Halten wir also mal fest: Geld ist eigentlich keines da, aber die Regierung, jedenfalls die FDP, möchte die Bürgerinnen und Bürger gern zur Belebung der Konjunktur, sprich der Nachfrage, mit Steuerentlastungen beglücken. Dagegen kann man eigentlich nichts haben. Jedenfalls nicht, wenn man nur an sich denkt.
Nun tun wir genau das aber nicht. Jedenfalls glauben viele Deutsche, dass wir uns in der aktuellen Lage Steuererleichterungen nicht erlauben können. Andere denken vielleicht weniger an das Können als vielmehr an ihr Misstrauen gegenüber den Versprechungen der Politiker. Unbegründet sind beide Vorbehalte wohl nicht.
Wie verträgt sich mit dieser Konfliktlage (manche empfinden die Situation wohl so) eigentlich die aktuelle Presseinformation, dass die verschiedenen Ressorts insgesamt 1,8 Milliarden € zusätzliches Geld vom Finanzminister haben wollen? Ich will kein Ministerium besonders herausgreifen – mit einer Ausnahme.
Ist es nicht fast komisch, dass Dirk Niebel (FDP) als neuer Minister für Entwicklungshilfe jetzt plötzlich, nachdem er noch vor wenigen Monaten das Geld für dieses Ministerium einsparen wollte, nun 300 Millionen zusätzlich braucht?
Das bringt die Leute auf – jedenfalls könnte man das aus dem Voting schließen, das Welt-Online dem Artikel beigegeben hat. Ich kann nicht anders: ![]()
Verdammte Axt: Der Spreng hat recht gehabt








Lügner und Betrüger, sonst nix!
ALLE wollen Knete – und KEINER will was rausrücken! :trottel: :daum:
Die Politiker unterscheiden sich insofern nicht von den “normalen” Bürgerinnen und Bürgern.
Doch die Politiker unterscheiden sich schon, die wollen nicht nur mehr, die nehmen es sich einfach.