du jetzt nicht – aber die anderen alle.
http://netzpolitik.org/2009/deutsche-kinderhilfe-fuer-zensursula/
http://www.kinderhilfe.de/aktuell.php?p=anzeigen&id=189
http://www.carechild.de/news/politik/internetzensur_carechild_versuch_blamiert_deutsche_politiker_566_1.html
http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch
Im Deutschen Bundestag wird das Thema (zumindest auf dessen Website) auch kontrovers gesehen. Vielleicht sogar nicht nur aus opportunistischen Gründen. Das wird ja immer gleich vermutet, wenn die Opposition etwas gegen ein Regierungsvorhaben vorbringt.
Die”Deutsche Kinderhilfe” hat sich gegen die ePetition gestellt. Neue Argumente hören wir dort auch nicht.
Christian schreibt in seinem Kommentar (#9) bei Netzpolitik.org:
Merke: Passende Zielgruppe gibt passende Stimmen
Das ist natürlich ebenso zutreffend wie lächerlich. Wer glaubt, dass jemand, der sich nicht für die technischen Zusammenhänge interessiert, auch nur eine Sekunde zögern wird, denen zuzustimmen, die gegen Kinderpornografie im Internet sind? Das bleibt spannend.












Ich will das ja nicht ins lächerliche ziehen – aber mit ähnlichen Argumenten wie bei der geplanten Netzsperre könnte man auch Einkaufstüten von Aldi verbieten.
Schließlich könnten Päderasten ja auf die Idee kommen, CDs mit verbotenen Inhalten in eben diesen zu transportieren. Und ohne Tüten könnten sie das ja nicht – oder?
Es ist auf jeden Fall höchst problematisch, wenn so jemand wie Frau von der Leyen die 20% der Leute, die die DNS-Sperren umgehen können (was ja nicht verboten ist!), quasi unter Generalverdacht stellt. Das gefällt mir nun gar nicht.
Ich gehör´ nämlich auch zu den 20%…
Ich habe sogar die Petition mit gezeichnet. Wenn das mal keinen Ärger gibt. Scheiß drauf.
Morgen
steht(sitzt ja im Rollstuhl) der Schäuble vor der Tür – und haut dich mit einem Stock! Und das hast du auch verdient – wie kann man denn derart “staatszersetzende Petitionen” unterschreiben.ein guter Vergleich zu dem (Un)Sinn der Netzsperren:
“Stell Dir vor die Behörden kennen die Adresse eines Bordells in dem Minderjährige anschaffen müssen und sich Pädophile treffen.
Und nun montiert der Staat zum Schutz dieser Kinder das Straßenschild ab, um zu verhindern das brave Bürger zufällig in dieses Bordell stolpern und selber pädophil werden. Jeder der nach der Straße fragt, bekommt dann von den Polizisten ein rotes Stopschild vorgehalten.
Würdest Du das als ausreichend empfinden, oder würdest Du verlangen das der Staat den Unsinn sein lässt und den Puff dichtmacht und die Kriminellen einsperrt ?”
Die sollen die Quellen dichtmachen, die wahren Kriminellen bekämpfen. Da sind wir uns bestimmt einige. Allerdings darf man die Symptome nicht übersehen. Ich meine das im Sinne des “Nachfrageverhaltens”. Es gäbe bestimmt nicht so viele Angebote bzw. sie hätten sich in unserer subjektiven Wahrnehmung nicht so vermehrt, wenn es das Internet nicht gäbe.
Dass an der Sache was faul ist, dürfte jedem klar sein.
Selbst Zensursula weiß, dass die Sperren nix bringen und dass die Schweden (seit 4 Jahren) erfolglos damit arbeiten.
Also, was ist der wahre Grund dahinter?
Ein Schuft, der böses dabei denkt!
n
PS: Eine sehr lustige Erklärung gibt aber noch hier:
http://www.youtube.com/watch?v=RdvRGs9XxbY