Wahrscheinlich ist es in den letzten Jahren auch nicht anders gewesen. Mir kommt es aber so vor, als dominierten in diesen vorweihnachtlichen Tagen Meldungen über Streit, allgemeine Ängste (wohl auch von Journalisten) und ähnlich Unerfreuliches.

Da wäre zunächst einmal das hohe Defizit, das natürlich längst auch die Städte- und Gemeinden erreicht hat. Hierüber habe ich mich zum Teil ja gestern schon ausgelassen.

342295_R_by_haidee_pixelio.de Dann lese ich von Mausefallen, die ein freundlicher Nachbar zur Abwehr von Katzen in seinem Garten platziert hat. Er muss sie jetzt wieder wegnehmen, weil der Kreistierarzt (wusste gar nicht, wofür der nicht alles zuständig ist) dafür gesorgt hat. Zuerst hatte der Tierfreund eine Kiste mit Nägeln im Garten aufgestellt, natürlich auch um die Nachbarkatzen zu treffen. Solche Nachbarn kann man sich wirklich nur wünschen. Ich würde dem Typen vielleicht die Zähne einschlagen. Nur so. Weil bald Weihnachten ist.

Ein US-General will Schwangere vors Kriegsgericht stellen. Im Sinne der Gleichberechtigung könnte man sagen: Gut, ist ja nur konsequent. Aber bisschen bekloppt muss der Mann doch sein. Jedenfalls soll es vorkommen, dass die eine oder andere Soldatin im Irak-Krieg schwanger wird. Sobald das bekannt wird, wird die Frau nach Hause geschickt. Das sollen sich einige zunutze gemacht haben, um dem Krieg auf diese Weise zu entfliehen. Wenn ich eine Frau wäre, könnte ich nicht  garantieren, dass ich diesen Weg nicht auch gehen würde.

Generalmajor Anthony Cucolo sorgt allerdings für einen Ausgleich. Er will, dass auch die Soldaten, die das Kind gezeugt haben, vors Kriegsgericht gestellt werden. Aus seiner Sicht wird das wohl nur konsequent sein. “Ich erwarte nicht, dass jemand, der nicht im Militär gedient hat, völlig versteht, was ich zu erklären versucht habe”. Nee, guter Mann. Sie irren sich. Ich habe zwar nicht gedient, aber ihre menschenverachtende Botschaft habe ich trotzdem verstanden.

Katzenfoto von: haidee @ Pixelio.de


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