Es wird viel darüber geschimpft, dass die Qualität unserer Pflege- und Altenheime nicht besonders gut sei. Wir finden dafür alle möglichen und sicher zum Teil auch richtigen Begründungen. Das geht von der schlechten Bezahlung des Personals bis hin zur Kritik an den Institutionen, die die Einrichtungen unterhalten.
Es gibt allerdings einen Aspekt, den wir gern übersehen. Ein Fachmann für die Arbeit in Alten- und Pflegeeinrichtungen ist der 49jährige Kölner Psychologe und Psychotherapeut Dr. Georg Salzberger. Er schrieb in einer Kolumne für den Kölner Stadt-Anzeiger folgendes:
Der Mechanismus, bei Leid nach Schuldigen zu suchen, ist so alt wie die Menschen und vermutlich sogar tief im Menschheitsgedächtnis verankert. Ein Altenheim erinnert an Negatives: Pflegebedürftigkeit, Siechtum, Abhängigkeit, Ghettoisierung, Tod und Sterben. Die Tristesse des Alters wird mit der Schlechtigkeit des Heims verwechselt.
Leider kann ich den Artikel in der Online-Ausgabe nicht finden.












die Jüngeren interessieren sich noch nicht für das Alter(sheim) und die Alten sind zu schwach und krank …
Man kann nur hoffen, dass man noch rüstig genug ist, wenn mal alt ist, damit man sich lange selber versorgen kann.
Ich finde die Idee prima, mit Freunden eine Wohngemeinschaft zu gründen. Nur traut man sich am “Ende” ja doch nicht. Wer weiß schon, ob das gut gehen würde. Die Menschen, gerade alte, sind ja schon ein bisschen anstrengend. Insofern muss man für solche Wohngemeinschaften sicher auch eine Menge Toleranz aufbringen. Ich schätze, dass uns die so insgesamt gesehen, ziemlich abhanden gekommen ist.
Stimmt, mit solchen Wohngemeinschaften sollte man allerdings schon früh anfangen, nicht wenn man schon zu viel an Altersstarrsinn leidet