht sind, wie ihr Ruf. Aber damit sie auch weiterhin funktionieren, müsste z.B.  ein paar Weichen gestellt werden. Setzen wir mal voraus, dass die Tendenz der Wirtschaft immer produktiver bei immer weniger Angestellten zu sein, sich weiter fortsetzt, dann müsste Kapitalzuwachs ebenso besteuert und mit Abgaben belegt werden, wie die Einkommen lohnabhängiger ArbeitnehmerInnen. Es geht also um das, was die aktuelle OECD Studie bemängelt. Die Beitragsbemessungsgrenzen müssten aufgehoben werden und jedes Einkommen gleichermaßen besteuert. </p>
<p>Was die Finanzierbarkeit der Renten angeht, zu Bismarcks Zeiten finanzierten ca. 16. Arbeitnehmer (in etwa, ich finde die Quelle grad nicht) einen Rentner. Seit dem hat es immer weniger Arbeitnehmer gebraucht um enien Rentner zu finanzieren. Denn die Einkommen sind gestiegen aber auch die Produktivität. </p>
<p>Mich nervt es nur noch, dass in diesen Debatten seltenst über Produktivität und Lohnstückkosten gesprochen wird und häufig der Eindruck entsteht Arbeitnehmer seien nichts anderes als Kostenfaktoren, statt sie zu sehen, als die, die die Werte in einem Unternehmen ja überhaupt schaffen.</p>
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		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/05/13/der-thilo-sarrazin-konnte-doch-auch-mal-ein-auge-zudrucken/#comment-6866</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 21:25:31 +0000</pubDate>
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		<description>Na Ja, ohne eine radikale Entlastung der Geringverdiener lohnt sich Arbeit für Menschen mit geringer Qualifikation in Deutschland nicht wirklich. Man kann weder Bankern noch Hartz IV Empfänger vorwerfen ökonomisch sinnvoll im Eigeninteresse zu handeln.

Allerdings sind weniger die Steuern das Problem, als vielmehr die Sozialabgaben.
Langfristig wird es wohl keine andere Wahl geben als für Geringverdiener die Sozialversicherungen komplett aus Steuergeldern zu finanzieren und auf der Ausgabenseite die Kosten für unnötige Bürokratie zu senken.
Mit dem Gesundheitsfonds und der halben Planwirtschaft im Gesundheitssystem bei dem kein Kranker weis was der Arzt letztendlich abrechnet wird das aber noch lange dauern.

Am sinnvollsten währe es wenn der Staat eine Grundleistung und einen Grundbeitrag für die Krankenversicherung festlegt und jeder dann sich privat versichern kann.
 Dann gibt&#039;s wie in der Autowerkstatt eine Rechnung vom Artzt die man selber kontrollieren kann. Besserverdiener zahlen dann kleinere Beiträge aus eigener Tasche um die Beiträge niedrig zu halten, Leute denen der Staat den Beitrag sponsort geben die Rechnung an die Versicherung weiter.
Dieses System existiert für Privatpatienten ja schon, ist also nichts neues.
Ach ja, tendentiell würden Besserverdiener natürlich Krankenkassenbeiträge über den Mindesatz wählen weil es dann Zusatzleistungen wie Einzelzimmer oder blonde Krankenschwestern gibt.
Von solchen Leute die freiwillig mehr zahlen lebt jede Versicherung ;) 

Und das der Staat seiner Bürger kontrollieren &amp; erziehen soll... reiner Neosozialismus von Sarazin ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na Ja, ohne eine radikale Entlastung der Geringverdiener lohnt sich Arbeit für Menschen mit geringer Qualifikation in Deutschland nicht wirklich. Man kann weder Bankern noch Hartz IV Empfänger vorwerfen ökonomisch sinnvoll im Eigeninteresse zu handeln.</p>
<p>Allerdings sind weniger die Steuern das Problem, als vielmehr die Sozialabgaben.<br />
Langfristig wird es wohl keine andere Wahl geben als für Geringverdiener die Sozialversicherungen komplett aus Steuergeldern zu finanzieren und auf der Ausgabenseite die Kosten für unnötige Bürokratie zu senken.<br />
Mit dem Gesundheitsfonds und der halben Planwirtschaft im Gesundheitssystem bei dem kein Kranker weis was der Arzt letztendlich abrechnet wird das aber noch lange dauern.</p>
<p>Am sinnvollsten währe es wenn der Staat eine Grundleistung und einen Grundbeitrag für die Krankenversicherung festlegt und jeder dann sich privat versichern kann.<br />
 Dann gibt&#8217;s wie in der Autowerkstatt eine Rechnung vom Artzt die man selber kontrollieren kann. Besserverdiener zahlen dann kleinere Beiträge aus eigener Tasche um die Beiträge niedrig zu halten, Leute denen der Staat den Beitrag sponsort geben die Rechnung an die Versicherung weiter.<br />
Dieses System existiert für Privatpatienten ja schon, ist also nichts neues.<br />
Ach ja, tendentiell würden Besserverdiener natürlich Krankenkassenbeiträge über den Mindesatz wählen weil es dann Zusatzleistungen wie Einzelzimmer oder blonde Krankenschwestern gibt.<br />
Von solchen Leute die freiwillig mehr zahlen lebt jede Versicherung <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Und das der Staat seiner Bürger kontrollieren &amp; erziehen soll&#8230; reiner Neosozialismus von Sarazin <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Andy</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/05/13/der-thilo-sarrazin-konnte-doch-auch-mal-ein-auge-zudrucken/#comment-6863</link>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 19:22:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte mich da in allen Punkten anschließen.!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich da in allen Punkten anschließen.!</p>
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		<title>Von: JürgenHugo</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/05/13/der-thilo-sarrazin-konnte-doch-auch-mal-ein-auge-zudrucken/#comment-6859</link>
		<dc:creator>JürgenHugo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 14:09:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.querblog.de/?p=3881#comment-6859</guid>
		<description>Horst, wenn ich das hier schreiben würde, was ich von dem Herrn Sarrazin und seinen Äußerungen wirklich halte - das müsstest du &quot;wegzensieren&quot;.

Nur so viel - der hat nicht nur in der SPD, sondern auch in allen anderen Parteien nichts verloren. Er müßte aus der Politik und aus jedwedem öffentlichen Amt ferngehalten werden. Vor allen Dingen aus so einem gutbezahlten wie jetzt bei der Bundesbank. Da er ja so &quot;toll&quot; rechnen kann, würde er ja selbst bei Einkünften auf Hartz 4 Niveau noch eine Menge übrig behalten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Horst, wenn ich das hier schreiben würde, was ich von dem Herrn Sarrazin und seinen Äußerungen wirklich halte &#8211; das müsstest du &#8220;wegzensieren&#8221;.</p>
<p>Nur so viel &#8211; der hat nicht nur in der SPD, sondern auch in allen anderen Parteien nichts verloren. Er müßte aus der Politik und aus jedwedem öffentlichen Amt ferngehalten werden. Vor allen Dingen aus so einem gutbezahlten wie jetzt bei der Bundesbank. Da er ja so &#8220;toll&#8221; rechnen kann, würde er ja selbst bei Einkünften auf Hartz 4 Niveau noch eine Menge übrig behalten&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/05/13/der-thilo-sarrazin-konnte-doch-auch-mal-ein-auge-zudrucken/#comment-12128</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 08:51:04 +0000</pubDate>
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