Blogeinnahmen: Andere machen es vor!

Foto von Rike @ Pixelio.de

Foto von Rike @ Pixelio.de

Letzte Woche hatte ich das bei Alper gelesen. 1.300 Euro, das ist eine Menge Geld, die er mit zugegebenermaßen gutem Content verdient hat. Von selbst kommt dieser Betrag natürlich nicht zustande.

Wenn man bereit wäre, den Inhalt des Blogs mit Porno und anderem Geschiss anzureichen könnte man sogar noch viel höhere Besucherzahlen erreichen und dadurch noch auf ein wesentlich höheres Sümmchen kommen. Mal ehrlich. Wenn man damit im Monat so auf … Euro kommen könnte, würde ich doch moralische Bedenken (mit Blick auf evtl. Porno-Content) hinten anstellen. Man könnte ja auch ein Zweitblog eröffnen und die Sauerei dort “verkaufen”.

Im Juli 2009 habe ich insgesamt 1298,06 Euro mit meetinx verdient. Darin sind sämtliche Werbeeinnahmen erhalten, die ich euch nachfolgend aufschlüsseln möchte (Quelle)

Welcher Content garantiert denn nun wirklich solche Einnahmemöglichkeiten? Man muss ja nicht den Weg mit den Porno gehen, sondern kann sich ja auch noch mehr Mühe mit “ernsthaften”, vernünftigen Themen geben. Mehr InfosAber dann wäre die Frage der Vermarktung immer noch unbeantwortet. Außerdem erinnere ich mich an die erbittert geführte Diskussion darüber, welche wirtschaftlichen Ambitionen ein guter Blogger eigentlich zu haben hat. Die Spielräume sind ganz schön groß. Wenn man mit etwas Glück von der Bloggerei leben könnte, wäre das doch eine absolut tolle Sache. Und das mit dem Pornogeschiss muss auch schließlich nicht sein.

Bild von Rike @pixelio.de

Kommentare

  1. Alper Iseri meint:

    Vielen Dank für den Trackback und für die Blumen. Ich werde versuchen, in der nächsten Zeit mal ein wenig Licht hinter das Dunkel zu bringen und in verschiedenen Reihen erläutern, wie ich vorgegangen bin, um das Ergebnis zu erreichen. Ich denke, dass man auf jeden Fall vom Bloggen leben kann, aber dafür ist es wichtig, viel Zeit zu investieren. Wie viele ja wissen, bin ich seit einiger Zeit nicht mehr voll Selbstständig und habe daher für meetinx nur noch begrenzt Zeit. Wenn ich ihn jedoch als Vollzeitblogger betreiben würde, wären meine Zahlen mit Sicherheit noch viel höher.

    Ich hoffe, noch mehr Blogger überlegen es sich, einen guten Teil ihrer Einnahmen zu spenden. Ich mache dies jeden Monat und finde, das ist eine tolle Sache :-)

  2. Horst meint:

    aber dafür ist es wichtig, viel Zeit zu investieren.

    Ja, es kostet sicher viel Zeit. Ich werde verfolgen, wie du “es” gemacht hast. Vielleicht folge ich deinem Beispiel. Das würde mir gefallen. Die Sache mit den Spenden überleg ich mir, wenn die Zeit gekommen ist. :heilig:

  3. JürgenHugo meint:

    Lieber Alper, ich blog nich (und werd das auch wohl lassen) – aber eins weiß ich gewißlich: irgendwelche Einnahmen, woher auch immer, die würd ich nich in den Blog schreiben…

    Die beim Finazamt haben nämlich auch Computer… :pfeifen:

    Ob die auch Avatare haben (beim Finanzamt) weiß ich allerdings nich…

  4. Andreas meint:

    Was spricht denn dagegen, seine Einnahmen auch zu versteuern, JürgenHugo. Mache ich auch …

  5. Alper meint:

    Lieber Jürgen,

    alle Einnahmen, die Blogger durch ihren Blog erzielen, unterliegen selbstverständlich der Einkommenssteuer und müssen auch versteuert werden. Und das mache ich natürlich auch. Alle Einnahmen, die ich erziele (ob nun durch meine Angestellten-Tätigkeit, durch den Blog oder durch meine selbstständige Tätigkeit) werden in meine Steuerpflicht mit eingerechnet. Darum kümmert sich vorwiegend mein Steuerberater.

    Ich finde es gut, dass du das Thema ansprichst, denn viele Leute haben sicher keine Ahnung von der Materie und wissen nicht, dass sie ihre Einnahmen versteuern müssen. Ich jedoch weiß sehr gut darüber Bescheid was ich mache ;-) Danke dennoch :-)

    Viele Grüße und gute Nacht
    Alper

  6. JürgenHugo meint:

    Es gibt auch (viele?) Leute, die haben eine Menge Ahnung von der Materie – und versteuern trotzdem nich alles… :pfeifen:

    Und wenn man sich die Steuergesetze und die daraus resultierende “Gerechtigkeit” mal betrachtet – dann kann ich denen das garnicht mal so verübeln… :boing:

    Ich würd auf jeden Fall nix hinschreiben…rein theoretisch natürlich – denn ich blog ja nich…

    “Schönen” Weekend! :!:

  7. Siegfried meint:

    Bin interessiert an den Ausführungen von Alper Iseri. Zwar denke ich nicht, dass ich mit meinem Blog derzeit Einnahmen generieren könnte (dazu fehlt die Kommentarmöglichkeit zum Aufbau einer Community), aber das muss ja nicht auf Dauer so bleiben. Wer weiss, vielleicht versuche ich ja eines Tages auch, mit meinem Blog ein bisschen Geld zu verdienen. mehr als Hartz4 müsste da schon drin sein.

  8. JürgenHugo meint:

    Und wenn man seine Einnahmen nich hinschreibt, könnte man “eventüll” Hartz 4 kassieren und die Knete vom Blog… :idea:

    Aber was schreib´ ich denn da – sowas macht doch niemand – Blogger sind doch alles grundgute Leute! :boing:

  9. Horst meint:

    @Siegfried: Genau, so hatte ich auch gedacht. Wenn man Zeit hat und viel Arbeit in ein solches Projekt investiert, könnte das schon richtig Kohle bringen. Dass man diese Einnahmen versteuern muss ist schon klar. Nicht wahr, Jürgen ;)

  10. Siegfried meint:

    @Horst: Stimmt. Obwohl natürlich “richtig Kohle” relativ ist. Für einen Ackermann wäre “richtig viel Kohle” etwas Anderes als für Dich und mich :)

    Ich bin nicht prinzipiell gegen Werbung. Allerdings halte ich von Google hier nicht viel. Und zwar aus Datenschutzgründen. Die Verwendung von z.B. Google Analytics ist aus rechtlicher Sicht zumindest zweifelhaft. Daher werde ich sicher auf Dauer darauf verzichten. Aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten, die nicht so bedenklich sind.

  11. Horst meint:

    @Siegfried: Stell dir vor, man könnte damit sagen wir 2-3000 Euro monatlich verdienen. Dann muss man die Steuern und Abgaben abdrücken. Das wäre doch trotzdem noch ein ordentliches Einkommen. Jedenfalls verglichen mit dem, was teilweise heute so gezahlt wird. Die Sache mit Google ist mir selbst ebenfalls ein Dorn im Auge. Die habe ich ja bisher auch rausgelassen bis auf die paar Adsense-Einblendungen, die auf officetipps.net und faq.officetipps.net laufen. Die bringen so gut wie gar nichts. Liegt allerdings auch daran, dass ich mich um die Seiten nicht mehr kümmere. Vielleicht sollte ich das mal wieder intensivieren. Ich habe früher mit Adsense auch schon mal 100 $ im Monat gehabt. Das war aber nur mal kurzfristig so.

  12. Siegfried meint:

    Bei 2-3000 Euronen pro Monat wäre ich vollkommen zufrieden. Jedenfalls finanziell :) Bei 4500 hätte ich mein früheres Einkommen wieder erreicht. Aber selbst mit 1000 im Monat wäre ich vorläufig sehr zufrieden. Das könnte mir knapp das Überleben ermöglichen, wenn ich mich einschränke.

  13. Horst meint:

    @Siegfried: Richte einen Kommentarbereich ein, wenn daran liegen könnte und mach dir noch ein paar Gedanken über weitere Inhalte. Ich glaube, ich mach das während meines Urlaubs auch mal intensiv. Dann gucken wir, was daraus wird. :gut:

  14. Siegfried meint:

    Nett gemeint, geht aber nicht. Das liegt daran, dass ich nicht freiwillig auf Kommentare verzichte.

    Mein Blog ist, ähnlich wie Fefes Blog, selbstgebastelt (aber schöner :) ) und auf einem uralt-Webspace gehostet ohne PHP, ohne Datenbank und folglich ohne WordPress oder Serendipity oder Ähnliches. Um Kommentare zu ermöglichen, müsste mein Blog auf einen anderen Webspace umziehen. Der kostet Geld. Das habe ich zur Zeit nicht.

    Irgendein Umsonst-Blog kommt eher nicht in Frage. Ich habe so einige Besonderheiten drin, die ein Standard-Blog nicht hat. Und ich überlasse meine (Blog-)Daten nicht so gerne irgendwelchen US-Firmen.

    Derzeit arbeite ich an einer neuen Methode, Blogposts und auch Kommentare einzufügen, via e-mail. Das kann ich dann mit dem heimischen Compi automatisieren. Es dauert dann zwar etwa 10 Minuten, bis ein Kommentar online ist, aber besser geht’s derzeit halt nicht. Ich hoffe, dass ich diese neue Methode etwa Ende nächster Woche prinzipiell am Laufen habe. Dann gibt’s auch Kommentare.

    Inhalte ist dann natürlich noch mehr ein Thema als jetzt schon :)

    Wenn ich dann noch, vielleicht per DynDNS, auch Trackbacks und Pingbacks hinbekomme…