Sind härtere Strafen oder bessere Prävention die besseren Methoden, um der zunehmenden Jugendgewalt zu begegnen? Zu diesem Thema, das aufgrund der letzten Gewalttaten von Jugendlichen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, gibt es vielstimmige Meinungen. Es wird schon etwas daran sein, wenn man ganz allgemein einen Werteverlust beklagt. Diesen Verlust kann aber für meine Begriffe die Schule nicht allein ausgleichen. Die Eltern sind zuständig und damit verantwortlich dafür, dass Kinder den Unterschied zwischen richtig und falsch, zwischen wahr und unwahr verstehen und verinnerlichen. Lehrer können dabei vielleicht unterstützend wirken. Und das fällt wohl in diesen Zeiten schwer genug.
Damit die Lehrer auch über das gebotene Rüstzeug hierfür verfügen, hat sich ein Aggressionstherapeut, den eine Kölner Boulevardzeitung zum Thema befragt hat, einen einfach genialen Ansatz ausgedacht:
In der Pubertät sei es normal, wenn Jugendliche Streiten und Schubsen. Bei 10% der Jungen reduziere sich dies irgendwann nur noch auf das einzige Wirksamkeitsinstrument, das ihnen nach all den Fehlschlägen in der Schule, in der Familie, im sozialen Umfeld Aufmerksamkeit beschert: Zerstören, schlagen, treten, unterdrücken. Ihr Gesetz: Stärkere sind Gott, Gleichstarke sind Kumpel, Schwache sind Opfer.
Der Therapeut Dr. Michael Heilemann hält deshalb ein Körper- und Fairnesstraining für Lehrer und Schüler für sinnvoll. Sein Motto: “Schlau lernt von stark, stark lernt von Schlau”. Saustark, Herr Dr. Heilemann – wirklich!
Solche Maßnahmen katapultieren zurück in die zivilisatorische Steinzeit.
Es gibt immer mehr Fette auf der Welt








Eben gebloggt: "Das Recht des Stärkeren oder Muckis gegen Jugendgewalt? — Querblog.de" ( http://bit.ly/22p1Nb )