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Es gibt Leute, von denen kann man sagen, die arbeiten unter Druck am besten. Ob man das aufgrund der SPD – Entscheidung (oder war es Steinmeier?) auch so beschreiben kann? Nur, wenn man Opportunismus nicht als unangenehme und doch weit verbreitete Eigenart von Politikern betrachtet.
Die Gesundheitsministerin zieht Konsequenzen aus der Dienstwagenaffäre und verzichtet auf ihren Platz im Wahlkampfteam der SPD. Damit wird es spätestens im Herbst einen neuen Minister in diesem Amt geben.
(Quelle)
Ich glaube ja nicht, dass es viele Leute gibt, die Frau Schmidt als Gesundheitsministerin hinterher weinen. Sie hat das Amt auch wirklich lange genug ausgeübt und wohl insbesondere die Ärzte nie auf ihre Seite bekommen. Das wundert den geneigten Beobachter natürlich nicht so sehr. :boing: Wie haben die Ärzte doch darüber geklagt, dass ihr Einkommen zurückgehen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Jedenfalls im 1. Quartal dieses Jahres. Witzig fand ich einen s/w Fernsehbeitrag aus 1964. Da ätzten die Ärzte auch schon über angeblich rückläufige Einkommen. Hätte man den Film nicht gesehen (wegen der s/w – Aufnahmen) und nur den Ton gehört, so hätte man glauben können, der Beitrag wäre aus 2009. Mit solch mächtigen Lobbys muss man sich nicht anlegen. Insofern war Schmidt’s Job nicht vergnügungssteuerpflichtig!
Witzig oder tragisch (je nach Sichtweise) finde ich übrigens, dass die Medien Schmidts “Fehltritt” nicht für so gravierend halten. Die SPD indes will wohl kein Risiko eingehen. :boing: Es wird Zeit, dass die SPD sich in die Opposition zurückzieht. So in 15 Jahren kann sie ja noch mal anklopfen. Vielleicht rückt sie so 2025 wieder in den Fokus und ein paar Leute mehr werden sie tatsächlich wieder wählen.
Foto von: P. Kirchhoff @ Pixelio.de












Ich halte den “Fehltritt” auch nicht für gravierend, Horst! Nach all dem was ich jetzt weiß, gab es durchaus Gründe für den Dienstwagen in Spanien.
Das zu einem “Skandal” auszuweiten – sowas macht die B***-Zeitung. Ob sie das bei einem CDU-Minister auch gemacht hätte? :boese:
Jetzt aber mal was 3/4 OT: Du planst doch so´n Fotoblog, und die Susanne (blogZicke) auch. Sie sucht sich jetzt das Equipment aus (DSLR) – und ich berate sie.
Das mach ich ja gern. Sie will auch ein schönes Stückchen Geld dafür hinlegen (nich für die Beratung – die kost nix) – für Kamera, Objektive.und Zubehör. Ich hab ihr ja gleich gesagt: nach oben gibt das keine Grenze. Eine Fotoausrüstung, die soviel kostet, wie der Dienstwagen von Frau Schmitt – die ist auch fix zusammengestellt…
Foto von “P. Kirchhoff”? Ob der Professor aus Heidelberg damals wohl wehmütig den Reichstag geknipst hat, bevor er nach Hause gefahren ist?