Bartsch (als Bundesgeschäftsführer) und Bisky räumen ihre Arbeitsplätze und nun auch Lafontaine. Ob der Chefstratege der Linkspartei einen Moment daran gedacht hat, dass er durch seinen gesundheitlich bedingten Rücktritt auch den Weg für eine mögliche und ja durchaus auch schon häufiger thematisierte Fusion der Linkspartei mit der SPD (oder umgekehrt) frei macht?

Die Linkspartei befindet sich im Moment im Abwärtstrend. Die Arbeit der Oppositionsparteien findet keinen Anklang in der Bevölkerung. Allerdings finde ich es unter dieser Voraussetzung ein bisschen merkwürdig, dass die SPD trotzdem bei 25 % stehen geblieben ist. Eigentlich sollte es doch in diesem Fall so sein, dass die Oppositionsparteien von der schlechten Arbeit der Regierung profitieren. Dass sie das nicht, jedenfalls nicht in nennenswertem Umfang tun (Grüne), verheißt nichts Gutes. Die Leute denken inzwischen vielleicht, dass ihr Votum sowieso vergebene Liebesmüh ist. Die einen sind so schlecht wie die anderen.

Aber vielleicht wächst ja bald zusammen, was zusammen gehört und es entsteht eine wirkliche politische Alternative in diesem Land. Brauchen könnten wir diese. Und mir wäre natürlich eine auf der linken Seite des politischen Spektrums lieber als die jetzige Regierung, die ja wirklich nicht gerade einen überzeugenden Start hingelegt hat.

Aber das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof und auch kein Wunschkonzert.


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8 Antworten : “Der Weg ist frei für die Fusion von Linkspartei und SPD”

  1. Na ob das was wird? Bin ich ja mal gespannt. Hm. Aber wollen die das überhaupt?

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  2. Mein erster Gedanke war: Ein guter Tag für die SPD.

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  3. Tja wünsche kann man ja mal äußern, ob sie was bringen ist eine andere Frage ;-) Ich finde Fusion allerdings ein wenig weit hergeholt, eine Koalition würde ja schon erst mal reichen ;-) Das traut sich auf Bundesebene aber keiner, man könnte ja noch was verlieren, ich frage mich nur was ;-)

    Lieben Gruß
    Sven

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  4. Ich hätte auch schon einen Namen für die neue Partei, der der historischen Dimension gerecht wird.

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  5. JürgenHugo sagt:

    Ne, ne – die neue Partei heißt “LinksPD” – nuuur so wird das was. Allein die Idee is doch Humbug. Die beiden Parteien sollen sich mal schön selbst profilieren. Ich hab ja auch im September zähneknirschend die Linken gewählt – SPD :daumr: ist für mich seit Gerd keine Alternative.

    Dann lieber Gysi und Wagenknecht – als Steinmeier :klo: und Gabi, äh Gabriel… :miesdrauf:

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  6. Keine Frage. Politisch macht es die Sache sicher ein bisschen einfacher.

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  7. @Rayson: Nun ja, wenn du historische Vergleiche magst. Ich hätte da auch welche anzubieten. Die z.B.:
    www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?LDPD

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  8. @JürgenHugo: Mit dem Personal wird die SPD nicht weit kommen. Das glaube ich auch. Aber es geht um Politik und um eine Neuausrichtung der SPD. Die Linkspartei wird vielleicht schon an ihre Grenzen gestoßen sein. Sollte also auf kurz oder lang eine Koalition entstehen, dann wird auch eine Verschmelzung beider Parteien nicht mehr undenkbar bleiben.

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