Es gibt Kollegen, die kommen bei Präsentationen “rüber”, als hätten sie in ihrem Leben nie was anders gemacht. Die stehen auf, gehen an die Leinwand und sie und der Beamer werden Teil ihrer Bühne. Vielleicht wissen einige von euch, was ich meine. Naturbegabungen eben. Andere suchen den Augenkontakt und wieder andere fixieren die Leinwand, damit sie beim Reden nicht den Faden verlieren. Vielleicht auch aus anderen Gründen. Das macht sich allerdings nachvollziehbarer Weise nicht so gut, weil man sich naturgemäß immer wieder vom Publikum abwendet. Eigentlich wissen wir, dass man es so nicht machen sollte.
Besonders gelungen finde ich auch meine eigene Methode nicht. Ich bleibe manchmal einfach am Notebook sitzen, und zeige auch gern schon einmal mit dem Finger auf das Objekt am Bildschirm, zu dem ich gerade etwas sage. Das gibt mir Gelegenheit, auch mal wieder über mich selbst zu lachen.
Ich komme auf diesen Zusammenhang, weil ich heute in der Tageszeitung etwas interessantes über Laserpointer erfahren habe. Die Dinger, so praktisch sie sind, werden von manchen Kollegen auch dazu benutzt, bei Sitzungen einfach so durch die Gegend zu zeigen. Dass man damit die Augen der anderen Sitzungsteilnehmer gefährden könnte, ist eigentlich bekannt. Trotzdem gibt es Kollegen, die das hin und wieder immer noch machen. Wie gefährlich das aber ist, habe ich dem weiter oben verlinkten Artikel entnommen.
Inzwischen ist es soweit, dass Jugendliche mit solchen Laserpointern, die man übrigens für unter 20 € überall kaufen kann, Piloten von Flugzeugen bei Start- oder Landung behindern. Nachdem diese Unart in den Vereinigten Staaten und Australien dokumentiert wurde, gibt es jetzt auch erste Meldungen aus Europa. Dabei ist es offenbar so, dass insbesondere die Pointer, die kein rotes, sondern grünes Laserlicht aussenden, besonders gefährlich sind. Das grüne Laserlicht ist ungefähr 400mal so gefährlich wie das andere.
Gerade bei Nachtflügen ist der teilweise über Entfernungen von mehreren Kilometern wirkende Laserpointer für die Piloten gefährlich, weil sich durch die beim Landeanflug abgedunkelten Cockpits ihre Pupillen weit öffnen und sie deshalb im Fall der Fälle einige Sekunden lang fast blind sind.
Da kann man doch drauf warten, dass diese “tolle Idee” bald von irgendwelchen Terroristen auch mal ausprobiert wird. Damit hätten wir eine Technologie, die vielleicht bald nicht mehr so frei zugänglich sein wird. In diesem Fall müssten wir für unsere Präsentationen wohl wieder zum guten alten Zeigestock zurückkehren.









Manche von deinen “Kollegen” fummeln mit den Dingern nur so rum, weil sie von der Sache an sich “gaakeine” Ahnung haben – oder nur auswendig gelerntes wiedergeben. Wenn man dann mal nachfragt, kommt das große “Ääh, hmm, da müßt ich mal…”
Und dann kommt nix. Da is man dann viel schlauer als vorher… Das is genau, wie im Geschäft – man sollte am besten viel mehr Ahnung haben als der Verkäufer. Sonst sülzt der einen nur frech mit Unfug zu…
Ich hatte letztens mal so´n “Glück”, einem Präsentator zuhorchen zu dürfen, der was über´s Internet erzählt hat. Da hab ich nur unverschämt gegrinst. Er hat mich dann später gefragt warum. “Wer als einzigen Browser den IE preferiert, den kann ich nich ernst nehmen – oder kennen sie keine anderen?” Da hat er dumm geguckt.
Gehört hatte er wohl schon, das es andere Browser gibt…