Eines ist klar, das Internet braucht genauso wenig ein Manifest wie der Journalismus einen selbsternannten Heilsbringer a la Hubert Burda. Mag der Inhalt des kürzlich veröffentlichten Internet Manifests auch in weiten Teilen richtig sein, so stellt die Art und Weise der Präsentation den Inhalt auf den Kopf und lässt die aufgestellten Thesen zu einer Selbstbeweihräucherung einiger mehr oder weniger bekannter Größen des deutschsprachigen Internets verkommen…

Quelle: Internet Manifest – Der Witz des Jahres « Internet | Link

Was soll das denn? Sind die Ghostwriter von 15 deutschen Promi-(Blogger)-Journalisten von allen guten Geistern verlassen? Ein nächtlinks fett platzierter Mediabait führt die eigens aufgestellten Thesen postwendend ad absurdum. Beim Lesen dieses Manifestes fiel mir sofort ein Slogan meiner Jugend ein: “Im Asbach Uralt liegt der Geist des Weinens!” – Jepp, dass isses. Aber was soll das? Fürchten die Erfolgsblogger um Quoten?

Quelle: Internet Moneyfest – die wahren Top 17 Journalismus-Thesen | tagSeoBlog | Link

Umso enttäuschender ist die geballte Mittelmäßigkeit, die aus den Behauptungen und ihrer Beweisführung spricht. Viele Gemeinplätze, wenig Kontoverses, dafür eine Reihe steiler Thesen und überaus optimistischer Annahmen.

Quelle: Warum das Internet-Manifest kein Cluetrain Manifesto ist – Fischmarkt | Link

Verleger wollen Journalismus allein vermarkten. 15 Netzautoren argumentieren mit einem “Internet-Manifest” dagegen. Gute Idee – doch mit fragwürdigen Thesen.

Quelle: Urheberrecht: Die Netzaktivisten schlagen zurück | Digital | ZEIT ONLINE | Link


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