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	<title>Kommentare zu: Wie w&#228;re es, wenn die ewigen Besserwisser einfach mal zuh&#246;ren w&#252;rden?</title>
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	<description>Manchmal kann man mir nicht folgen.</description>
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		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/11/15/wie-wre-es-wenn-die-ewigen-besserwisser-einfach-mal-zuhren-wrden/comment-page-1/#comment-9603</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 07:50:35 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-9602&quot;&gt;Stadtneurotiker&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;auch wenn die &#246;ffentliche Selbstkritik l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig war. &lt;/blockquote&gt;

Das habe ich auch so gesehen. Man muss jetzt wirklich einmal abwarten, was weiter geschieht. &#220;ber Steinmeier als Fraktionsvorsitzender bin ich ungl&#252;cklich. Der Mann hat fertig. In dieser Legislatur wird die SPD nicht zur&#252;ckkommen. Das dauert, wenn es &#252;berhaupt gelingt, meiner Meinung nach, ziemlich lange und h&#228;ngt stark davon ab, wie es der SPD gelingen wird, zu einem klaren und glaubw&#252;rdigen Profil zu kommen. Die ersten Personalien nach den Wahlen haben mich erstmal nicht &#252;berzeugt, aber ich will mal ein bisschen Geduld haben. Wichtiger als diese Personalien sind die programmatischen Entscheidungen. Darauf bin ich wirklich gespannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-9602">Stadtneurotiker</a>:<br />
<blockquote>auch wenn die &#246;ffentliche Selbstkritik l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig war. </p></blockquote>
<p>Das habe ich auch so gesehen. Man muss jetzt wirklich einmal abwarten, was weiter geschieht. &#220;ber Steinmeier als Fraktionsvorsitzender bin ich ungl&#252;cklich. Der Mann hat fertig. In dieser Legislatur wird die SPD nicht zur&#252;ckkommen. Das dauert, wenn es &#252;berhaupt gelingt, meiner Meinung nach, ziemlich lange und h&#228;ngt stark davon ab, wie es der SPD gelingen wird, zu einem klaren und glaubw&#252;rdigen Profil zu kommen. Die ersten Personalien nach den Wahlen haben mich erstmal nicht &#252;berzeugt, aber ich will mal ein bisschen Geduld haben. Wichtiger als diese Personalien sind die programmatischen Entscheidungen. Darauf bin ich wirklich gespannt.</p>
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		<title>Von: Stadtneurotiker</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/11/15/wie-wre-es-wenn-die-ewigen-besserwisser-einfach-mal-zuhren-wrden/comment-page-1/#comment-9602</link>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 00:42:04 +0000</pubDate>
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		<description>Der Neuanfang, den sich die SPD nun mit der Inthronisierung von Sigmar Gabriel verspricht, ist f&#252;r mich leider nur halbherzig. Es w&#228;re sinnvoll und auch verst&#228;ndlicher gewesen, ihn auch zum Fraktionsvorsitzenden zu w&#228;hlen. Aber das wusste Steinmeier noch am Wahlabend in bester Schr&#246;der-Manier zu verhindern. 
Gabriels Rede hat mich positiv &#252;berrascht, auch wenn die &#246;ffentliche Selbstkritik l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig war. Aber vielleicht besinnt sich die Partei in zwei Jahren und w&#228;hlt einen neuen Fraktionsvorsitzenden, der als Spitzenkandidat aufgebaut werrden kann. Wenn Gabriel in dieser Zeit nicht zwischen Steinmeier und Nahles aufgerieben wird, bietet er sich daf&#252;r an. 
Frau Nahles ist sicher nicht der Hauptgrund f&#252;r das Dilemma der SPD, aber sie tr&#228;gt, obwohl sie nie ernsthaft Verantwortung &#252;bernommen hat, auch dazu bei. Als parteiinterne Opposition vertsnd sie es sehr gut, Strippen zu ziehen, &#252;ber die nicht nur Parteivorsitzende gestolpert sind. 

Die SPD ist gut beraten, nicht krampfhaft auf einen Machtwechsel 2013 zu schielen, sondern ein langfristiges und tragf&#228;higes Programm zu entwickeln, das f&#252;r Positionen steht. Leider steht der einzige rote Minister der vergangenen gro&#223;en Koalition, der den Blick f&#252;r die Realit&#228;t nicht verloren hat, nicht mehr zur Verf&#252;gung: Peer Steinbr&#252;ck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Neuanfang, den sich die SPD nun mit der Inthronisierung von Sigmar Gabriel verspricht, ist f&#252;r mich leider nur halbherzig. Es w&#228;re sinnvoll und auch verst&#228;ndlicher gewesen, ihn auch zum Fraktionsvorsitzenden zu w&#228;hlen. Aber das wusste Steinmeier noch am Wahlabend in bester Schr&#246;der-Manier zu verhindern.<br />
Gabriels Rede hat mich positiv &#252;berrascht, auch wenn die &#246;ffentliche Selbstkritik l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig war. Aber vielleicht besinnt sich die Partei in zwei Jahren und w&#228;hlt einen neuen Fraktionsvorsitzenden, der als Spitzenkandidat aufgebaut werrden kann. Wenn Gabriel in dieser Zeit nicht zwischen Steinmeier und Nahles aufgerieben wird, bietet er sich daf&#252;r an.<br />
Frau Nahles ist sicher nicht der Hauptgrund f&#252;r das Dilemma der SPD, aber sie tr&#228;gt, obwohl sie nie ernsthaft Verantwortung &#252;bernommen hat, auch dazu bei. Als parteiinterne Opposition vertsnd sie es sehr gut, Strippen zu ziehen, &#252;ber die nicht nur Parteivorsitzende gestolpert sind. </p>
<p>Die SPD ist gut beraten, nicht krampfhaft auf einen Machtwechsel 2013 zu schielen, sondern ein langfristiges und tragf&#228;higes Programm zu entwickeln, das f&#252;r Positionen steht. Leider steht der einzige rote Minister der vergangenen gro&#223;en Koalition, der den Blick f&#252;r die Realit&#228;t nicht verloren hat, nicht mehr zur Verf&#252;gung: Peer Steinbr&#252;ck.</p>
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		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/11/15/wie-wre-es-wenn-die-ewigen-besserwisser-einfach-mal-zuhren-wrden/comment-page-1/#comment-9565</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:27:37 +0000</pubDate>
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		<description>@Lexx: Alle Parteien nehmen f&#252;r sich in Anspruch, die Mitte besetzen zu wollen. Die Linke vielleicht mal ausgenommen. Sie tun das unterschiedlich erfolgreich. Nach der Gabriels Parteitagsrede muss die SPD die Deutungshoheit &#252;ber das gelangen, was die politische Mitte im Land ist und verweist dabei auf den Weg, den Willy Brandt Anfang der 70er Jahre begangen ist. Er hat eine gesellschaftliche Standortver&#228;nderung (z.B. Ostvertr&#228;ge) praktisch antizipiert und diese dann f&#252;r seine Politik zu nutzen gewusst. Auch heute gibt es Themen, mit denen die SPD das wieder erreichen k&#246;nnte. Dazu geh&#246;rt (wie Helmut Schmidt richtig angemerkt hat) auch, dass die Migrationsproblematik mit all ihren Facetten angepackt werden muss. Schmidt hat die SPD daf&#252;r kritisiert, dass sie sich immer noch in der Rolle der Arbeiterbewegung sehe. Das kann ich nicht erkennen. Vielmehr ist es so, dass die SPD Wege sucht, der in gro&#223;en Teilen der Bev&#246;lkerung entstandenen und oft existenziellen Unsicherheit durch politische Ma&#223;nahmen zu begegnen. Darin sehe ich auch eine Aufgabe von Politik. Dass die politischen Gegner darin eine Bevormundung durch den Staat sehen ist kein neues Thema. Au&#223;erdem finde ich es auch wirklich an der Zeit, dass die Politik den Primat des Handelns von der Wirtschaft und den Kapitalisten zur&#252;ck erh&#228;lt. Genau daf&#252;r halte ich nur die SPD bef&#228;higt. Und zwar eigentlich in erster Linie deshalb, weil die Partei zwar in Gefahr geraten ist, sich ihrer eigenen Identit&#228;t zu berauben, es aber in diesem Land meiner &#220;berzeugung nach immer noch eine riesige Anh&#228;ngerschaft f&#252;r sozialdemokratische Werte gibt. Diese Werte wieder hervorzuholen, deutlich zu machen und vor allem auch in Parteiprogrammatik umzusetzen ist die schwere Aufgabe, die jetzt vor Gabriel liegt. Der Weg zur&#252;ck zur &quot;Macht&quot; ist sicher sehr lang. Aber das h&#228;ngt auch sehr stark davon ab, wie sich die neue Regierung bew&#228;hrt. Ich w&#252;nsche uns allen, dass sie nicht scheitert - aber besonders zuversichtlich bin ich nicht. Gro&#223; ist bei den Menschen der Vorrat an Geduld nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lexx: Alle Parteien nehmen f&#252;r sich in Anspruch, die Mitte besetzen zu wollen. Die Linke vielleicht mal ausgenommen. Sie tun das unterschiedlich erfolgreich. Nach der Gabriels Parteitagsrede muss die SPD die Deutungshoheit &#252;ber das gelangen, was die politische Mitte im Land ist und verweist dabei auf den Weg, den Willy Brandt Anfang der 70er Jahre begangen ist. Er hat eine gesellschaftliche Standortver&#228;nderung (z.B. Ostvertr&#228;ge) praktisch antizipiert und diese dann f&#252;r seine Politik zu nutzen gewusst. Auch heute gibt es Themen, mit denen die SPD das wieder erreichen k&#246;nnte. Dazu geh&#246;rt (wie Helmut Schmidt richtig angemerkt hat) auch, dass die Migrationsproblematik mit all ihren Facetten angepackt werden muss. Schmidt hat die SPD daf&#252;r kritisiert, dass sie sich immer noch in der Rolle der Arbeiterbewegung sehe. Das kann ich nicht erkennen. Vielmehr ist es so, dass die SPD Wege sucht, der in gro&#223;en Teilen der Bev&#246;lkerung entstandenen und oft existenziellen Unsicherheit durch politische Ma&#223;nahmen zu begegnen. Darin sehe ich auch eine Aufgabe von Politik. Dass die politischen Gegner darin eine Bevormundung durch den Staat sehen ist kein neues Thema. Au&#223;erdem finde ich es auch wirklich an der Zeit, dass die Politik den Primat des Handelns von der Wirtschaft und den Kapitalisten zur&#252;ck erh&#228;lt. Genau daf&#252;r halte ich nur die SPD bef&#228;higt. Und zwar eigentlich in erster Linie deshalb, weil die Partei zwar in Gefahr geraten ist, sich ihrer eigenen Identit&#228;t zu berauben, es aber in diesem Land meiner &#220;berzeugung nach immer noch eine riesige Anh&#228;ngerschaft f&#252;r sozialdemokratische Werte gibt. Diese Werte wieder hervorzuholen, deutlich zu machen und vor allem auch in Parteiprogrammatik umzusetzen ist die schwere Aufgabe, die jetzt vor Gabriel liegt. Der Weg zur&#252;ck zur &#8220;Macht&#8221; ist sicher sehr lang. Aber das h&#228;ngt auch sehr stark davon ab, wie sich die neue Regierung bew&#228;hrt. Ich w&#252;nsche uns allen, dass sie nicht scheitert &#8211; aber besonders zuversichtlich bin ich nicht. Gro&#223; ist bei den Menschen der Vorrat an Geduld nicht.</p>
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		<title>Von: LexX Noel</title>
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		<dc:creator>LexX Noel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 05:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>Es gab in der Vergangenheit, eine reine Linke Regierung, Rechte Regierung und was dazwischen. Alles wurde nur noch schlimmer.

Bisher gab es keine &quot;Gr&#252;ne Regierung&quot;, nur so am Rande ein bisschen Mitspracherecht f&#252;r die GR&#220;NEN mehr allerdings nicht. 

Die SPD, FDP, CDU, CSU sind schon lange nicht mehr DIE MITTE!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab in der Vergangenheit, eine reine Linke Regierung, Rechte Regierung und was dazwischen. Alles wurde nur noch schlimmer.</p>
<p>Bisher gab es keine &#8220;Gr&#252;ne Regierung&#8221;, nur so am Rande ein bisschen Mitspracherecht f&#252;r die GR&#220;NEN mehr allerdings nicht. </p>
<p>Die SPD, FDP, CDU, CSU sind schon lange nicht mehr DIE MITTE!</p>
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