Monatsarchiv: Januar 2010
Templates zum Download für “Blogger”
Auf be-insight.com werden einige sehr schöne Templates für die “Blogger” unter uns angeboten.
Ich habe gleich einige live auf meinem Blogger-Account angesehen. Mit dieser Visitenkarte ließe sich was machen. Optisch finde ich das sehr ansprechend gemacht (äh – mein Foto meine ich jetzt nicht…)
… noch mehr
via: Blogwiese
Haiti ist auch unsere Verantwortung
Es ist eine gute Idee, dass die reichen westlichen Länder, die vorgeführt haben, wofür nicht alles Geld da ist, in Fällen humanitärer Katastrophen, wie der in Haiti, die nötigen Mittel zur Verfügung stellen.
Es ist notwendig, dass ggf.. sehr schnell geholfen wird und nicht erst nach dem Eintreten der Katastrophe damit begonnen wird, die Hilfe zu organisieren.
Die Menschen brauchen viel Hilfe, nicht viele Worte.
1 TB – USB Platte an Pentium 2
Die USB-Festplatte von Toshiba hatte ich mir speziell für Musik und Fotos zugelegt. Zudem bringe ich die Images meiner Datensicherungen darauf unter. Der Platz sollte reichen.
Die Übertragungsraten, die ich damit hinkriege, sind unbefriedigend. Ich habe ein bisschen darüber im Internet gelesen. USB2 unterstützt mein Rechner und die verschiedenen USB-Ports habe ich schon ausprobiert. Die Leistung bleibt bescheiden. Hat jemand einen Tipp?
Hier die Werte, die ich eben mal ermittelt habe:
| Sequential Read : | 30.241 MB/s |
| Sequential Write : | 25.780 MB/s |
| Random Read 512KB : | 21.134 MB/s |
| Random Write 512KB : | 25.517 MB/s |
| Random Read 4KB : | 0.532 MB/s |
| Random Write 4KB : | 1.546 MB/s |
| Test Size : 1000 MB Date : 2010/01/16 15:44:37 |
Crytal DiskMark 2.2 wurde mir von Jürgen empfohlen. Dafür besten Dank! |
Wie sicher ist eigentlich die Aufbewahrung von Daten auf USB-Platten? Wie gefährlich ist es eigentlich, wenn man die Platten, während der Rechner läuft, ein- und ausschaltet?
Keine Upgrademöglichkeit für MS Office 2010
Die c’t (#3 vom 18.01.10) berichtet, dass Microsoft die US-Preise für MS Office bekannt gegeben hat. Die Angaben für den europäischen Markt liegen noch nicht vor.
Besitzer der Vorgängerversionen können nicht mehr von einem speziellen Upgrade profitieren. Microsoft begründet dies damit, dass man die Produktpalette straffen bzw. übersichtlicher machen wolle. Ach so!
Allerdings kostet Office 2010 zum Teil weniger als die Upgrade-Version von Office 2007. Ja dann!
Die Versionen “Office Home” und “Student 2010” enthalten Word, Excel und PowerPoint. 150 $ soll es kosten. Wer mehr will und einen PIM und Outlook braucht, der muss tiefer in die Tasche greifen. Die Version “Home and Business” soll 280 $ kosten. Die Version, die ich gern hätte und die mir wiederum viel zu teuer ist, ist die “Office Professional”. Diese kostet schlappe 500 $. Darin ist dann auch “Access” enthalten. Ich arbeite immer noch mit Office 2003, wofür ich eine Lizenz habe.
Ich habe “Office 2010” als Beta installiert und kann wirklich nicht meckern. Die Programmteile, die ich bisher ausprobiert habe (insbesondere Outlook und Excel) funktionieren sehr gut. Wie gesagt, soviel Geld werde ich für eine neue Version nicht bezahlen. Vielleicht tut es die “Office Home”. Sonst bescheide ich mich. Schließlich läuft die Beta ja noch bis Oktober dieses Jahres.
Leben mit Hartz IV – Was ist nur mit uns los?
Die ARD-Doku “Abgestempelt? (SWR) Leben mit Hartz IV” vom letzten Mittwoch habe ich mir trotz des späten Sendetermines (23:40 Uhr – 0:30 Uhr) interessiert angesehen. Es war so deprimierend, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Geschildert wurde die Geschichte von fünf verschiedenen Menschen. Zwei alleinstehende Frauen mit Kindern und drei alleinstehende Männer. Vermutlich sind das die Gruppen, die unter dem, was wir als Hartz IV kennen oder zu kennen glauben, am meisten zu leiden.
Gegen-Hartz.de beschreibt: TV Hinweis: Abgestempelt? Leben mit Hartz IV. Eine SWR- Reportage von Thomas Reutter und Sylvia Nagel
Seit Monaten führt Werner F. einen verzweifelten Kampf um das Allernötigste: Der arbeitslose Kraftfahrer und Hartz-IV-Empfänger aus Mainz hat zwar eine Wohnung, aber keine Möbel. Keinen Schrank, keinen Stuhl, keine Küche. Stattdessen stapeln sich bei ihm Berge von Akten; denn seine Anträge bleiben oft unbearbeitet, seinen Sachbearbeiter bekommt er nicht zu sehen und nicht ans Telefon
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Eines haben die Leute gemeinsam: Sie befinden sich in einer verzweifelten Lage, aus der sich aus eigener Kraft kaum werden befreien können. Mit einer Ausnahme vielleicht.
Es ist, glaube ich, nicht sinnvoll, die einzelnen Geschichten hier im Detail noch einmal darzulegen. Das ist, wenn auch rudimentär, an anderer Stelle schon passiert (s. Kasten). Auch die Dokumentation selbst erlaubt es dem Zuschauer am Ende nicht, eine Wertung vorzunehmen.
Es sind bedrückende Einsichten, die sich bei allen Geschichten (oder muss man Schicksalen sagen?) bieten. Zum Teil liegt das wohl auch an den Betroffenen selbst, zum anderen Teil sind die Behörden an der deprimierenden Lage maßgeblich beteiligt.
Aber es gibt nicht eine einzige Antwort, schon gar keine einfache. Nicht mal die, die Abschaffung des Hartz IV – Systems selbst wäre die Lösung.
Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass es auch in Zukunft weniger Arbeit gibt und die Arbeitslosigkeit diese Gesellschaft vor riesige Probleme stellen wird. Im Beitrag waren es, wie schon gesagt, 5 verschiedene Menschen, die zum Teil allerdings über keine besondere berufliche Qualifikation verfügten. Aber was sagt das schon über die Situation und die Befindlichkeit der betroffenen Menschen aus und was soll es überhaupt heißen, wenn in diesem Zusammenhang immer so getan wird, als würde Bildung und berufliche Ausbildung uns vor sozialem Abstieg bewahren können? Natürlich ist Bildung elementar, aber so richtig die Aussage ist, so muss man leider sofort die Frage danach stellen, ob wir in diesen Zeiten denn überhaupt noch über die nötigen Ressourcen verfügen. Der Staat tut es nicht und die privaten Haushalte sind nicht eben auf Rosen gebettet. Gut, wir klagen zum Teil auf hohem Niveau. Aber was ist mit den Leuten, die heute ohne guten Schulabschuss, ohne Berufsausbildung dastehen? Und ich meine damit nicht nur die vielen Kinder von Migranten, die schon den Anschluss verpasst haben und für die man fürchten muss, dass sie auf Dauer zu ALG II-Empfängern werden.
Hier und da klang bei den Fünfen durch, sie wollten doch nur, was ihnen zustehe. Ich glaube, diese Haltung ist problematisch.
Wenn man kein regelmäßiges Einkommen hat und es nicht absehbar ist, dass man bald eine neue Arbeit findet, kann man nicht auf staatliche Hilfe pochen, weil aufgrund von Zahlungsrückständen Strom, Gas und Wasser abgestellt worden sind. Dazu hat in der Regel nämlich eigenes Versagen geführt. Nicht berufliches, kein Versagen im Job, sondern beim Management des Privatlebens. Wenn man ein Haus besitzt, das man sich aus solchen Gründen nicht mehr leisten kann und die Behörden nach einiger Zeit darauf drängen, das Haus aufzugeben, wird man auf Dauer einfach dazu gezwungen sein. Das ist sehr bitter, aber es gibt sicher viele Menschen, denen ähnliches passiert ist. Ich denke nur an die (finanziellen) Auswirkungen, die es diesbezüglich bei Scheidungen geben kann. In einem solchen Fall kann man auch nicht erwarten, dass der Staat einem dabei hilft, das Haus oder den Unterhalt des Hauses zu finanzieren.
Es gibt Fälle, in denen die Behörden Hartz-IV-Bezieher schikanieren. Davon hat man schon gehört. Einem Mann wurden sämtliche Leistungen gestrichen. Die Folge davon war, dass er seine Wohnung verloren hat und nun im Obdachlosenheim leben muss. Das ist wirklich furchtbar. Der Mann machte auf mich einen hilflosen Eindruck. Vielleicht hat er die Konsequenzen seiner Haltung nicht bedacht, nicht gekannt oder beides. Da stellt sich gleich die Frage, ob die zuständigen Leute in den Behörden, nicht auch so etwas wie eine Fürsorgepflicht ihren “Kunden” gegenüber auszuüben haben. Man kann einen Menschen, der offenbar die Folgen seines Tuns nicht übersehen kann, doch nicht in dieser Form sich selbst überlassen!
Aber genau das tun ja nicht nur anonyme Personen in irgendwelchen Behörden, sondern viele von uns tun das. Ansonsten müssten wir nämlich nicht die Entsoldidarisierung dieser Gesellschaft beklagen. Wir spüren die eigene Hilflosigkeit und wissen sehr wohl, dass wir selbst ganz schnell in eine ähnliche Lage geraten könnten. Das macht Angst. Wenigstens diese Angst scheinen die Politiker inzwischen auch zu spüren und beginnen nun damit, Hartz IV in Frage zu stellen. Wie konkret das überhaupt wird muss abgewartet werden. Gerade wurde über das Thema schon mehr als genug!
Oder hat das nur mit dem desaströsen Beispiel, nämlich dem Niedergang der SPD und deren Unfähigkeit zu tun, sich komplett und überzeugend von der Agenda-Politik ihres letzten Kanzlers zu lösen?
Gehen wir mal einen Moment davon aus, dass unser immer noch vorherrschender Glaube, alles funktioniere nur durch wirtschaftliches Wachstum, zumindest zweifelhaft ist. Kommt der Sozialist bei mir durch, wenn ich meine, dass uns nur die Neuorganisation von Arbeit ein Stück weit voranbringen könnte? Vielleicht wäre es mit neuen Arbeitszeitmodellen zu erreichen, dass wieder mehr Menschen existenzsichernde Jobs finden und das vor allem dauerhaft? Leider werden die Arbeitsplätze für geringqualifizierte Menschen nicht reimportiert werden. Die Industriearbeitsplätze, die es noch in den 70er und 80er Jahren gegeben hat, sind wohl für alle Zeiten verloren. Sie wurden abgebaut, verlagert, um die anderen Arbeitsplätze im Land sicherer zu machen. Das ist die Story. In Wahrheit ging es darum, dass sich die Kapitalisten die Taschen vollstopfen konnten und das immer schneller.
Wie toll die Globalisierung in der Realität funktioniert und wem sie gedient hat, haben wir in und nach der Finanzkrise erkannt. Wegen unseres fehlenden Mutes, denkbare Alternativen zu suchen und am Ende sogar zu finden, frisst dieses menschenverachtende System aber weiter an den Werten, deren Verlust in Feiertagsreden gern beklagt wird.
Foto von Harry Hautumm @ Pixelio.de
Toll: Spreeblick hat seit gestern schon über 12.000 Euro für Haiti gesammelt
Als sich r0ssi in den Kommentaren darüber beschwerte, dass es nicht einmal einen Spendenaufruf für Haiti bei Spreeblick gäbe, dachte ich noch, sowas wäre unnötig. Wer spenden will, dachte ich, findet schnell einen Weg. Einige Mails mit Spreeblick-Leser/innen später haben wir uns nun doch entschlossen, einen virtuellen Rettungsanker zu werfen und bieten denjenigen, die bisher zu faul/ zu beschäftigt/ zu abgelenkt/ zu online waren, eine gemeinsame Spendenaktion, um die Hilfskräfte in Haiti zu unterstützen: Rettungsanker Haiti.
WordPress –Theme: Spectrum
Bei der Suche nach den eben beschriebenen Brotkrumen bin ich auf die Website des Südamerikaners (?) Ignacio Ricci gestoßen. Dort werden ein paar sehr schöne WordPress-Themes gezeigt, die ich bisher noch nicht gekannt habe.
Eines davon heißt “Spectrum” und steht kostenlos zum Download bereit.
Ein Blick auf die Portfolio-Seite lohnt sich unbedingt!
Das Gesetz sieht also keine Handhabe
Der BHG hat heute ein Urteil gesprochen, für das die Opfer und die Angehörigen eventueller weiterer Opfer des Täters, der aufgrund dieses Urteils auf freiem Fuß bleibt, bestimmt vollstes Verständnis haben werden.
Der Gerichtssprecher erläuterte die Entscheidung des Gerichts, dass das Gesetz in diesem Fall keine Handhabe sehe. Ich denke, ich habe ihn akustisch richtig verstanden und frage mich, wieso das Gesetz keine Handhabe sieht. Sollten das nicht die Richter leisten?
BGH: Sextäter bleibt auf freiem Fuß Nachträgliche Sicherheitsverwahrung abgelehnt Ein aus der Haft entlassener Sexualstraftäter bleibt auf freiem Fuß, obwohl Gutachter ihn als gefährlich einstufen. Das entschied der BGH in Karlsruhe. Der mehrfach vorbestrafte 59-Jährige kommt nachträglich nicht in Sicherungsverwahrung.
Quelle: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8010932,00.html



