Die SPD-Mitglieder müssen ihre Partei zurückerobern

Die Journalistin Susanne Gaschke, verheiratet mit Hans-Peter Bartels (SPD) fragt bei Zeit-Online “Wo bleibt die Wut?”.

Eine ausgezeichnete Analyse des aus der Sicht des “SPD-Volks” bejammernswerten Zustandes der Partei.

Doch die (männlichen) Parteigrößen der vergangenen zehn Jahre (Schröder, Struck, Müntefering, Steinmeier) begriffen sich selbst immer mehr als CEOs, als Vorstandsvorsitzende, die Politik im Top-down-Verfahren exekutieren wollten. Die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 hätten nicht zu einem derartigen Mühlstein am Halse der SPD werden müssen, wenn sie breit in der Partei diskutiert worden wären (und mancher später nachgebesserte Konstruktionsfehler hätte sich durch die Wachsamkeit kundiger Genossen gleich vermeiden lassen). Die Rente ab 67 Jahren wäre kein derartiges Menetekel für die Partei geworden, wenn sie sich erlaubt hätte, über den demografischen Wandel so gründlich zu reden wie in den achtziger Jahren zum Beispiel über Gentechnik oder Atomausstieg.

Quelle: SPD: Wo bleibt die Wut? – Seite 2 | Politik | ZEIT ONLINE | Link

Ich kann dazu nur eines sagen: AMEN!