25 Stimmen für einen Abzug aus Afghanistan

08.09.2009 · 4 Kommentare · 29 LESER · Drucken

25 Künstler und Intellektuelle rufen im Freitag auf: In Afghanistan müssen zivile Aufbauorganisationen innerhalb von zwei Jahren an die Stelle der Bundeswehr treten

via Für einen Abzug — Der Freitag.

Der Aufruf ist ehrenwert. Aber, frage ich mich, soll eine zivile Aufbauorganisation dort arbeiten, wenn kein Militär mehr da ist? Es wäre ein Himmelfahrtskommando. Oder denken die Damen und Herren vielleicht, dass die Amis die zivilen Helfer allein beschützen werden?

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  • 25 Stimmen für einen Abzug aus Afghanistan
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    veröffentlicht am: Kommentare: 2


{ 4 Kommentare }

1 EW. Thomas 09.09.2009 um 01:07 Reply to this comment

25 Prominente? Naja… eher eine zweitklassige Garnitur; aber was qualifiziert diese Damen und Herren? Nichts – jeder beliebige Bürger könnte sich ebenso äußern. Dass Frau Roche, die sich mit “Feuchtgebieten” auskennt, besonderer politischer Sachverstandauszeichnete, ähnlich  wie Herrn Schorlemmer oder manchen Künstler, ist zu bezweifeln. Sie mögen sich äußern – nur hören muss man nicht auf sie!

2 Horst 09.09.2009 um 01:21 Reply to this comment

Prominent sind sie schon. Jedenfalls kenne ich viele von ihnen. Jeder ist wohl qualifiziert, seine Meinung zu solchen Fragen zu sagen. Dafür ist unsere Demokratie da. Aber hören muss man selbstverständlich nicht auf sie.

3 sachichma 09.09.2009 um 14:38 Reply to this comment

Es ist gut das Sie sich diesem Thema annehmen, genauso eben wie diese Leute versuchen auf einen, meiner Meinung nach schon irreversiblen Trend, aufmerksam zu macen: Augen-Zu-Und-Durch!
Der Wahlausgang in A-Stan macht deutlich, das die Legitimation, nämlich Selbst-Bestimmung / Regierung zu schaffen, in 9 Jahren nicht erreicht wurde. Ich weiss jetzt kommen 1000 Gegenargumente! Aber wegen einer rag-tag- gang von gerade mal 2000 – 2500 Leuten mit einer 60.000 Soldaten starke NATO Armee aufzufahren, unzählige Milliarden verpulvern (fregt eigentlich noch jemand was das alles kostet?) , mit unbemannten Dronen, deren Pilot in der Wüste von Nevada sitzt, auf Hochzeits- und Trauerveranstaltungen zu schiessen ist vielleicht nicht so feige wie eine “roadside-bombe”, aber der Schaffung  von Demokratie dient das nun auch nicht, sachichma.

4 Horst 09.09.2009 um 15:51 Reply to this comment

@Sachichma: Dass es kein “Augen-Zu-Und-Durch” geben darf, da sind wir absolut einer Meinung. Wir werden dort keine andere Kultur installieren. Erstens, weil es nicht geht und zweitens natürlich, weil es auch nicht wirklich vernünftig ist.

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