links for 2009-12-01

Kommentare

  1. JürgenHugo meint:

    Ja, ja – die “Hartzler”. Muß gleich mal überlegen, ob ich auch einen kenne. Auf jeden Fall ist das ein exemplarisches Beispiel dafür, wie man etwas, was nicht besonders gut funktioniert (Arbeitslosenhilfe + Sozialhilfe) so verschlechtern kann, das alle davon Nachteile haben. :(

    Und die ganze Sache noch mehr kostet. :( Eine Partei, die sowas “anleiert”, die müßte man davon jagen…

    Ach, da fällt mir ein – DIE sind ja schon davongejagt worden…aber Hartz 4 bleibt. Da müßte sich die Frau Dr. Merkel eigentlich noch heute jeden Tag bei den Sozis bedanken, das die das angefangen haben… :(

  2. ap meint:

    Das siehst du m.E. ganz richtig, lieber Jürgen. Angeblich waren die Reformen ja überfällig und bitternötig. Komisch nur, dass die meisten (von den Betroffenen mal ganz abgesehen) unglücklich darüber sind und es trotzdem auch noch teurer ist. Was also soll an diesen Reformen gut gewesen sein? Schröder hat eine seiner Milchrechnungen aufgemacht. Der hat geglaubt, dass er vor allem sich und seiner Partei etwas Gutes tun würde und die Kapitalisten sich danach erkenntlich zeigen. Nun, wir haben danach mehr Arbeitsplätze gehabt. Allerdings ist nicht geklärt, wie es mit der Qualität dieser Arbeitsplätze bestellt ist. Sozial ist, was Arbeit schafft. Diese Formel ist so einfach wie falsch. Scheiß Bonzen.

  3. JürgenHugo meint:

    Vor allen Dingen eine Menge Arbeitsplätze, wo die Leute dann noch vom “Amt” Aufstockung kriegen – weil der Verdienst NOCH niedriger als bei Hartz 4 ist…Stell dir das mal vor: einer der 160 Stunden arbeitet, der bekommt dann vom Arbeitgeber(beuter) weniger, als das Amt für 160 Stunden auf´m Sofa sitzen zahlt…

    Und dann: “Wir finanzieren lieber Arbeit als Arbeitslosigkeit!” Tinnef is das! Die finanzieren üble Lohndrücker! Denen müßte man wo hintreten, wo´s wehtut! :daum: :daum: Mit dem ganz dicken Stiefel.

  4. Su-Mu meint:

    leider hat hartz4 ermöglicht, dass immer mehr menschen bereit sind für immer weniger lohn zu arbeiten!

  5. ap meint:

    Die “Technik”, die Lohnkosten teilweise auf den Staat zu verschieben, ist ja inzwischen eingeführt und akzeptiert. Ich erinnere mich noch an die Diskussion um diese Vorschläge, als sie damals von Prof. Sinn vom IFO – Institut erstmals geäußert wurden. Selbst wenn man die Einführung als Versuchsballon hätte begreifen wollen, müsste man aufgrund der aktuellen Erkenntnisse diese “Lösung” wieder einstellen. Das kann einfach nicht die Zukunft sein. Außerdem widerspricht das Verfahren auch dem üblichen Gesplärre wirtschaftsliberaler Forderer. Dem Wettbewerb schaden diese Subventionen nämlich.