Jetzt aber: Familie Guttenberg macht sich einen schlanken Fuß – fiskaltechnisch im Steuerparadies Österreich

Ein paar investigative Journalisten (oder war’s nur einer?) haben was über den guten Guttenberg ausgegraben. Rechtzeitig zum Höhepunkt seiner Popularität. Schließlich war er gestern erst bei Gottschalk und Frau Hunziker, die übrigens (wieder mal) eine ausgesprochen gute Figur gemacht hat (und das im buchstäblichen Sinne).

Was müssen wir denn da lesen? Doch nicht der Guttenberg! Ah, der weiß sicher gar nix davon. Gerade noch habe ich mich mit ihm über sein glänzendes Erststimmenergebnis gefreut (68,1 % – whow!)

Kurz bevor Österreich die Erbschaftssteuer abgeschafft hat, hatte die Familie die Eingebung, die “Freiherrlich von und zu Guttenberg’sche Familienstiftung” ins Leben zu rufen – in Österreich. Zu deren Vermögen gehört auch das in Gottschalks Sendung erwähnte Kulmbacher Schloss. Diesen Weg ist man offiziell gegangen, weil man alles für “die tunlichste Erhaltung vor allem des historisch und kulturell bedeutsamen Stiftungsvermögens” tun wollte.

Wir Fans können uns aber entspannt zurücklehnen. Unser Guttenberg, also der Minister, hat mit diesem Geschehen überhaupt nichts zu tun. Das Erbe wurde nämlich offenbar bereits unter den Kindern aufgeteilt und, obwohl das Schloss in Kulmbach liegt, hatte oder hat unser Guttenberg keinerlei steuerliche Vorteile – sagt jedenfalls sein Ministerium.

Wie gut, dass Steinbrück (der Rächer der Steuerzahler) und er sich inzwischen getrennt haben. Wenn auch Widerwillen.


Kommentare

  1. blogZicke meint:

    jeder der Geld hat, wird versuchen es zu vermehren und zu sichern – die wissen, wie es geht.

  2. Horst meint:

    Ich weiß es auch, nur nützt es das nix. Ich könnte z.B. im Lotto gewinnen. Das klappt einfach nicht. Und das schon über so lange Zeit. Vielleicht sollte ich mal einen Schein abgeben? :winken:

  3. blogZicke meint:

    Vielleicht sollte ich mal einen Schein abgeben?

    Das wäre vermutlich der erste Schritt ;-)