Außenminister, Guido Westerwelle, hat den alten und neuen afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in dieser Woche dazu aufgerufen, Präsident aller Afghanen zu sein.

Das allein wäre ja schon ein Kunststück, bei der Popularität, den der Mann in Teilen seines Landes hat. Aber richtig amüsiert habe ich mich darüber, dass Westerwelle Karsai dazu aufgerufen hat, mehr für Sicherheit und gegen Korruption zu tun. Ist Karsai nicht eben erst durch über 1.300.000 gefälschte Wahlstimmen überhaupt wieder ins Amt gekommen?

Das wäre ja so ähnlich, als wenn man von Thilo Sarrazin verlangen würde, sich nicht mehr abfällig über türkische und arabische Mitbürger zu äußern. Von seinen Ausfällen gegen Hartz IV-Empfänger gar nicht zu reden.

Tja, der Westerwelle. Ein brillanter Redner, angeblich der beste im Bundestag. Aber Sinn muss das, was man sagt, auch machen.


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2 Antworten : “Unser neuer Außenminister beweist Weitsicht”

  1. Guido sollte sich mal das nette Musikvideo anschauen, das von Extra 3 für ihn gesendet wurde. “Nur einen, den wird keiner los…”. Hachja.

  2. JürgenHugo sagt:

    Wie könnt ihr nur über so einen lieben Menschen wie den Guido herziehn. Auch den Karsai scheint der Horst nich recht zu mögen… :(

    Wieviel Stimmen da von wem in Afghanistan gefälscht wurden – so what. Da könnte man auch ne Münze werfen, so schnelll wird das da nix.