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	<title>Kommentare zu: Der Lohn und die Menschenwürde</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10735</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:38:59 +0000</pubDate>
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		<description>Dass ein Mensch das bekommt, was er verdient, ist ein Irrtum. Deshalb ja mein &quot;Einwand&quot; oben. Es ist sicher so, dass ein Dienstleister nur das bekommt, was der Kunde zu zahlen bereit ist. Aber das, was er bekommt, hängt weniger vom Wert seiner Arbeit ab, als mehr von den Mechanismen des Marktes, Angebot und Nachfrage. 

Etwas krass gesagt sorgt das Heer der Arbeitslosen für ein nahezu unbegrenztes Angebot an Arbeitskraft, während die Nachfrage durch einen immer kleineren Personenkreis, der sich überhaupt noch was leistet, ständig zurück geht. Damit wird Arbeit generell immer billiger. Die derzeitige Spitze dieser Entwicklung bilden die Bananenrepubliken, in denen ein paar Wenige Alles haben und nach Belieben auf Unmengen von arbeitswilligen Habenichtsen zurückgreifen können, denen so gut wie Nichts bezahlt wird.

Am Ende wird der Staat ein handlungsunfähiges Feigenblatt, dessen horrende Schulden auf die Besitzlosen abgewälzt werden, die diese Schulden für lau bei den Reichen, die für diese Schulden natürlich nicht verantwortlich sind, abarbeiten müssen. 

Früher musste man die Besitzlosen mit militärischen Mitteln kontrollieren. Heute hat man bessere Methoden gefunden. Militärischer Druck erzeugt Gegendruck, der sich irgendwann entlädt. Heute setzt sich Jeder selber unter Druck, damit es ihm ein klein Wenig besser geht als dem Nachbarn. Das Druckmittel von heute ist nicht mehr militärische Gewalt, sondern eine knappe Verteilung von &quot;Zuckerln&quot;, nach denen sich Jeder abstrampelt.

ALG2 setzt dem Ganzen noch einen drauf. Das System ist erfunden worden von Jemandem, der für Entlassungen verantwortlich ist. Aber anstatt die Verantwortung dafür zu übernehmen, wird einfach behauptet, die Arbeitslosen (Entlassenen) wären an ihrer Arbeitslosigkeit (Entlassung) selber schuld, weil sie ja nicht arbeiten wollen. Diese Unwilligkeit müsse nun bestraft werden. Das ist wie früher im indischen Kastensystem, wo die Mitglieder der unteren Kasten deswegen dort waren, weil sie in einem früheren Leben Mist gebaut haben. Das Prekariat von heute hat eben nicht mehr in einem früheren Leben Mist gebaut, sondern in diesem. Die entlassenen Mitarbeiter bei Opel beispielsweise. Die sind bestimmt deswegen entlassen worden, weil sie zu faul waren zu arbeiten, und am Fließband nur Karten gespielt haben. Die Autos werden schließlich nicht von den faulen, kartenspielenden Arbeitsverweigerern gebaut, sondern von den Managern. Ergo sind die entlassenen Opel-Mitarbeiter selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit.

Und diese Doktrin wird mit allen Mitteln moderner Medienkunst verbreitet und Allen eingebleut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ein Mensch das bekommt, was er verdient, ist ein Irrtum. Deshalb ja mein &#8220;Einwand&#8221; oben. Es ist sicher so, dass ein Dienstleister nur das bekommt, was der Kunde zu zahlen bereit ist. Aber das, was er bekommt, hängt weniger vom Wert seiner Arbeit ab, als mehr von den Mechanismen des Marktes, Angebot und Nachfrage. </p>
<p>Etwas krass gesagt sorgt das Heer der Arbeitslosen für ein nahezu unbegrenztes Angebot an Arbeitskraft, während die Nachfrage durch einen immer kleineren Personenkreis, der sich überhaupt noch was leistet, ständig zurück geht. Damit wird Arbeit generell immer billiger. Die derzeitige Spitze dieser Entwicklung bilden die Bananenrepubliken, in denen ein paar Wenige Alles haben und nach Belieben auf Unmengen von arbeitswilligen Habenichtsen zurückgreifen können, denen so gut wie Nichts bezahlt wird.</p>
<p>Am Ende wird der Staat ein handlungsunfähiges Feigenblatt, dessen horrende Schulden auf die Besitzlosen abgewälzt werden, die diese Schulden für lau bei den Reichen, die für diese Schulden natürlich nicht verantwortlich sind, abarbeiten müssen. </p>
<p>Früher musste man die Besitzlosen mit militärischen Mitteln kontrollieren. Heute hat man bessere Methoden gefunden. Militärischer Druck erzeugt Gegendruck, der sich irgendwann entlädt. Heute setzt sich Jeder selber unter Druck, damit es ihm ein klein Wenig besser geht als dem Nachbarn. Das Druckmittel von heute ist nicht mehr militärische Gewalt, sondern eine knappe Verteilung von &#8220;Zuckerln&#8221;, nach denen sich Jeder abstrampelt.</p>
<p>ALG2 setzt dem Ganzen noch einen drauf. Das System ist erfunden worden von Jemandem, der für Entlassungen verantwortlich ist. Aber anstatt die Verantwortung dafür zu übernehmen, wird einfach behauptet, die Arbeitslosen (Entlassenen) wären an ihrer Arbeitslosigkeit (Entlassung) selber schuld, weil sie ja nicht arbeiten wollen. Diese Unwilligkeit müsse nun bestraft werden. Das ist wie früher im indischen Kastensystem, wo die Mitglieder der unteren Kasten deswegen dort waren, weil sie in einem früheren Leben Mist gebaut haben. Das Prekariat von heute hat eben nicht mehr in einem früheren Leben Mist gebaut, sondern in diesem. Die entlassenen Mitarbeiter bei Opel beispielsweise. Die sind bestimmt deswegen entlassen worden, weil sie zu faul waren zu arbeiten, und am Fließband nur Karten gespielt haben. Die Autos werden schließlich nicht von den faulen, kartenspielenden Arbeitsverweigerern gebaut, sondern von den Managern. Ergo sind die entlassenen Opel-Mitarbeiter selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Und diese Doktrin wird mit allen Mitteln moderner Medienkunst verbreitet und Allen eingebleut.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10718</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:45:02 +0000</pubDate>
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		<description>Das mache dann eben ich  :teufel: 

&lt;blockquote&gt;
  Den Artikel habe ich “Der Lohn und die
  Menschenwürde” genannt, weil von den
  Befürwortern des Kombilohnes nicht
  berücksichtigt wird, dass Menschen in
  Deutschland sich über ihre Arbeit und
  ihr Einkommen definieren.
&lt;/blockquote&gt;

Ich würde eher die Gegner von lohnunterstützenden Hilfen und Befürworter von Mindestlöhnen dieses Mankos zeihen, denn da sich die simple Logik, dass man nicht mehr verdienen kann, als Kunden einem für die eigene Arbeit zu zahlen bereit sind, nicht aus der Welt schaffen lässt, führen zu hohe Löhne eben zu Arbeitslosigkeit.

Durch - wenn auch niedrig entlohnte - Arbeit haben diese Menschen aber die Chance, selbst etwas zu ihrem Lebensunterhalt beizutragen, soweit es in ihrer Macht liegt. Wenn die Gesellschaft dann diese Einstellung dadurch honoriert, dass sie die Differenz zum gesellschaftlich vereinbarten Minimum aufstockt, ist das doch eine feine und runde Sache.

Das wird der komplizierten Lage nicht gerecht und es impliziert, dass 

&lt;blockquote&gt;
  Menschen, jedenfalls die mit geringem
  Einkommen, zunächst knüppelharte
  Kosten-Nutzen-Erwägungen anstellen
  würden. Es geht um viel mehr als um
  Geld!
&lt;/blockquote&gt;

Das ist kein Entweder-Oder. Kosten-Nutzen-Erwägungen werden selbstverständlich angestellt, und zwar von jedermann jeden Tag, also auch von Beziehern geringer Einkommen. Es wird dann sicher auch Menschen geben, die mehr als das Geld in diese Überlegungen einfließen lassen, aber erstens werden diese Überlegungen dann trotzdem weiterhin angestellt, und zweitens ist eben jeder Jeck anders. Ich zum Beispiel nehme, um mein jährliches Mindesteinkommen zu erzielen, auch Jobs an, die ich nicht mag - da zählt dann tatsächlich nur das Geld. Nach Überschreiten der Grenze werde ich wählerisch - dann zählen auch andere Dinge, wie z.B. Spaß an der Arbeit.

&lt;blockquote&gt;
  “Sozial ist, was Arbeit schafft”.
  Diese Prämisse wurden gnadenlos
  umgesetzt. Die Kapitalisten konnten
  sich auf die Schenkel klopfen. Die
  Gewerkschaften hatten dieser
  Entwicklung nichts entgegenzusetzen.
&lt;/blockquote&gt;

Die &quot;Kapitalisten&quot;? Nicht diejenigen, die wieder die Möglichkeit bekommen haben, sich in den Arbeitsprozess einzugliedern? Nicht die Kunden, denen das so erzeugte Produkt einen Nutzen stiftet? Als ob im Niedriglohnbereich dicke Gewinne zu machen wären... Dass hier und da die Hoffnung geäußert wird, Gewerkschaften mögen es doch bitte verhindern, dass Leute arbeiten, befremdet mich ehrlich gesagt etwas.

&lt;blockquote&gt;
  Das Einkommensniveau für abhängig
  Beschäftigte wird sich im Allgemeinen
  wohl weiter nach unten entwickeln.
&lt;/blockquote&gt;

Vielleicht als Aggregat, weil mehr Leute, die vorher nicht beschäftigt waren, zu geringeren Löhnen in Arbeit kommen. Aber nicht bezogen auf den einzelnen Arbeitnehmer im Zeitablauf. Man darf da nicht auf die Tücken der Statistik hereinfallen.

&lt;blockquote&gt;
  Wie soll es unter dieser Prämisse dazu
  kommen, dass die Sozialleistungen
  steigen?
&lt;/blockquote&gt;

Na ja, durch Hartz IV sind sie ja jedenfalls erstmal gestiegen. 

&lt;blockquote&gt;
  Aber darf man daraus auf die
  Einstellung von Menschen schließen,
  die heute in schlechtbezahlten Jobs
  arbeiten oder die aus den
  unterschiedlichsten Gründen in Hartz
  IV gerutscht sind?
&lt;/blockquote&gt;

Nein, aber wer zwingt uns denn, eine Einstellung zu definieren, die auf alle passt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mache dann eben ich  :teufel: </p>
<blockquote><p>
  Den Artikel habe ich “Der Lohn und die<br />
  Menschenwürde” genannt, weil von den<br />
  Befürwortern des Kombilohnes nicht<br />
  berücksichtigt wird, dass Menschen in<br />
  Deutschland sich über ihre Arbeit und<br />
  ihr Einkommen definieren.
</p></blockquote>
<p>Ich würde eher die Gegner von lohnunterstützenden Hilfen und Befürworter von Mindestlöhnen dieses Mankos zeihen, denn da sich die simple Logik, dass man nicht mehr verdienen kann, als Kunden einem für die eigene Arbeit zu zahlen bereit sind, nicht aus der Welt schaffen lässt, führen zu hohe Löhne eben zu Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Durch &#8211; wenn auch niedrig entlohnte &#8211; Arbeit haben diese Menschen aber die Chance, selbst etwas zu ihrem Lebensunterhalt beizutragen, soweit es in ihrer Macht liegt. Wenn die Gesellschaft dann diese Einstellung dadurch honoriert, dass sie die Differenz zum gesellschaftlich vereinbarten Minimum aufstockt, ist das doch eine feine und runde Sache.</p>
<p>Das wird der komplizierten Lage nicht gerecht und es impliziert, dass </p>
<blockquote><p>
  Menschen, jedenfalls die mit geringem<br />
  Einkommen, zunächst knüppelharte<br />
  Kosten-Nutzen-Erwägungen anstellen<br />
  würden. Es geht um viel mehr als um<br />
  Geld!
</p></blockquote>
<p>Das ist kein Entweder-Oder. Kosten-Nutzen-Erwägungen werden selbstverständlich angestellt, und zwar von jedermann jeden Tag, also auch von Beziehern geringer Einkommen. Es wird dann sicher auch Menschen geben, die mehr als das Geld in diese Überlegungen einfließen lassen, aber erstens werden diese Überlegungen dann trotzdem weiterhin angestellt, und zweitens ist eben jeder Jeck anders. Ich zum Beispiel nehme, um mein jährliches Mindesteinkommen zu erzielen, auch Jobs an, die ich nicht mag &#8211; da zählt dann tatsächlich nur das Geld. Nach Überschreiten der Grenze werde ich wählerisch &#8211; dann zählen auch andere Dinge, wie z.B. Spaß an der Arbeit.</p>
<blockquote><p>
  “Sozial ist, was Arbeit schafft”.<br />
  Diese Prämisse wurden gnadenlos<br />
  umgesetzt. Die Kapitalisten konnten<br />
  sich auf die Schenkel klopfen. Die<br />
  Gewerkschaften hatten dieser<br />
  Entwicklung nichts entgegenzusetzen.
</p></blockquote>
<p>Die &#8220;Kapitalisten&#8221;? Nicht diejenigen, die wieder die Möglichkeit bekommen haben, sich in den Arbeitsprozess einzugliedern? Nicht die Kunden, denen das so erzeugte Produkt einen Nutzen stiftet? Als ob im Niedriglohnbereich dicke Gewinne zu machen wären&#8230; Dass hier und da die Hoffnung geäußert wird, Gewerkschaften mögen es doch bitte verhindern, dass Leute arbeiten, befremdet mich ehrlich gesagt etwas.</p>
<blockquote><p>
  Das Einkommensniveau für abhängig<br />
  Beschäftigte wird sich im Allgemeinen<br />
  wohl weiter nach unten entwickeln.
</p></blockquote>
<p>Vielleicht als Aggregat, weil mehr Leute, die vorher nicht beschäftigt waren, zu geringeren Löhnen in Arbeit kommen. Aber nicht bezogen auf den einzelnen Arbeitnehmer im Zeitablauf. Man darf da nicht auf die Tücken der Statistik hereinfallen.</p>
<blockquote><p>
  Wie soll es unter dieser Prämisse dazu<br />
  kommen, dass die Sozialleistungen<br />
  steigen?
</p></blockquote>
<p>Na ja, durch Hartz IV sind sie ja jedenfalls erstmal gestiegen. </p>
<blockquote><p>
  Aber darf man daraus auf die<br />
  Einstellung von Menschen schließen,<br />
  die heute in schlechtbezahlten Jobs<br />
  arbeiten oder die aus den<br />
  unterschiedlichsten Gründen in Hartz<br />
  IV gerutscht sind?
</p></blockquote>
<p>Nein, aber wer zwingt uns denn, eine Einstellung zu definieren, die auf alle passt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10705</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 19:10:01 +0000</pubDate>
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		<description>Aber niemals nicht. Ich würde doch nicht wagen, den großen Kleister aller Massen in Frage zu stellen :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber niemals nicht. Ich würde doch nicht wagen, den großen Kleister aller Massen in Frage zu stellen <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10704</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:00:32 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Von mir aus, Siegfried. Solange du den Kern meines Artikels nicht in Frage stellst :-)&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von mir aus, Siegfried. Solange du den Kern meines Artikels nicht in Frage stellst <img src='http://www.querblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10691</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:26:48 +0000</pubDate>
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		<description>Deine Alternativformulierung &quot;Viele Menschen in Deutschland verdienen heute zu wenig Geld&quot; trifft die Sache noch weniger. Eigentlich müsste es heissen: &quot;Viele Menschen in Deutschland bekommen heute weit weniger Geld, als sie verdienen&quot;.

Und, wie in den Kommentaren ja auch schon zu lesen ist, kann man zusätzlich formulieren: &quot;Einige wenige Menschen kassieren weit mehr, als sie verdienen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Alternativformulierung &#8220;Viele Menschen in Deutschland verdienen heute zu wenig Geld&#8221; trifft die Sache noch weniger. Eigentlich müsste es heissen: &#8220;Viele Menschen in Deutschland bekommen heute weit weniger Geld, als sie verdienen&#8221;.</p>
<p>Und, wie in den Kommentaren ja auch schon zu lesen ist, kann man zusätzlich formulieren: &#8220;Einige wenige Menschen kassieren weit mehr, als sie verdienen&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ap</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10690</link>
		<dc:creator>ap</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:22:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@&lt;a href=&quot;#comment-10689&quot;&gt;psychoMUELL&lt;/a&gt;: Zuletzt hat Siemens eine solche Meldung rausgegeben. Gerade hat Ackermann 5 Mrd. Gewinn verkündet. Mal sehen, ob bald wieder Leute bei der Deutschen Bank entlassen werden. Aber die haben ihre Banker ja entlassen und dann über eine Zeitarbeitsfirma wieder eingestellt - mit niedrigeren Gehältern, versteht sich. Schade, dass dieses System noch nicht für Vorstände angewendet wird. Wäre interessant zu erfahren, wie die sich dann wohl fühlen würden.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-10689">psychoMUELL</a>: Zuletzt hat Siemens eine solche Meldung rausgegeben. Gerade hat Ackermann 5 Mrd. Gewinn verkündet. Mal sehen, ob bald wieder Leute bei der Deutschen Bank entlassen werden. Aber die haben ihre Banker ja entlassen und dann über eine Zeitarbeitsfirma wieder eingestellt &#8211; mit niedrigeren Gehältern, versteht sich. Schade, dass dieses System noch nicht für Vorstände angewendet wird. Wäre interessant zu erfahren, wie die sich dann wohl fühlen würden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: psychoMUELL</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/02/06/der-lohn-und-die-menschenwrde/#comment-10689</link>
		<dc:creator>psychoMUELL</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:18:39 +0000</pubDate>
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		<description>ich bekomme immer so einen Hals, wenn ich lese, Firma XY hat wieder zig Millionen Gewinn gemacht und entlässt wieder Leute, damit noch mehr Gewinn gemacht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bekomme immer so einen Hals, wenn ich lese, Firma XY hat wieder zig Millionen Gewinn gemacht und entlässt wieder Leute, damit noch mehr Gewinn gemacht wird.</p>
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