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	<title>Kommentare zu: Ungesetzlicher Mindestlohn</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: Analytics</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/29/ungesetzlicher-mindestlohn/#comment-10566</link>
		<dc:creator>Analytics</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 20:10:23 +0000</pubDate>
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		<description>Sozialist hin oder her. Mindeslohn macht in einigen Bereichen Sinn aber anderen ganz klar nicht. Unsere Politiker müssen da das richtige Maß finden. Ich hoffe sie tun es auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sozialist hin oder her. Mindeslohn macht in einigen Bereichen Sinn aber anderen ganz klar nicht. Unsere Politiker müssen da das richtige Maß finden. Ich hoffe sie tun es auch.</p>
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		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/29/ungesetzlicher-mindestlohn/#comment-10532</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 21:02:56 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich sind die üblichen Verdächtigen nicht die, die du angibt, sondern diejenigen, die von solchen Mechanismen profitieren. Wenn das Juden sein sollten, meine ich  auch die. Bin ich deshalb Antisemit oder Rassist? 

Es wird bei uns für immer mehr Leute immer schwerer,  einen vernünftig bezahlten Job zu finden. Industrielle Arbeitsplätze sind fast verschwunden. Die Globalisierung hat dazu geführt, dass solche Jobs in andere Länder verlagert wurden. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das ja verständlich. Allerdings auch nicht immer, wenn ich an persönliche Erfahrungen denke. 

Ich will doch nicht alle gleich machen. Vielleicht liest sich da so. Darum geht es mir nicht. Ich wäre mehr für das Motto: &quot;Leben und leben lassen.&quot; Mir geht immer mehr der Glaube daran verloren, dass die Prämissen, unter denen wir heute Dinge tun oder lassen, falsch sind. Wir reden von verloren gegangenen Werten, glauben aber immer noch, dass unser Leben nur dann weitergehen kann, wenn die Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs bleibt. Dass wir z.B. dafür andere Menschen (in armen Ländern) ausbeuten, wird nur dann reflektiert, wenn gerade mal keine Krisenzeiten sind. 

Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass wir uns mehr anstrengen müssen, weniger anspruchsvoll und nicht so auf den eigenen Vorteil und unsere Bequemlichkeit bedacht. Das Leben ist kein Ponyhof. Man muss nicht Sozialist sein, um sich etwas anderes zu wünschen als das, was uns in diesen Jahren vorgeführt wird. Ich will ja auch nicht bestreiten, dass wir durch unser eigenes Verhalten einen Teil der Verantwortung daran zu tragen haben. Aber was geschieht eigentlich mit unseren Gesellschaften, wenn wir das alles so weiterlaufen lassen? Die Antwort auf diese Frage hat doch nicht in erster Linie etwas mit ideologischen Sichtweisen zu tun, sondern sollte möglichst der reinen Vernunft entspringen. Damit will ich keineswegs feststellen, dass meine Ausführungen im Beitrag vernünftig gewesen wären. :-) Vielmehr entspringen sie in meinem Sinn für Gerechtigkeit (wofür es wohl auch keinen objektiven Gradmesser gibt) und auch der Wut darüber, dass man so wenig machen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich sind die üblichen Verdächtigen nicht die, die du angibt, sondern diejenigen, die von solchen Mechanismen profitieren. Wenn das Juden sein sollten, meine ich  auch die. Bin ich deshalb Antisemit oder Rassist? </p>
<p>Es wird bei uns für immer mehr Leute immer schwerer,  einen vernünftig bezahlten Job zu finden. Industrielle Arbeitsplätze sind fast verschwunden. Die Globalisierung hat dazu geführt, dass solche Jobs in andere Länder verlagert wurden. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das ja verständlich. Allerdings auch nicht immer, wenn ich an persönliche Erfahrungen denke. </p>
<p>Ich will doch nicht alle gleich machen. Vielleicht liest sich da so. Darum geht es mir nicht. Ich wäre mehr für das Motto: &#8220;Leben und leben lassen.&#8221; Mir geht immer mehr der Glaube daran verloren, dass die Prämissen, unter denen wir heute Dinge tun oder lassen, falsch sind. Wir reden von verloren gegangenen Werten, glauben aber immer noch, dass unser Leben nur dann weitergehen kann, wenn die Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs bleibt. Dass wir z.B. dafür andere Menschen (in armen Ländern) ausbeuten, wird nur dann reflektiert, wenn gerade mal keine Krisenzeiten sind. </p>
<p>Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass wir uns mehr anstrengen müssen, weniger anspruchsvoll und nicht so auf den eigenen Vorteil und unsere Bequemlichkeit bedacht. Das Leben ist kein Ponyhof. Man muss nicht Sozialist sein, um sich etwas anderes zu wünschen als das, was uns in diesen Jahren vorgeführt wird. Ich will ja auch nicht bestreiten, dass wir durch unser eigenes Verhalten einen Teil der Verantwortung daran zu tragen haben. Aber was geschieht eigentlich mit unseren Gesellschaften, wenn wir das alles so weiterlaufen lassen? Die Antwort auf diese Frage hat doch nicht in erster Linie etwas mit ideologischen Sichtweisen zu tun, sondern sollte möglichst der reinen Vernunft entspringen. Damit will ich keineswegs feststellen, dass meine Ausführungen im Beitrag vernünftig gewesen wären. <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Vielmehr entspringen sie in meinem Sinn für Gerechtigkeit (wofür es wohl auch keinen objektiven Gradmesser gibt) und auch der Wut darüber, dass man so wenig machen kann.</p>
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		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/01/29/ungesetzlicher-mindestlohn/#comment-10529</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 20:40:35 +0000</pubDate>
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		<description>Wer Einfluß in der Welt hat ? :D
Die üblichen Verdächtigen: Juden, Freimaurer, Jesuiten, die im geheimen weiterexistierenden Tempelritter, Reptiloide auf dem All, eine jüdische Sekte die in den Katakomben von Rom seit 2000 Jahre einen Fisch anbetet und sich Katholische Kirche nennt ...
Ist die Frage nicht schon ein bisschen nahe an Verschwörungstheorien ? ;)
Was ist wenn niemand Einfluß hat, oder jeder ein bisschen - wäre das so schlimm ?

Die Reichen sind schon immer immer Reicher geworden und die Armen schon immer immer Armer. Das ganze liegt daran das Kapital die Angewohnheit hat zu wachsen.
Allerdings wächst auch der Wohlstand.
Einem Armen heute geht es weitaus besser als einem Armen früher. Das ändert zwar nichts an seiner Armut, sorgt aber dafür das er heute besser lebt als früher.
Und da ich zynisch veranlagt bin gehe ich nicht davon aus das es der Arme reicher wird wenn der Reiche ärmer wird.
Das hat man schon ausprobiert, und am Ende sind alle gleich arm gewesen - ausser denen die den Reichtum verteilen sollten. ;)

Tatsächlich hat man selber Einfluß auf die Welt. Wer zu wenig verdient kann immer noch versuchen einen Job zu bekommen der besser bezahlt ist.
Hey, ich hab nicht behauptet das es leicht ist, aber es ist vieleicht sinnvoller als darauf zu vertrauen das eine gute Fee - oder jemand anderes - dafür sorgt das man fair bezahlt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Einfluß in der Welt hat ? <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Die üblichen Verdächtigen: Juden, Freimaurer, Jesuiten, die im geheimen weiterexistierenden Tempelritter, Reptiloide auf dem All, eine jüdische Sekte die in den Katakomben von Rom seit 2000 Jahre einen Fisch anbetet und sich Katholische Kirche nennt &#8230;<br />
Ist die Frage nicht schon ein bisschen nahe an Verschwörungstheorien ? <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Was ist wenn niemand Einfluß hat, oder jeder ein bisschen &#8211; wäre das so schlimm ?</p>
<p>Die Reichen sind schon immer immer Reicher geworden und die Armen schon immer immer Armer. Das ganze liegt daran das Kapital die Angewohnheit hat zu wachsen.<br />
Allerdings wächst auch der Wohlstand.<br />
Einem Armen heute geht es weitaus besser als einem Armen früher. Das ändert zwar nichts an seiner Armut, sorgt aber dafür das er heute besser lebt als früher.<br />
Und da ich zynisch veranlagt bin gehe ich nicht davon aus das es der Arme reicher wird wenn der Reiche ärmer wird.<br />
Das hat man schon ausprobiert, und am Ende sind alle gleich arm gewesen &#8211; ausser denen die den Reichtum verteilen sollten. <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Tatsächlich hat man selber Einfluß auf die Welt. Wer zu wenig verdient kann immer noch versuchen einen Job zu bekommen der besser bezahlt ist.<br />
Hey, ich hab nicht behauptet das es leicht ist, aber es ist vieleicht sinnvoller als darauf zu vertrauen das eine gute Fee &#8211; oder jemand anderes &#8211; dafür sorgt das man fair bezahlt wird.</p>
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