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Für Fußballfans sollte dieser Abend ein großes Ereignis werden. Mit ihrem Trainer Rudi Gutendorf (82) traten eine Reihe prominenter Fußballspieler gegen die Alten Herren des TUS Singhofen an. Neben Horst Eckel (77), einem der Weltmeister von 1954 gaben sich weitere Weltmeister die Ehre.
Wolfgang Overath (65), der 1974 in München im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft gegen die Niederlande das 2:1 mit dabei war und Stefan Kuntz, Europameister 1996. Kuntz spielte 25 x für die Deutsche Nationalmannschaft. Er hält den deutschen Rekord der meisten Länderspiele ohne Niederlage.
Heute war das Spiel der so genannten Lotto Elf, die in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert, mit Petrus Plänen nicht in Einklang zu bringen. Pünktlich zum Spielbeginn begann es, wie aus Kübeln zu regnen. Sehr schade.
Noch ärger war es wohl vielen Besuchern, dass innerhalb weniger Minuten die Temperaturen bestimmt um ca. 10 Grad sanken. Es wurde sehr frisch, dazu Regen und Wind. Also leider war es ein ziemlich ungemütlicher Abend. Da hätte man doch lieber auf dem Feld mitgespielt.
So wurden viele Zuschauer innerhalb kürzester Zeit arg abgekühlt. Arno, mein Kollege und ich, waren aus unseren überhitzten Büros geflüchtet und hatten uns eigentlich auf einen netten Abend mit ein paar Bier, einem Würstchen und einem schönen Fußballspiel gefreut. Und nun das. Sehr schade. Vor allem natürlich für die Veranstalter des Events. Schließlich ging es um einen guten Zweck.
Der TUS Singhofen hatte die Lotto Elf für ein Benefizspiel zu Gunsten der Erich-Kästner-Schule in Singhofen verpflichtet. Das mit den Einnahmen geförderte Projekt zielt auf die Verpflichtung der Zirkusgruppe “ZappZarap” aus Leverkusen. Sie wird für eine Woche nach Singhofen kommen, um dort mit Schülerinnen und Schülern eine Zirkusvorstellung vorzubereiten und einzuüben. Auf diese Weise sollen die Kinder die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkunden und in ihrem Auftritt zu beweisen.
Schön war es, die alten Kempen noch einmal zu sehen und bewundern zu können. Die inzwischen schon etwas in die Jahre gekommenen ehemaligen Fußballidole zeigten, was sie konnten und ließen die Alten Herren des TUS Singhofen schon etwas alt aussehen.
Alle mal kräftig beten, dann wird einer heilig gesprochen








Ha – da hab ich gleich was passendes dazu!
Ich war zwar zu Hause – aber mich hat das Wetter auch erwischt! Erst war nur ein bißchen Gerumpel vom Balkon zu hören – der Schreibtisch ist ja gleich daneben. Dann hat´s einen Schlag getan – und der Bildschirm wurde schwarz… Ich habe schon das schlimmste befürchtet – Gott sei Dank ist aber Win “nur” abgestürzt und problemlos wieder hochgefahren.
Nur der allerletzte Spielstand von Silent Hunter is “wech” – das ist aber nicht schlimm. Dann pfiff der Wind immer lauter, aber wie! Ich habe am Balkon als Sichtschutz zwei so gewellte Kunststoffteile – jeweils 1,30 m x 0,90 m. Die sind stabil und mit je acht Plastkschnüren festgezurrt, die durch entsprechende Bohrungen gehen. Hab ich vor zwei Jahren extra noch mal fester gemacht, weil´s bei Wind geklappert hat.
Als ich geguckt habe, war tatsächlich eine von den Schnüren abgerissen. Muss ich morgen wieder festmachen – dachte ich…
Der Wind wurde so stark, das ich die Balkontür lieber zugelassen habe. Dann ist er noch stärker geworden – und hat sich die lose Ecke des Teils gepackt. Nach einer Minute waren alle Schnüre kaputt. Mit Mühe und Not habe ich die Balkontür aufgemacht und es gepackt, sonst wer das vielleicht noch sonstwo hin geflogen – und hätte Schaden angerichtet. Ich habe es dann ins Zimmer bugsiert und die Tür schnell zugemacht.
Jetzt steht das Teil einen Meter hinter mir – und tut ganz harmlos… :lustig: Morgen werde ich es wieder montieren, die Utensilien habe ich schon bereitgelegt – auch zusätzliche, ganz starke Schnur.
Jetzt aber noch kurz zum Thema: ja, das sind Namen und Erinnerungen. Mein erstes, richtig einschneidendes Fußballerlebnis war 1966 – WM-Endspiel in Wembley (am Fernseher). Da war ich 15 Jahre. Irgendwie hab´ ich schon nach dem 0:1 nicht mehr an einen Sieg geglaubt. Nach dem Ausgleich kam kurz Hoffnung auf – und nach dem 3:2 für England bin ich rausgegangen…
Das Ende hab´ ich mir gar nicht mehr angeschaut – Mann was war ich sauer.
Als Trost bleibt nur, das die Engländer danach ja nie wieder irgendeinen Titel gewonnen haben – das geschieht denen auch recht so! Denn der in Wembley, der war gestohlen – sowas bringt kein Glück!
Dann wünsche ich dir (und mir) morgen besseres Wetter!
Welche Position spielt denn Horst Eckel denn mit seinen stolzen 77?
Rechter Verteidiger – würde ich sagen.
übrigens hat die Lotto-Mannschaft 22:1 gewonnen!
Das hatte ich auch schon einmal. Ich hatte aber weniger Glück. Mein Modem war im Eimer und ich musste mir ein neues kaufen. Blitzschlag und eine Spannungsspitze haben ihm den Garaus gemacht.
Ich kann mich auch noch gut an das Wimbledon-Endspiel von 66 erinnern. Es war die erste WM, die ich bewusst verfolgt habe. Es war super spannend. Das doofe Tor und den russischen Schiedsrichter habe ich nie vergessen.
Erinnerst du dich noch an das Spiel 1974 gegen Polen in Frankfurt? Da hat’s geregnet…
Erinnerst du dich noch an das Spiel 1974 gegen Polen in Frankfurt? Da hat’s geregnet…
Tu ich – an dem Tag hatte ich gerade mit einer Freundin Schluß gemacht. :schlecht: Das Spiel habe ich mir in der Disco angeschaut. Neben mir saß was weibliches – mit der bin ich ins Gespräch gekommen…Deutschland hat gewonnen – und ich hatte ´ne neue Freundin.
Wie´s weitergegangen ist: Naja – Deutschland ist Weltmeister geworden. Und die neue Freundin hat dann später mit mir Schluß gemacht – am Totensonntag…Da war ich noch saurer als nach Wembley :missmutig:
Meine Balkonverkleidung hab´ ich provisorisch repariert. Ich komm einfach nicht an die unteren Bohrungen ran, um die Schnur durchzuziehen – ist ja im ersten Stock. Und ich erinnere mich nicht daran, wie ichs beim ersten Mal gemacht hab. Ich glaub, da hat mir jemand geholfen. Ich werde mal den Hausmeister fragen. Bis dahin habe ich zwei schwere Steinplatten dagegen “verkeilt” – mal sehen wie lange das hält. Es ist heute auch noch zu windig, um lange rumzufummeln – mir auf jeden Fall.
Noch mal zu dem ´74 Spiel und der Freundin: das is lange her – 35 Jahre – und objektiv betrachtet, wäre das auf lange Sicht mit beiden nix geworden. Aber wer ist in so was schon objektiv? Die erste habe ich 13 Jahre später mal besucht – da hatte die schon 3 Kinder. Und ich hab mit ihr und ihrem Mann Kaffee getrunken.
Dem haben wir das mit unserer früheren Beziehung aber nicht erzählt – ich glaube die war ganz froh, das ich eine glaubwürdige Lügengeschichte “aus dem Hut” gezogen habe – irgendwie mußte ich dem ja erklären, warum ich da auf dem Sofa sitze…
Is ja auch nix passiert – vorbei ist vorbei – vielleicht hätte ihm das aber doch irgendwie nicht gepasst…Und ich wollte doch den leckeren Kaffee austrinken!