100 Schuss, 13 Tote – Lobet den Herrn

07.11.2009 · 5 Kommentare · 388 LESER · Drucken

Die Islamisten auf dieser Welt haben einen neuen Helden. Der muslimische Militärpsychiater, Nidal Malik Hasan, hat seinen Job gut gemacht. Und sogar beim Schießen preiste er Allah. 100 Kugeln feuerte er ab und “Allahu Akhbar” (Gott ist groß) soll er gerufen haben.

Er hat 13 Menschen getötet. Amerikanische Soldaten zu Hause auf einem Armeestützpunkt. Von den 23 Menschen, die zudem verletzt in Krankenhäuser gebracht wurden, sind etwa die Hälfte heute noch auf der Intensivstation.

Im Sinne der Terroristen war das gute Arbeit, die dieser sich als Muslim diskriminiert fühlende Major der US-Armee mit seiner mörderischen Attacke geleistet hat. Wieder kann man nur mit dem Kopf schütteln. Was sonst? Dass der Mann von der 34jährigen Polizistin Munley gestoppt wurde, wird den Terroristen mit ihren kruden Ehrvorstellungen vielleicht nicht gefallen haben.

Es wird gemutmaßt, dass der Mann Angst davor gehabt hat, nach Afghanistan versetzt zu werden. Das war geplant und vielleicht war dies der Auslöser für die Amoktat. Dafür muss man Verständnis haben. Auch potenzielle Selbstmordattentäter haben also Angst. Aber tot ist Hasan nicht. Die Polizistin hat ihn, selbst bereits durch mehrere Schüsse verletzt, ihrerseits mit einem Schuss in die Brust niedergestreckt. Der Stoff aus dem die Helden sind. Das ist was für die Amis.

Hasan wird sich als Militärpsychiater natürlich mit den Folgen von Kriegseinsätzen professionell auseinander gesetzt haben. Deshalb kann ich verstehen, dass jemand, der, wenn quasi auch aus 2. Hand mit diesem Grauen konfrontiert wird, durchdreht. Vor allem, wenn er weiß, dass er selbst in die Hölle geschickt werden soll. Aber aus diesem Fall wird bestimmt, allein schon aufgrund seiner Religionszugehörigkeit, eine ganz andere Geschichte werden. Davon bin ich überzeugt.

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{ 5 Kommentare }

1 JürgenHugo 08.11.2009 um 01:08 Reply to this comment

100 : 13 = 7,69 Schuß pro Mann… Nach dem, was ich dazu gelesen hab, hätte den Vorgesetzten dieses Mannes aber zumindest klar sein müssen, das der “ein wenig” Probleme hatte. Lange vorher – in dem Krankenhaus wo er gearbeitet hat z.B. Lesen diese Leute keine Personalakten? Wie kann man so jemand zum Major befördern?

Irgendwelches Verständnis kann ich für den nicht aufbringen. Egal wieviel Angst einer wovor hat: sowas ist einfach ein ungeheures Verbrechen. Auf die eigenen Kameraden zu schießen. Die Polizistin hätte vielleicht besser nochmal abdrücken sollen…

2 JürgenHugo 08.11.2009 um 22:45 Reply to this comment

So Horst, das is jetzt OT – ich tu das aber nich in den entsprechenden Artikel, weil das unmittelbar mit dem Blog zu tun hat!

Grade habe ich gesehen, das bei meinen Feeds in FF jetzt 20 angezeigt werden – 10 normale + 10 Links. Hab ich das jetzt nur zufällig mitgekriegt/nicht mitgekriegt? Is das ein neues Experiment? Bleibt das so?

Sowas wichtiges muß einem doch gesagt werden – Mann! Und nich “heimlich”. :dudu: Du bist ein Schlingel! :teufel: So. Jetzt sag mal bitte was. Damit ich nicht dumm blebe/werde… :mrgreen:

3 Horst 08.11.2009 um 22:54 Reply to this comment

Experiment ist beendet.

4 JürgenHugo 08.11.2009 um 23:12 Reply to this comment

So schlimm war das aber nich – das hab ich nich gemeint. Ich war nur überrascht! Bist eben doch der Fummel-Horst… :mrgreen: :klatschen: :winken:

5 Olaf 11.11.2009 um 19:42 Reply to this comment

Ich fand es bei mri interssant, dass beim ersten Hören der Meldung ein “Na klar wieder mal ein Muslim” -Gefühl auftauchte. Irgendwie bin ich durch die Meldungen und Geschehen der letzten Jahre doch mit entsprechenden Vorurteilen gefüllt worden. Ob diese Vorurteile stimmen oder nicht kann ich gar nicht beurteilen – aber es gibt viele Berichte über Amokläufe (in den Fall in den USA) und es sind eben nur selten Muslime.
Was mich betroffen gemacht hat war auch die Tatsache dass ein Militärpsychiater, der ja sicher eher derartige Ängste bei Soladen “behandeln” sollte selbst dann ein Opfer dieser Ängste wird und eben so unglaublich weit geht. Kein gutes Zeichen für die psychische Unterstützung in der amerikanischen Armee.

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