Ich fand, Merkel hatte es bei Maybrit Illner verhältnismäßig leicht im Gegensatz zu Steinmeier, der bei Anne Will am letzten Sonntag einen ziemlich schweren Stand hatte.
Die geharnischte Kritik, die der Zeit-Online Autor Matthias Kalle in seinem Artikel äußert, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Viele wünschen sich kritischere Talker/innen, vermissen in diesen Sendungen jedweden Erkenntnisgewinn. Ich würde darauf ganz einfach mal raten, die Off-Taste an der Fernbedienung zu drücken oder einfach ein bisschen zu zappen. Es funktioniert. Ich mache das nämlich selber auch so – ab und an jedenfalls.
Und ich fühle mich von den Talkshows mal mehr, mal weniger unterhalten und –oft genug- durchaus auch informiert. Aber für echte Intellektuelle –und dafür halten sich die Damen und Herrn der Qualitätsjournaille ja überwiegend- ist das natürlich alles pillepalle.
Oft sind die Kritiker auch diejenigen, die den privaten TV-Sendern das Wort reden bzw. sich nachdrücklich für sie einsetzen. Wie es dort aber um die Qualität der Berichterstattung im Allgemeinen geht, scheint sie nicht so zu interessieren.
Übrigens den besten Leserbrief zum Artikel von Herrn Kalle fand ich im Tagesspiegel, der den Artikel ebenfalls brachte. Er erschien unter den Pseudonym “tinajaxie” und lautet:
An die eigene Nase fassen
"Aber so wurde man Zeuge von Angela Merkels Lob für Angela Merkel was die Rettung von Opel angeht und überhaupt:" "Aber nach dem ersten Entsetzen, tritt dann doch Milde ein" "und es geht ja hier nicht um Kerner und um Beckmann oder über all die anderen People-Talk-Sendungen"
"Am Dienstag schrieb Jürgen Kaube in der „FAZ“ einen Text zum Thema „Wie das Fernsehen die Politik ruiniert“.
Kaube schreibt:" Lieber Herr Kalle, anscheinend sind wir auch im Printjournalismus dem Untergang nahe. "Online" bedeutet nicht, dass man die Zeichensetzung missachten darf. Auch sprachlich lässt Ihr Artikel leider jedwede Qualität vermissen – ich finde es hochnotpeinlich, eine solche Kritik zu verfassen und hämisch Phrasen zu dreschen, selbst aber nicht im Mindesten den Anforderungen des eigenen Berufs gerecht zu werden. Rundheraus: Fassen Sie sich an die eigene Nase.
Hier der Link zum FAZ-Artikel.












Wie heißt das nochmal: “Wer im Glashaus sitzt, soll sich nicht an die Nase fassen”? – oder bring ich da “eventüll” was durcheinander? :wat_is:
JürgenHugo(Zitieren) (Antworten)
Journalisten kenne ich kaum noch welche, ist doch eher so eine aussterbend Spezies…
nastorseriessix(Zitieren) (Antworten)
OT, OT:
Update: meine Add-On Liste heißt jetzt “Hugos censored-Add-Ons” – sie ist öffentlich. Alle meine Add-ons sind drin, bis auf die “verbotenen”… :helm:
Du kannst sie gerne abbonieren – der liebe nastorseriessix natürlich auch – für DEN Namen müßte er eigentlich einen “Sonderdödel” kriegen!
Ich habe deine Sammlung auch abonniert – tu mir einen kleinen Gefallen und gib der einen kurzen Namen – sonst wird da immer die ellenlange https…… angezeigt. Sieht doch gar nicht “Horstig” aus. Kannst sie doch “Horsts Sammlung” nennen oder “Querblog” – oder so. Machst du das? Danke! :cowboy:
JürgenHugo(Zitieren) (Antworten)
@Jürgen: Und warum fügst du nicht den Link einfach in deinen Kommentar ein? Das wäre doch auch herrlich einfach. So muss ich jetzt mit dem Suchen anfangen. tstststs. :cowboy:
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
Aussterben werden sie nicht, sie werden sich nur umbenennen – vielleicht in “Onlinenisten” oder so ähnlich.
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
Naja – manchmal bin ich auch doof…Andererseits – so doll schwer is das mit dem Suchen auch nich. Da ist ein Suchfeld – und dann copy + past. Name steht doch klitzegenau oben!
Ich schäm mich aber trotzdem! :lustig1: :lustig:
JürgenHugo(Zitieren) (Antworten)