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	<title>Kommentare zu: Bildung hilft (scheinbar auch nicht immer)</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/27/bildung-hilft-scheinbar-auch-nicht-immer/#comment-10531</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 20:45:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Daran das Menschen davon profitieren. Und das sind nicht mal irgendwelche “Besserverdienenden” oder “Bonzen”.&lt;/blockquote&gt;

Nur haben doch Menschen, die vom System profitieren nichts zwangsläufig einen Grund dafür, das anderen Leuten zu verwehren. Die Debatte ist ja leider auch geprägt von ideologischen Dingen. 

Du fragt, welche Gründe man hätte, das System zu ändern? Es haben, wie OECD-Studien bestätigen, nur die etwas von den bestehenden Strukturen, die aus den von dir beschriebenen Kreisen kommen. Zugegeben, Bonzen sind das nicht nur :-) Die Lage der Kinder und Jugendlichen aus einfachen Verhältnissen verbessert sich deshalb aber auch nicht. Wenn eine Initiative, wie die in Hamburg, so erfolgreich ist, könnten wir unseren Hintern doch auf für andere wichtige Strukturreformen hochkriegen. Die Ärzte, Lehrer, Beamte, Abt.-Leiter oder Selbstständige müssen deshalb doch nicht fehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Daran das Menschen davon profitieren. Und das sind nicht mal irgendwelche “Besserverdienenden” oder “Bonzen”.</p></blockquote>
<p>Nur haben doch Menschen, die vom System profitieren nichts zwangsläufig einen Grund dafür, das anderen Leuten zu verwehren. Die Debatte ist ja leider auch geprägt von ideologischen Dingen. </p>
<p>Du fragt, welche Gründe man hätte, das System zu ändern? Es haben, wie OECD-Studien bestätigen, nur die etwas von den bestehenden Strukturen, die aus den von dir beschriebenen Kreisen kommen. Zugegeben, Bonzen sind das nicht nur <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die Lage der Kinder und Jugendlichen aus einfachen Verhältnissen verbessert sich deshalb aber auch nicht. Wenn eine Initiative, wie die in Hamburg, so erfolgreich ist, könnten wir unseren Hintern doch auf für andere wichtige Strukturreformen hochkriegen. Die Ärzte, Lehrer, Beamte, Abt.-Leiter oder Selbstständige müssen deshalb doch nicht fehlen.</p>
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		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/27/bildung-hilft-scheinbar-auch-nicht-immer/#comment-10528</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 20:19:22 +0000</pubDate>
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		<description>Woran das liegt ?
Daran das Menschen davon profitieren. Und das sind nicht mal irgendwelche &quot;Besserverdienenden&quot; oder &quot;Bonzen&quot;.

Wenn Du Arzt, Lehrer, Beamter, Abteilungsleiter oder Selbstständig bist kannst Du damit rechnen das es dein Kind vermutlich aufs Gymnasium schafft.
Als Lehrer am Gymnasium bekommst Du nicht nur mehr Geld, sondern auch die motivierteren und pflegeleichteren Schüler.
Welche Gründe solltes Du da haben das zu ändern ?

Die Volksentscheid in Hamburg zum Schulsystem belegt das ganze ziemlich eindrucksvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woran das liegt ?<br />
Daran das Menschen davon profitieren. Und das sind nicht mal irgendwelche &#8220;Besserverdienenden&#8221; oder &#8220;Bonzen&#8221;.</p>
<p>Wenn Du Arzt, Lehrer, Beamter, Abteilungsleiter oder Selbstständig bist kannst Du damit rechnen das es dein Kind vermutlich aufs Gymnasium schafft.<br />
Als Lehrer am Gymnasium bekommst Du nicht nur mehr Geld, sondern auch die motivierteren und pflegeleichteren Schüler.<br />
Welche Gründe solltes Du da haben das zu ändern ?</p>
<p>Die Volksentscheid in Hamburg zum Schulsystem belegt das ganze ziemlich eindrucksvoll.</p>
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		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/27/bildung-hilft-scheinbar-auch-nicht-immer/#comment-10525</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:28:50 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Das bekommt man aber auch hin, wenn man nach einen guten Abi etwas studiert für das es in Deutschland weniger Arbeits- als Studienplätze gibt.&lt;/blockquote&gt;

Das ist natürlich völlig richtig! Leider tun das ja auch nicht wenige - jedenfalls nach meinem Eindruck. Ich sehe auch die Punkte, die du beschreibst und komme zu dem Schluss, dass vieles einfach damit zu tun hat, dass die Ansprüche immer mehr steigen. Leider sind es aber nicht die Ansprüche an sich selbst. 

Dass unser Bildungssystem dafür sorgt, dass sich gewisse Dinge verfestigt haben und in dieser Hinsicht ungleiche Chancen für Leute aus unterschiedlichen Schichten bestehen, wird immer wieder beklagt. Geändert wird aber daran nichts. Woran das wohl liegen mag?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das bekommt man aber auch hin, wenn man nach einen guten Abi etwas studiert für das es in Deutschland weniger Arbeits- als Studienplätze gibt.</p></blockquote>
<p>Das ist natürlich völlig richtig! Leider tun das ja auch nicht wenige &#8211; jedenfalls nach meinem Eindruck. Ich sehe auch die Punkte, die du beschreibst und komme zu dem Schluss, dass vieles einfach damit zu tun hat, dass die Ansprüche immer mehr steigen. Leider sind es aber nicht die Ansprüche an sich selbst. </p>
<p>Dass unser Bildungssystem dafür sorgt, dass sich gewisse Dinge verfestigt haben und in dieser Hinsicht ungleiche Chancen für Leute aus unterschiedlichen Schichten bestehen, wird immer wieder beklagt. Geändert wird aber daran nichts. Woran das wohl liegen mag?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/27/bildung-hilft-scheinbar-auch-nicht-immer/#comment-10518</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 22:48:18 +0000</pubDate>
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		<description>Eine gute Schulbildung sagt eben nichts darüber aus ob man in der Lage ist auch einen Beruf auszuüben.
Mich persönlich nervt es das in Deutschland sich die Bildungsdebatte immer um das Abitur und Studium dreht. 
&quot;Ohne Abitur kann man nicht studieren, und ohne Studium ist man nicht gebildet, und ohne Bildung wird man zum Hartz IV Empfänger.&quot;
&quot;Deutschland braucht mehr Akademiker&quot;
Natürlich kann man ohne (Aus)Bildung ganz schnell erst Dauerarbeitslos und dann Hartz IV Empfänger werden.
Das bekommt man aber auch hin, wenn man nach einen guten Abi etwas studiert für das es in Deutschland weniger Arbeits- als Studienplätze gibt.

Leider schwingt in dieser Bildungsdebatte immer das humboltsche Bildungsideal mit. Zumindest so wie es gerne verstanden wird.
Es wird strikt zwischen Bildung und Ausbildung unterschieden, wobei gefordert wird das Bildung &quot;keine Ware&quot; und nicht &quot;ökonomisch verwertbar&quot; sein darf.
Natürlich gilt das nicht für jeden.
Für die niedrigen Stände gilt das z.B. nicht. Wer kein Abitur hat und wem damit der einfach Zugang zur staatlich finanzierten Ausbildung hat muß ganz selbstverständlich für seine Bildung zahlen.
Für Sprach, EDV, Rethorik, BWL, Techniker und Meisterkurse muß man zahlen.

Natürlich ist das keine Bildung, sondern Ausbildung, also nur etwas für die niedrigen Stände.
Für die höheren Stände ist Bildung natürlich nie einfach nur eine Berufsqualifizierende Ausbildung (wobei natürlich jeder Student damit rechnet später einen gut bezahlten Job zu bekommen).

Leider ist diese Haltung problematisch. Sie würde zu einer Feudalen Gesellschaft passen in der die Elite die Muße hat sich unbekümmert von ökonomischen Zwängen (wie dem Zahlen der Miete ) ihren Hobbys widmen kann.
In der heutigen Zeit führt sie nur dazu das Schüler mit falschen Vorstellungen an&#039;s Studium herangehen. 
Wenn sie sich z.B. als zukünftige Nobelpreisträger sehen, statt als Arbeiter der sich und seine Familie mit dem erlernten Beruf den Lebensunterhalt finanziert muß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Schulbildung sagt eben nichts darüber aus ob man in der Lage ist auch einen Beruf auszuüben.<br />
Mich persönlich nervt es das in Deutschland sich die Bildungsdebatte immer um das Abitur und Studium dreht.<br />
&#8220;Ohne Abitur kann man nicht studieren, und ohne Studium ist man nicht gebildet, und ohne Bildung wird man zum Hartz IV Empfänger.&#8221;<br />
&#8220;Deutschland braucht mehr Akademiker&#8221;<br />
Natürlich kann man ohne (Aus)Bildung ganz schnell erst Dauerarbeitslos und dann Hartz IV Empfänger werden.<br />
Das bekommt man aber auch hin, wenn man nach einen guten Abi etwas studiert für das es in Deutschland weniger Arbeits- als Studienplätze gibt.</p>
<p>Leider schwingt in dieser Bildungsdebatte immer das humboltsche Bildungsideal mit. Zumindest so wie es gerne verstanden wird.<br />
Es wird strikt zwischen Bildung und Ausbildung unterschieden, wobei gefordert wird das Bildung &#8220;keine Ware&#8221; und nicht &#8220;ökonomisch verwertbar&#8221; sein darf.<br />
Natürlich gilt das nicht für jeden.<br />
Für die niedrigen Stände gilt das z.B. nicht. Wer kein Abitur hat und wem damit der einfach Zugang zur staatlich finanzierten Ausbildung hat muß ganz selbstverständlich für seine Bildung zahlen.<br />
Für Sprach, EDV, Rethorik, BWL, Techniker und Meisterkurse muß man zahlen.</p>
<p>Natürlich ist das keine Bildung, sondern Ausbildung, also nur etwas für die niedrigen Stände.<br />
Für die höheren Stände ist Bildung natürlich nie einfach nur eine Berufsqualifizierende Ausbildung (wobei natürlich jeder Student damit rechnet später einen gut bezahlten Job zu bekommen).</p>
<p>Leider ist diese Haltung problematisch. Sie würde zu einer Feudalen Gesellschaft passen in der die Elite die Muße hat sich unbekümmert von ökonomischen Zwängen (wie dem Zahlen der Miete ) ihren Hobbys widmen kann.<br />
In der heutigen Zeit führt sie nur dazu das Schüler mit falschen Vorstellungen an&#8217;s Studium herangehen.<br />
Wenn sie sich z.B. als zukünftige Nobelpreisträger sehen, statt als Arbeiter der sich und seine Familie mit dem erlernten Beruf den Lebensunterhalt finanziert muß.</p>
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