Gar keine Frage: Alle Menschen, zumal die in den höher entwickelten Ländern, stehen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Deshalb wird ihnen eine noch größere Flexibilität abverlangt. Und diese bezieht sich natürlich nicht nur auf Arbeitszeit, Lohn und andere Hygienefaktoren (kennt die überhaupt noch jemand?), sondern letztlich auf die endgültige Akzeptanz, alles als sozial anzuerkennen, was Arbeit schafft. So wollen das die Kapitalisten und die sie vertretenden Lobbyisten (sprich unsere Politiker). Wir, die durch abhängige Beschäftigung ihren Lebensunterhaltung verdienen, haben das gefälligst endlich zu kapieren!
Herr Döppner, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des “Springer-Verlages” und vielleicht einer der klügsten Köpfe in unserem Land, scheint mit der von Arbeitsnehmern geforderten Flexibilität seinerseits ein eigenes, kleines Problem zu haben. Deshalb bezeichnet er diejenigen, die davon ausgehen, dass auch in Zukunft die Informationen im Internet kostenlos zu bekommen sein werden, als “Web-Kommunisten”. Der Mann ist vielleicht in der neuen Welt noch nicht angekommen. Man könnte auch sagen, er hat die Auswirkungen, die die Zukunft für seine Branche bereit hält, noch nicht überrissen. Weder werden sich im Web irgendwelche Anbieter zusammentun und deshalb kostenpflichtige Angebote durchsetzen, noch werden die “Konsumenten” (inkl. der Web-Kommunisten) in nennenswertem Umfang überhaupt zur Zahlung solcher Angebote bereit sein. Jedenfalls nie und nimmer in dem Umfang, den Herr Döppner und bestimmt auch einige andere seiner Branche sich wünschen werden.
Für manche Feindbilder sorgen wir selbst








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