Wie die Digitaluhr im Western

Der heutige WDR-Tatort hat mir wieder mal gut gefallen. Ich muss hinzufügen, dass ich den Kölner Tatort eigentlich von allen am liebsten sehe. Nicht wegen des vielleicht vermuteten Lokalkolorits, sondern deshalb, weil ich das Team Max Ballauf und Freddy Schenk toll finde.

Heute sind mir ein, zwei Dinge aufgefallen, die ich ein bisschen lustig fand. Für mich passte die Jahreszeit, in der die Folge offenbar spielte, nicht zu den mehrfach vorkommenden offenen Cabrios. Leute, die bei dieser Witterung offen fahren, beweisen vielleicht ein hohes Maß an Individualität aber sauber ticken können die nicht.

Diese Folge erhält von der FAZ eine schlechte Kritik. Für Swantje Karich waren die Helden totmüde. So ist das eben mit Kritiken. Die eine ist so, die andere so.

Kommentare

  1. JürgenHugo meint:

    So Horst – jetzt muß ich dich ein wenig aufklären! Über Western und Digitaluhren. Weil du damit sicher andeuten willst, das es die damals noch nicht gegeben hat. Das ist aber ein kleinern Irrtum. “Digital” bedeutet lediglich, das die Zeit mit ZIFFERN angezeigt wird, und nicht mit ZEIGERN. Mit Elektronik hat das garnix zu tun.

    “Im 19. Jahrhundert gab es für Räderuhren erste Entwürfe, die Zeit numerisch mit einer Fallblattanzeige anzuzeigen. Eine wesentliche Verbreitung erfuhr diese Form der Anzeige aber erst mit Verbreitung der Digitaluhr (von engl.: digit, Ziffer).”

    Das ist ein Auszug aus dieser Wikipediaseite: http://de.wikipedia.org/wiki/Uhr#Zeitanzeige

    Digitale Uhren hat´s also schon VOR den Western gegeben. Weitere Verbreitung fanden die dann erst mit der LED-Technik. Das waren die (bzw. deren Vorgänger), die du wahrscheinlich meinst. jetzt hab ich aber genug “geschlaumeiert”. :-)

  2. ap meint:

    Whow, was du alles weißt. Aber die Cowboys hatten doch keine digitalen Uhren/Taschenuhren. Und das hatte ich, wie du richtig erkannt hast, ja gemeint.

  3. ap meint:

    Ach, was ich bei dieser Gelegenheit (glaube ich) gelernt habe, ist, dass du eine Affinität zu Uhren hast. Daher kommt ja wohl auch dein 2. Alias. (Twitter) ? :-)

  4. JürgenHugo meint:

    Hab ich (die Affinität) – und wenn ich eine reiche (und nicht allzu alte) Gönnerin hätte – dann könnt ich SOWAS tragen: http://www.alange-soehne.com/cms/de/timepieces/unforgettable-masterpieces/tourbillion-pour-le-merite/

    Zum Preis: Der iMac den Caschy jetzt hat (27″), der kostet nicht in seiner, sondern in der stärksten Ausführung (mit Core i7 + etwas pipapo) ~ 2800,-. Für die Uhr kriegt man einige davon….Schätz mal wieviel von den iMacs du brauchen würdest. Ich sachs dir dann. ich weiß das ja. – aber du sollst ja ´n bißchen raten. So. :-)

  5. ap meint:

    Jürgen, da kriegste wirklich ein paar Macs dafür. 125.000 DM waren es so 1994. Heute, hab ich irgendwo gelesen, kostet das Ding wohl so 150.000 $. Die Uhr wurde ja nur bis 1998 in limitierter Auflage hergestellt. Google ist mein Freund.

  6. JürgenHugo meint:

    Du bist nich doof, das hab ich gleich gewußt! :harry: 50 Macs sind das locker. Mich macht schon der eine halb “wahnsinnich”. Uiih. Dauernd funzt das mit dem WLAN nich richtig – mal gehts, mal nich. Den PC hab ich ja per Kabel verbunden. Ich muß mir mal ´n Switch besorgen.

  7. ap meint:

    Der Wahnsinn. Aber diese Uhren sind auch absolut fantastisch. Sie werden wohl immer ein Traum für uns bleiben. Ich habe jedenfalls keinen reichen Onkel. Ich habe, fällt mir gerade ein, überhaupt nur noch einen Onkel. Die anderen sind schon nicht mehr auf dieser Welt. Geerbt hab ich auch nix :-(

  8. JürgenHugo meint:

    Ich hab mal vor 10/15 Jahren eine in der Hand gehabt – die hat damals um die 100.000 DM gekostet. Die war aber nich von Lange, sondern von Ullysse Nardin. Die hat mir aber garnicht so recht gefallen, vom Design her.