Als "lustige Fantasie" bezeichnete nicht Broder selbst sein Ansinnen, für das Amt des Präsidenten des Zentralrates der Juden zu kandidieren, sondern die jetzige Amtsinhaberin, Charlotte Knobloch.
Er selbst ließ sich dazu so ein:
"Ich mache es nicht. Ich bin weder größenwahnsinnig noch vergnügungssüchtig, Deutschland liebt zwar "Unruhestifter, Querdenker und Seiteneinsteiger, aber nur so lange, wie sie darauf achten, dass alles so bleibt, wie es ist".
Quelle: Broder kandidiert doch nicht – Kölner Stadt-Anzeiger | Link
Broder krisitierte, dass die Verbandsspitze "als Reue-Entgegennahme-Instanz" auftrete. Außerdem sei sie von "kleinkariertem Größenwahn" befallen. Als Präsident hätte Broder sich dafür eingesetzt, dass die Holocaust-Leugung nicht mehr strafbar ist.
Typisch Broder kann man doch da nur sagen. Schade. Ich hätte Spaß gehabt, wenn er das wichtige Amt wirklich bekommen hätte.
Unsere Empörungsrituale kotzen mich an!








Der Broder als Chef im Zentralrat – das wär ja so, als ob ich Chef bei einem Kleingartenverein würde. Wo alle noch den IE 6 :trottel: benutzen…Das würd nich wirklich gutgehen…
Vielleicht fangen alle mal an, mit den Juden hier so umzugehen (und die mit sich selbst), wie das normal wäre (für mich zumindestens): das sind Leute, die hier wohnen, so wie viele andere. Ich kenne persönlich gar keinen, mir wär das aber auch wurscht, zu welchem Herrgott einer betet.
Na, wenigstens haben wir es geschafft, das ein schwuler Außenminister und Vizekanzler deswegen nicht angegangen wird. Sondern nur, weil man den eben allgemein nich leiden kann.
Ja, wir kommen gut voran in unserem Land.