Zum Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger
Ich will nicht sagen, dass ich ein ausgesprochener Feind von neuen Lebensentwürfen wäre. Das hört sich zum einen vielleicht interessant an und zum anderen bin ich sowieso der Meinung, dass das jeder so halten kann, wie er/sie mag. Aber…
Die Haltung von Frau Devlin passt mir trotzdem nicht und ihr Fazit: “Die klassische Zweierbeziehung war einmal” passt mir schon mal gar nicht! Das ist bestimmt auch deshalb der Fall, weil ich in diesem “Alternativangebot” im Wesentlichen eine Herabsetzung des “Normalen” sehe, die selbst die ärgsten Spießer einfach nicht verdient haben.
Die ach so moderne Sichtweise von Frau Devlin so natürlich so neu nicht. Schließlich liegen die 68er schon einige Jahrzehnte hinter uns und eine vage Idee von der seit dieser Ära propagierten freien Liebe hat in den westlichen Gesellschaften ja nicht nur positive Seiten und Entwicklungen gezeitigt.
Rührend finde ich ihren Hinweis:
Ich weiß schon, was viele jetzt denken werden: Was ist denn mit der guten alten Liebe und Romantik, ohne die der Mensch doch nicht leben kann? Ich höre ihn schon, den Vorwurf: Die Jugend von heute kennt weder Moral noch Anstand! Aber kann man überhaupt erwarten, dass jemand, der die Silberne Hochzeit hinter sich hat, solche Lebensentscheidungen gutheißt?
Als ob uns gerade eben erst der Sinn für Moral und Anstand verloren gegangen wäre.
Als jemand, der eine 33 Jahre andauernde glückliche Ehe lebt, kann ich natürlich mit solchem Gerede um die freie Liebe nur Probleme haben. Und dennoch schreibe ich Frau Devlin ihre 16 Jahre gut und spreche trotzdem das aus, was schließlich von mir in dieser Situation wohl auch erwartet wird: Warte mal Mädchen, bis du den richtigen triffst…
Das sollte überhaupt nicht respektlos klingen aber solche Standpunkt können sich im Lauf eines Lebens schon sehr schnell und sehr umfassend ändern. Das habe ich schließlich selbst erlebt.












Schade das kein Bild von dem Teenie dabei ist – dann könnte man gucken, ob die überhaupt einen abkriegt – geschweige denn mehrere,,, :teufelchen:
wie nannte man zu meiner Zeit noch Mädchen die ihre männlichen Feunde als Seelenklempner, Kuschelbär, Handwerker oder Taxi ausnutzen ?
Fing mit Sch an und hörte mit lampe auf.
Ja, ich weis, das ist nicht nett, aber wahr.
Du hast recht – ich hab mich aber nie ausnutzen lassen – oder nur´n bisschen… :lustig: