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	<title>Kommentare zu: Das ist falsch verstandene Toleranz</title>
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	<description>Manchmal kann man mir nicht folgen.</description>
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		<title>Von: LexX Noel</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/11/03/das-ist-falsch-verstandene-toleranz/comment-page-1/#comment-9441</link>
		<dc:creator>LexX Noel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 15:06:29 +0000</pubDate>
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		<description>Glaube sowie Religion hat im eigentlichen Sinne aber nichts mit Kultur zutun, meiner Meinung nach. Scheinbar hat sich das irgendwie mit einander verbunden im Laufe der Zeit, so das es jetzt als ein und das selbe angesehen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Glaube sowie Religion hat im eigentlichen Sinne aber nichts mit Kultur zutun, meiner Meinung nach. Scheinbar hat sich das irgendwie mit einander verbunden im Laufe der Zeit, so das es jetzt als ein und das selbe angesehen wird.</p>
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		<title>Von: Horst</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/11/03/das-ist-falsch-verstandene-toleranz/comment-page-1/#comment-9407</link>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:37:14 +0000</pubDate>
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		<description>Mich hat nie ein Kreuz in der Schule oder in anderen &#246;ffentlichen Geb&#228;uden drangsaliert oder bedroht oder zu irgendwas gen&#246;tigt. Ich bin auch nicht erzkatholisch, sondern bezeichne mich nur einfach als christlich erzogenen Menschen. Damit kann ich was anfangen. Das Christentum steht f&#252;r Gutes, f&#252;r den Geist Jesu. 

Viele Menschen wissen hoffentlich, wof&#252;r das Kreuz steht. F&#252;r die katholische Kirche allein steht es jedenfalls nicht. An ihr kann man wirklich viel &lt;a href=&quot;http://www.querblog.de/2009/11/03/das-grte-problem-der-katholischen-kirche/&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt; &#252;ben. 

Aber das Kreuz steht f&#252;r christliche Grundwerte und &#220;berzeugungen. Scheinbar sind die heute nicht mehr konsensf&#228;hig. So verstehe ich jedenfalls Leute, die vorgeben Atheisten zu sein, dabei aber oft nur ein paar Steuergroschen einsparen wollen. Oft kann man ihnen nicht einmal diese einfache, ehrliche Aussage entlocken. 

Damit meine ich nicht euch beide, weil ich es euch eure Sicht auch aufgrund der Diskussionen hier im Blog abnehme. 

Ja, Andreas. Dein Vater hat vielleicht eine &#228;hnliche Sichtweise wie ich. F&#252;r mich geh&#246;rt nat&#252;rlich der Glaube als elementarer Bestandteil zu unserer Kultur. Dass diese sich ge&#228;ndert hat, kann ich nicht bestreiten. Ich finde nur, sie hat sich nicht zum Guten, sondern zum Schlechten ver&#228;ndert. Einen Gegenpol k&#246;nnte der christliche Glaube bilden. Aber er kommt unter die R&#228;der. 

Noch ein Wort zu meinem Blick auf die Kochtuchdebatte. Die Entscheidung der Stra&#223;burger Richter st&#228;rkt gerade auch die Haltung strenggl&#228;ubiger Muslime, in Deutschland f&#252;r den Islam breiteren Raum und mehr Einfluss fordern. Die Entscheidung reflektierte zwar nicht auf diese Zusammenh&#228;nge, schlie&#223;t dies politisch aber schon mit ein. Dagegen wende ich mich strikt. Der Islam bringt f&#252;r Andersgl&#228;ubige wenig, sehr wenig, Toleranz auf. Vielfach verachten Muslime Menschen anderen Glaubens. Gerade solche radikalen Positionen haben mich zu der &#220;berzeugung gebracht, dass -jedenfalls in Deutschland- der christlichen Kultur absoluter Vorrang einger&#228;umt werden sollte. Jeder soll seine Religion aus&#252;ben, solange dies nicht dazu f&#252;hrt, dass ein anderer sich beeintr&#228;chtigt f&#252;hlt. Da schlie&#223;t sich der Kreis. Denn nat&#252;rlich hat das auch f&#252;r Menschen zu gelten, die keinem Glauben oder keiner Religion angeh&#246;ren. Formal, nur formal, kann ich das nachvollziehen. Ich f&#252;rchte aber, dass wir durch die Entscheidung, die ja auch f&#252;r andere EU-L&#228;nder gilt, mehr verlieren werden, als ein paar Kreuze in Klassenzimmern, Beh&#246;rden oder Krankenh&#228;usern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich hat nie ein Kreuz in der Schule oder in anderen &#246;ffentlichen Geb&#228;uden drangsaliert oder bedroht oder zu irgendwas gen&#246;tigt. Ich bin auch nicht erzkatholisch, sondern bezeichne mich nur einfach als christlich erzogenen Menschen. Damit kann ich was anfangen. Das Christentum steht f&#252;r Gutes, f&#252;r den Geist Jesu. </p>
<p>Viele Menschen wissen hoffentlich, wof&#252;r das Kreuz steht. F&#252;r die katholische Kirche allein steht es jedenfalls nicht. An ihr kann man wirklich viel <a href="http://www.querblog.de/2009/11/03/das-grte-problem-der-katholischen-kirche/">Kritik</a> &#252;ben. </p>
<p>Aber das Kreuz steht f&#252;r christliche Grundwerte und &#220;berzeugungen. Scheinbar sind die heute nicht mehr konsensf&#228;hig. So verstehe ich jedenfalls Leute, die vorgeben Atheisten zu sein, dabei aber oft nur ein paar Steuergroschen einsparen wollen. Oft kann man ihnen nicht einmal diese einfache, ehrliche Aussage entlocken. </p>
<p>Damit meine ich nicht euch beide, weil ich es euch eure Sicht auch aufgrund der Diskussionen hier im Blog abnehme. </p>
<p>Ja, Andreas. Dein Vater hat vielleicht eine &#228;hnliche Sichtweise wie ich. F&#252;r mich geh&#246;rt nat&#252;rlich der Glaube als elementarer Bestandteil zu unserer Kultur. Dass diese sich ge&#228;ndert hat, kann ich nicht bestreiten. Ich finde nur, sie hat sich nicht zum Guten, sondern zum Schlechten ver&#228;ndert. Einen Gegenpol k&#246;nnte der christliche Glaube bilden. Aber er kommt unter die R&#228;der. </p>
<p>Noch ein Wort zu meinem Blick auf die Kochtuchdebatte. Die Entscheidung der Stra&#223;burger Richter st&#228;rkt gerade auch die Haltung strenggl&#228;ubiger Muslime, in Deutschland f&#252;r den Islam breiteren Raum und mehr Einfluss fordern. Die Entscheidung reflektierte zwar nicht auf diese Zusammenh&#228;nge, schlie&#223;t dies politisch aber schon mit ein. Dagegen wende ich mich strikt. Der Islam bringt f&#252;r Andersgl&#228;ubige wenig, sehr wenig, Toleranz auf. Vielfach verachten Muslime Menschen anderen Glaubens. Gerade solche radikalen Positionen haben mich zu der &#220;berzeugung gebracht, dass -jedenfalls in Deutschland- der christlichen Kultur absoluter Vorrang einger&#228;umt werden sollte. Jeder soll seine Religion aus&#252;ben, solange dies nicht dazu f&#252;hrt, dass ein anderer sich beeintr&#228;chtigt f&#252;hlt. Da schlie&#223;t sich der Kreis. Denn nat&#252;rlich hat das auch f&#252;r Menschen zu gelten, die keinem Glauben oder keiner Religion angeh&#246;ren. Formal, nur formal, kann ich das nachvollziehen. Ich f&#252;rchte aber, dass wir durch die Entscheidung, die ja auch f&#252;r andere EU-L&#228;nder gilt, mehr verlieren werden, als ein paar Kreuze in Klassenzimmern, Beh&#246;rden oder Krankenh&#228;usern.</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
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		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 06:56:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann mich da nur LexX Noel anschlie&#223;en: ein begr&#252;&#223;enswertes Urteil - und lange f&#228;llig.

Au&#223;erdem mache ich da noch einen Unterschied zwischen permanent aufgeh&#228;ngten Kreuzen und der muslimischen Lehrerin, die eben nicht st&#228;ndig gegenw&#228;rtig ist und bei der im &#252;brigen auch deutlich erkennbar ist, dass es *ihr* Kopftuch ist. Ein aufgeh&#228;ngtes Kreuz zeigt aber ganz deutlich, dass es f&#252;r die *ganze* Schule gilt. Das sind unterschiedliche Wertigkeiten.

Und ja, das k&#246;nnen Kinder durchaus unterscheiden. Ich bin sehr &#252;berzeugt davon, dass es soetwas wie Gott nicht gibt und dass Religion (nicht Glauben!) die Wurzel allen &#220;bels ist, meine Frau sieht das ca. 180° anders. Ich kann nicht sagen, dass unser Sohn zerrissen wirkt. Ich glaube halt das und Mama was anderes. Wenn nun eine Muslimin ihr Kopftuch tr&#228;gt, ist das ihre Sache, h&#228;ngt aber dauerhaft ein Kreuz im Klassenraum, hat das einen anderen Stellenwert!

Mein Vater argumentiert in solchen Situationen ebenfalls mit der &quot;Kultur&quot; - nun, die hat sich im Laufe der Jahrhunderte best&#228;ndig ge&#228;ndert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich da nur LexX Noel anschlie&#223;en: ein begr&#252;&#223;enswertes Urteil &#8211; und lange f&#228;llig.</p>
<p>Au&#223;erdem mache ich da noch einen Unterschied zwischen permanent aufgeh&#228;ngten Kreuzen und der muslimischen Lehrerin, die eben nicht st&#228;ndig gegenw&#228;rtig ist und bei der im &#252;brigen auch deutlich erkennbar ist, dass es *ihr* Kopftuch ist. Ein aufgeh&#228;ngtes Kreuz zeigt aber ganz deutlich, dass es f&#252;r die *ganze* Schule gilt. Das sind unterschiedliche Wertigkeiten.</p>
<p>Und ja, das k&#246;nnen Kinder durchaus unterscheiden. Ich bin sehr &#252;berzeugt davon, dass es soetwas wie Gott nicht gibt und dass Religion (nicht Glauben!) die Wurzel allen &#220;bels ist, meine Frau sieht das ca. 180° anders. Ich kann nicht sagen, dass unser Sohn zerrissen wirkt. Ich glaube halt das und Mama was anderes. Wenn nun eine Muslimin ihr Kopftuch tr&#228;gt, ist das ihre Sache, h&#228;ngt aber dauerhaft ein Kreuz im Klassenraum, hat das einen anderen Stellenwert!</p>
<p>Mein Vater argumentiert in solchen Situationen ebenfalls mit der &#8220;Kultur&#8221; &#8211; nun, die hat sich im Laufe der Jahrhunderte best&#228;ndig ge&#228;ndert.</p>
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		<title>Von: LexX Noel</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/11/03/das-ist-falsch-verstandene-toleranz/comment-page-1/#comment-9399</link>
		<dc:creator>LexX Noel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 22:02:16 +0000</pubDate>
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		<description>Eine sehr sch&#246;ne Entscheidung die da gef&#228;llt wurde von Stra&#223;burg. 

Als Atheist, also so zu sagen &quot;Ungl&#228;ubiger&quot; unter all den Gl&#228;ubigen Menschen dieses Planeten, muss ich sagen das diese Entscheidung so gesehen schon lange &#252;berf&#228;llig war. 

Ich als Atheist soll immer Toleranz haben f&#252;r den &quot;Glauben&quot; aber mir gegen&#252;ber hat der &quot;Glauben&quot; bisher keinerlei Toleranz gehabt. Von daher muss das mal endlich festgelegt werden, das die Kinder in den Schulen sich ohne den Einfluss von Religion entwickeln k&#246;nnen und somit ihre eigene Urteile &#252;ber Religion sich bilden k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr sch&#246;ne Entscheidung die da gef&#228;llt wurde von Stra&#223;burg. </p>
<p>Als Atheist, also so zu sagen &#8220;Ungl&#228;ubiger&#8221; unter all den Gl&#228;ubigen Menschen dieses Planeten, muss ich sagen das diese Entscheidung so gesehen schon lange &#252;berf&#228;llig war. </p>
<p>Ich als Atheist soll immer Toleranz haben f&#252;r den &#8220;Glauben&#8221; aber mir gegen&#252;ber hat der &#8220;Glauben&#8221; bisher keinerlei Toleranz gehabt. Von daher muss das mal endlich festgelegt werden, das die Kinder in den Schulen sich ohne den Einfluss von Religion entwickeln k&#246;nnen und somit ihre eigene Urteile &#252;ber Religion sich bilden k&#246;nnen.</p>
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