Die Bildschirme werden auch immer größer

360Desktop Mein Arbeitsplatz ist nicht gemeint, denn ich “begnüge” mich noch mit einem 19″-TFT. Weil aber auch mir der Platz schon einmal etwas eng ist habe ich mir die eine oder andere virtuelle Lösung angesehen, die der Freeware – Bereich so zu bieten hat.

Für diejenigen, denen Effekte wichtig sind und die dennoch keinen übertriebenen Performanceverlust während der Arbeit mit ihrem Windows-System hinnehmen möchten, wäre vielleicht das Programm 360Desktop keine schlechte Sache. Die letzte Version (0.3.1 Beta) ist hier downloadbar.

Rechnerausstattung Ich habe es auf einem XP – Windows – System (SR3) installiert. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich viele optische Effekte, die Windows standardmäßig mitbringt, ausgeschaltet habe. Es läuft das Standardtheme von Windows. Nicht wegen des Tools, sondern immer. Mein PC ist nicht mehr so ganz frisch.

Außer einem schönen Wallpaper habe ich meinem Windows nichts belastendes zugemutet. Vor diesem Hintergrund kann ich aber feststellen, dass 360Desktop einigermaßen flott läuft und die Effekte gut herüberkommen. Die Schnelligkeits- und Empfindlichkeitsstufen für die Auswahl der Arbeitsflächen sind voneinander unabhängig regelbar.

Gesteuert wird das Tool über eine kleine Leiste, die sich standardmäßig an den oben rechten Bildrand einklinkt.

Steuereinheit 360Desktop

Das vom Programm installierte Standard-Wallpaper finde ich ziemlich grässlich. Deshalb empfiehlt es sich für meine Begriffe, gleich eines der anderen und sehr viel schöneren Exemplare von der Website zu nehmen.

Standardhintergrund

Die Oberfläche des Tools kann man mit verschiedenen Widgets (Uhren, Wetter etc.) anreichern. Außerdem kann man sich auf der Website anmelden und seine eigenen 360°Hintergrund kreieren. Wer also die 20 MB Hauptspeichern missen kann, kann mit dieser Software ja einmal experimentieren. In meiner Autostart-Datei befindet sie sich nicht. Dafür ist mir die Software noch (Beta) zu ruckelig und zwar gerade dann, wenn man Anwendungen im Vollbild ausführt. Und das wird wohl bei den meisten Benutzern von 17 oder 19” der Fall sein.


Kommentare

  1. JürgenHugo meint:

    Das ist ja schön, das du mal über so was schreibst! 360° Desktop kenn´ ich schon länger. Ich hab´ auch schon alle möglichen Tools ausprobiert, mit denen man mehrere virtuelle Desktops anlegen kann – aber so richtig hat mich keins überzeugt.

    Erstmal zur Info:

    Bei mir läuft (noch) XP Pro SP3
    Pentium D (2×3,00 GHz, 2 GB RAM)
    Monitor 19″ 1280×1024 (mit 120 dpi)

    Im “Leerlauf” sind vom RAM ca. 600 MB belegt – von dem was Win braucht, und was ich haben will. Im Moment ist das so:

    Name Benutzer CPU(%) RAM-Bedarf

    explorer.exe HugoHilter 01 85.480 K
    ccSvcHst.exe HugoHilter 00 4.200 K
    WinBar.exe HugoHilter 00 4.144 K
    ipoint.exe HugoHilter 00 3.440 K
    WinPatrol.exe HugoHilter 00 17.432 K
    networx.exe HugoHilter 00 10.628 K
    RocketDock.exe HugoHilter 00 25.756 K
    iconoid.exe HugoHilter 00 4.036 K
    WinMover.exe HugoHilter 00 1.956 K
    BetaClock.exe HugoHilter 00 6.800 K
    YzShadow.exe HugoHilter 00 5.988 K
    taskbarshuffle.exe HugoHilter 00 9.980 K
    VisualTaskTips.exe HugoHilter 00 5.312 K
    Mmm.exe HugoHilter 00 856 K
    ww.exe HugoHilter 00 10.460 K
    dpm.exe HugoHilter 00 11.652 K
    Client.exe HugoHilter 00 2.148 K
    ObjectDock.exe HugoHilter 00 2.864 K
    DslMgr.exe HugoHilter 00 8.432 K
    Launcher.exe HugoHilter 00 17.864 K
    speedfan.exe HugoHilter 00 8.068 K
    WebTemp.exe HugoHilter 00 2.752 K
    taskmgr.exe HugoHilter 03 5.940 K
    firefox.exe HugoHilter 00 168.824 K
    WinThief.exe HugoHilter 01 20.668 K

    Zu diesem Zeitpunkt waren laut Webtemp 859 MB RAM belegt -
    abzüglich FF also 690 MB. Das ist natürlich nur grob “über den Daumen” – der Speicherbedarf hängt ja auch von denPrivate Bytes ab – und er schwankt natürlich.

    Ich achte aber drauf das er zu Anfang (nach dem Booten) so um/unter 600 liegt. Die Autostart-Progs (oder die die das werden wollen) hab ich mit TuneUp und WinPatrol im Griff – das sich da “gaanix” heimlich einschleichen kann…

    Einige der o.a. Progs beeinfusse ja das Aussehen und/oder Verhalten von Windows bzw. vom Desktop.

    An Änderungen hab ich vorgenommen (Beispiele):

    Theme: Zune, Wallpaper: individuell, Boot/Anmelde-Screen: individuell (TuneUp) Icons: wer kein schönes hat, kriegt eins (ich hab genug + IcoFX) Startmenü: hab ich schön säuberlich in Unterordnern aufgeteilt.

    Und: ich hab noch Effekte “dazugebucht” – z.B. schönere Schatten etc. – der Comp gibts her. Sowas is für mich ein muss – das Auge ißt mit!

    So, jetzt hoff ich mal, das dir das nicht zu viel ist – am “Sonntach” 8) OT war´s aber nich, oder?

    Die Liste ist ein bisschen unübersichtlich, da bin ich aber nich schuld dran! Ich hatte das schön formatiert – leider ist es nicht ganz so übernommen worden.

  2. Horst Schulte meint:

    Kein OT. Aber trotzdem interessant. :D Ich habe auch schon andere Programme dieser Art ausprobiert und bin eigentlich mit keinem so richtig warm geworden. Einen schönen großen Monitor kann Software halt nicht ersetzen. :mrgreen:

  3. JürgenHugo meint:

    Der schöne große Monitor is nich mehr weit bei mir – ich tu schon immer “kucken” :mrgreen: Aber ich muß ja noch auf das “mitgelieferte” Upgrade auf Win 7 warten – dann “schlach ich zu” – Comp- und Monitormäßig.

    Den “alten” Comp und Monitor muß ich dann erstmal “wechstellen” – passt ja nur ein Monitor auf den Schreibtisch. Ich bin immer noch am überlegen – da bräucht´ ich eine Erleuchtung…

  4. Dirk meint:

    Die Software rüstet für WIndows nach, was unter Linux seit einigen Jahren Standard ist und spätestens mit Compiz auch entsprechend gut aussieht! ;)

    Abgesehen davon will ich meinen 24″-FullHD-TFT nicht mehr hergeben. Die 1920×1080 Pixel sind einfach zu praktisch! :)

  5. Horst Schulte meint:

    @Dirk: So einen stelle ich mir auch für meinen Schreibtisch vor. Der ist allerdings etwas klein. Ein 24″ Monitor würde wohl etwas überdimensioniert wirken. Aber egal. Ich werde meine Frau schon überzeugt bekommen. :cool:

  6. Markus meint:

    FullHD ist gut. Mein 24-Zöller hat 1920×1200 Pixel, aber Kaffeine zeigt einfach schwarze Balken oben und unten. So passt das Seitenverhältnis unter Linux beim Filme schauen immer. Die WinDOSe streckt das Bild in der Höhe einfach auf die volle Bildschirmgröße…

    Aber es ist schon richtig: Keine Software kann einen großen Bildschirm ersetzen. Am Notebook bekomme ich regelmäßig die Kriese, bei 1024×768 Pixel…

    @Horst: Wenn Du den PC auch zum Filme gucken nutzt, oder wie ich zum Fernsehen, hast Du ein Argument. Da kann der Monitor nicht groß genug sein :D

  7. JürgenHugo meint:

    Argumente brauch ich nich – ich muß ja niemand überzeugen. Ich brauch nur das Geld dazu – und das ist schon eingeplant.

    Ich glaub´, das 24″ 16:10 (1920×1200) der beste Kompromiß ist – der ist noch nicht zu teuer (ich brauch ja keinen Profiscreen von Eizo) – und ausreichend groß. Filme will ich da garnicht mit gucken.

  8. Markus meint:

    Also ich brauchte meiner Finanzministerin gegenüber das Argument Fernseher. Mein PC steht im Schlafzimmer, und Schatzi möchte abends gerne mal fernsehen. Aber auf dem 19-Zöller (1280X1024, TFT) konnte man kaum die Texteinblendungen lesen. Außerdem hat die den Flachmann jetzt an ihrem PC, un ich hab meinen 24-Zöller. Fernsehen kann sie trotzdem nicht, weil ich an der Kiste noch arbeite :D

  9. JürgenHugo meint:

    Tja – manchmal hat das durchaus Vorteile, wenn man alleine wohnt… :mrgreen: Oooder man hat eine so verständnisvolle Frau, wie unser lieber Horst!

    Die sagt ganz bestimmt: Horst-Schatzi – warum denn nur 24-Zoll ?, kauf´ doch gleich einen 30-Zöller – damit du ordentlich was siehst! :!:

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