Mit seinem Tatendrang dürfte der "Zeit"-Herausgeber "Cicero" ordentlich aufmischen. Der Gründer und bisherige Chefredakteur des Blattes, Wolfram Weimer, der zum "Focus" wechselt, hat es als eher konservatives Magazin positioniert. Dass es dabei bleibt, wenn ab 1. Februar der Sozialdemokrat Naumann die Geschicke bestimmt, ist unwahrscheinlich.
“Eher konservatives Magazin” ist ja wohl eine starke Untertreibung. Ich lese “Cicero” (online) sehr gern. Auch wenn ich mich, insbesondere an Weimers Artikeln, ordentlich reiben konnte.
Eigentlich finde ich es schade, dass Wolfram Weimer (nun schon im Januar, nicht erst, wie geplant, im September) zu “Focus” geht. Das bedeutet schließlich auch, dass wir Markwort noch ein paar Monate früher “verlieren” werden. Sichergestellt ist jedenfalls, dass die konservative Tradition des Focus fortgesetzt wird. Auch wenn das Online-Angebot des Focus mit “Spiegel Online” nicht konkurrieren kann, die Printversion ist in meinen Augen schon lesenswert.













