Mancher wird denken, dass die 8% Zustimmung sich der “Normalform” der Partei annähern. Ich auch. Aber: Opposition ist Mist. Das wusste schon Münte. Wie schwer es doch ist zu regieren. Aber die Große Koalition hat sich am Anfang auch schwer getan. Schwach begonnen und kläglich gescheitert. Und natürlich könnte das wieder passieren. Die Leute sind sooo undankbar!

Warten wir mal bis Mai. NRW wird so etwas wie eine Nagelprobe und auch dort sieht es, wie man liest, nicht so toll aus. Nicht, dass jemand glaubt, ich würde mich darüber freuen. Neeeeeiiin.

Nur noch acht Prozent Zustimmung – so schlecht schnitt die FDP im ARD-DeutschlandTrend zuletzt vor zwei Jahren ab. Die Partei erhält damit offenbar die Quittung für den konfliktreichen Start der schwarz-gelben Koalition. Profitieren können davon die Grünen: Sie stehen bei 15 Prozent.
Quelle: ARD-DeutschlandTrend: FDP stürzt ab – Grüne im Rekordhoch | tagesschau.de

Lafontaine wird bald nicht mehr für die LINKEN da sein. Eine andere Integrationsfigur für die Ost-West-Partei wird nicht schnell zu finden sein. Davon könnte die SPD vielleicht profitieren. Noch liegt sie mit 26% oder so 10% hinter der Union deutlich zurück. Aber die FDP verliert auch in NRW viele Sympathien. Wenn demnächst der Rösler-Vorschlag zur nächsten Gesundheitsreform auf den Tisch kommt und der Streit mit der CSU richtig hoch kocht (natürlich erst nach der NRW-Wahl) wird die FDP noch mehr Federn lassen. Davon bin ich überzeugt.

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8 Antworten : “FDP nähert sich wieder der 5% Hürde”

  1. Wir könnten die FDP ja mit der Linken und der SPD zwangsverheiraten zur Liberalen Einheitspartei Deutschlands, kurz LED (wie dieses Leuchtteil, genau!). Das hätte was.

    AntwortenAntworten
  2. LED ist gut. Aber so weit sind sie ja noch nicht :-) :zitrone:

    AntwortenAntworten
  3. Hmmm….

    die wirklichen schönen Sachen die die Regierung so vor hat werden wir eh erst nach der NRW Wahl erfahren. Man wäre ja auch blöd wenn man sich vorher selber schwächen würde, denn die SPD kann aus dieser Regierung eh keinen Vorteil ziehen.

    Lieben Gruß
    Sven

    AntwortenAntworten
  4. JürgenHugo sagt:

    Werd nur nich “übermütich”, Horst. DEINE Partei is auch nich gerade auf einem “Allzeithoch”… :-)

    AntwortenAntworten
  5. tja, da kann man nur sagen, selbst schuld und nix gelernt …
    vielleicht bekommen jetzt die Grünen ein großes Hoch, dann wäre es interessant, ob sich das irgendwie auf die Bundespolitik auswirkt. Jeder Außenminister vorher, hat mehr her gemacht als Westerwelle, allein nur durch das Auftreten und die Ausstrahlung :-) .

    AntwortenAntworten
  6. @Sven: Bis Mai werden die Politiker uns keine Schmerzen zumuten – wegen der NRW – Wahlen. Mies aber üblich. Danach geht’s los. Ich weiß jetzt gar nicht, wie groß das “Zeitfenster” ist, um die notwendigen Dinge umzusetzen. Und das werden einige sein.

    @JürgenHugo: Da haste leider recht. Aber bei dem Personal ist nichts anderes zu erwarten.

    @Su-Mu: Interessant, dass Westerwelle im Amt des Außenministers so wenig vom Bonus dieses Amtes, der, wie du richtig schreibst, noch von jedem Außenminister dieser Republik eingestrichen wurde, so überhaupt nicht profitieren kann (bisher). Vielleicht sind die Vorurteile gegen Homosexuelle in Deutschland doch größer als wie es uns selbst eingestehen? Allein durch die Politik, die Westerwelle gemacht hat, ist das in meinen Augen nämlich nicht zu erklären.

    AntwortenAntworten
  7. Ich denke das hat nichts damit zu tun, dass er homosexuell ist, sondern damit, er hat keine Ausstrahlung.

    Guck dir den Gutenberg an, der wirkt doch schon ganz anders! Ein hohes Amt zu bekleiden, hat auch viel mit Sympathie/Ausstrahlung zu tun, danach kommt erst das, was er/sie daraus macht.

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  8. Vielleicht hast du recht. Guttenberg wirkt in den Medien irgendwie überzeugender. Aber der Mann steht natürlich noch nicht so lange in der Öffentlichkeit. Dagegen sind viele mit Westerwelle erwachsen geworden. Kann man ja schon so sagen. Und er besitzt eine gewisse Omnipräsenz. Aber das ist bei Politikern dieses Kalibers ja doch im Allgemeinen der Fall.

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