Stubbes Tochter arbeitet für eine Zeitung in Hamburg und ist mit ihrem Job nicht zufrieden. Sie ignoriert auch schon mal gern die Ansagen ihres Chefs oder interpretiert seine Aufträge um.

Sie hatte den Auftrag, ein Portrait über eine Boutiquenbesitzerin zu schreiben. Sie war mit dem Kollegen Fotografen vor Ort und bekam mit, wie herablassend diese sich gegenüber einer Kundin benahm. Sie sah in ihr eine Hartz-IV-Empfängerin, die in ihrer Boutique nichts verloren habe. Gelungener Griff ins Klischeeklo? Der hat sie’s dann (via “Portrait”) aber so richtig gegeben… Dann kam, was kommen musste.

Sie sollte sich bei der Frau Boutiquenbesitzerin entschuldigen. Andernfalls drohte ein Rauswurf. Natürlich musste sich Stubbe (der übrigens in dieser Folge doch tatsächlich Sex im Hallenbad hatte) auch aus dem Kurzurlaub um die Tochter kümmern. Er riet ihr, sich zu entschuldigen. Sie habe ja Journalismus gerade zur Zeit des großen Zeitungssterbens studieren müssen.

Aber wenn du nicht über deinen Schatten springen und dich bei der wichtigen Werbekundin der Zeitung nicht entschuldigen willst, kannst du ja wieder bloggen.

Demnach sind die Alternativen: Idealistischer Journalist mit Hang zum Investigativen immer knapp vor dem Rauswurf oder Blogger für immer…


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9 Antworten : “Stubbe und das Zeitungssterben”

  1. JürgenHugo sagt:

    @Horst:

    Wie? Was? SEX im Hallenbad? Is ja kaum zu glauben! Das hat dich doch hoffentlich ordentlich schockiert? Wie gut, das ich mir DIESE “schlimme” Sendung nich angeschaut habe, grins. :harry:

    Da wäre ich ja evtl. ungeheuer empört/geschockt gewesen…

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  2. Die waren allein im Hallenbad. Ist doch fein. Also, stell dich mal nicht so an, Jürgen. Man muss och gönne künne. Sagen die Kölner :-)

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  3. JürgenHugo sagt:

    Na, soo ernst hab ich das ja nich gemeint. Meinetwegen können´s die bei mir im Treppenhaus treiben, solange ich an dem Pärchen noch vorbeikomme :klatschen: wenn sie es aber auf einem Treppenabsatz tun (was ich der Bequemlichkeit halber empfehlen würde), dann könnte ich ja vorsichtig drübersteigen. Natürlich würde ich auch nicht versäumen, einen freundlichen Gruß zu entbieten – evtl. verbunden mit einer launigen Bemerkung… :cool1:

    Ob die dann wohl :wut: werden? Hoff ich doch nicht. Ist ja schließlich eine gaaanz normale Sache. Wenn deine Eltern es sich vor 55+ Jahren versagt hätten, dann könntest du heute nicht immer so schön an deinem Blog rumfummeln – und auch nich auf den 24″ Monitor gucken. Tja – soo ist das. :-)

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  4. “Aber wenn du nicht über deinen Schatten springen und dich bei der wichtigen Werbekundin der Zeitung nicht entschuldigen willst, kannst du ja wieder bloggen.”

    Genau an dieser Stelle konnte ich das Schmunzeln nicht unterdrücken, wobei der Krimi nicht schlecht war – besonders das ENDE war ja echt erschreckend!

    Oh und der Sex, naja so schlimm ist es doch nicht, vielleicht braucht Stubbe noch eine Tochter oder Sohn, den Er auch noch in den Krimi einbauen kann – quasi, wie im wirklichen Leben!

    Wie schon erwähnt: “Man muss och gönne künne” :top:

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  5. @dimido: Vielen Dank, Martin, dass du das genaue Zitat eingefügt hast. Nein, der Krimi war wirklich unterhaltsam. Eigentlich braucht der Mann ja auch mal wieder eine Frau. Ich meine eine, die die Rolle im Film übernimmt. :birne:

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  6. Die launige Bemerkung höre ich sozusagen in meinem “geistigen Ohr”… Wer weiß, auf welchem Planeten ich gelandet wäre, hätten meine Eltern nicht…

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  7. JürgenHugo sagt:

    Die Sarah Wagenknecht könnte für den Stubbe passen! Jetzt, wo sich ja herausgestellt hat, dass sie doch nich mit dem Oskar… :-)

    Die ist nicht zu jung, sieht ganz gut aus – und kommt auch aus den neuen Bundesländern. Und dem drögen Kollegen (heißt der nich Zimmermann?) vom Stubbe – dem würd der Geifer aus dem Mund tropfen…ei wei! :prost:

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  8. @ap: Naja, bekam das mit der Backqoute nicht so hin ;)

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  9. komisch, hatte den stubbe doch auch gesehen, aber diese geniale textstelle iss mir irgendwie entgangen…

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