Manche Sprechstundenhilfe ist genauso freundlich, wie die Bedienung in einem Restaurant mitten im Fremdenverkehrsgebiet. Auch sie geht wohl davon aus, dass der Patient nie wieder kommen wird. Würden Ärzte oder Inhaber dazu eine andere Einstellung haben, hätten sie anderes Personal oder würden jedenfalls dafür sorgen, dass so etwas nicht passiert.

Interessant wäre noch, ob Privatpatienten dort anders behandelt werden. Wohl eher nicht. Und übrigens: Arzthelferinnen werden auch nicht schlechter bezahlt, als manche Angestellte, die im Callcenter oder im Verkauf eines Unternehmens sitzen und trotz größtem Stress wenigstens ein Mindestmaß an Freundlichkeit an den Tag legen.


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7 Antworten : “Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können (Mark Twain)”

  1. Müssten Ärzte fürchten, Kundschaft zu verlieren, würde es wohl oft anders laufen. Wobei ich sagen muss, dass ich mich über meine Ärzte und deren Angestellten in der Hinsicht nicht beschweren kann. Vielleicht hat das also weniger mit mangelndem Wettbewerb und mehr mit der persönlichen Einstellung des Chefs zu tun? Machts nicht besser – aber dann wäre es immerhin kein systembedingtes Problem.

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  2. Die meisten Praxen, die ich im Moment leider aufsuchen muss, sind auch in Ordnung. Aber manchmal stößt man eben leider auf die schwarzen Schafe. So wie heute Morgen…

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  3. Hmmmm…..

    ich hatte bisher immer Glück mit den Arzthelferinnen (die wirklich komischerweise immer weiblich sind, ich hätte gerne mal ne männliche Arzthelferin ;-) ) Bei mir waren die bis jetzt immer freundlich und die Ärzte die ich mir ausgesucht haben waren auch immer Klasse drauf.

    Lieben Gruß
    Sven

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  4. Schön zu hören, Sven. Ich habe ja hier auch nur eine Momentaufnahme geschildert und keineswegs verallgemeinern. Hoffentlich ist das nicht so angekommen?!

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  5. Die eigentliche Frage ist IMHO, ob und, wenn ja, warum sich unfreundliche Arzthelferinnen (und Ärzte/Ärztinnen) überhaupt lange halten können. Zumindest in den größeren Städten ist die Konkurrenz ja durchaus da.

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  6. Jeder von uns hat mal einen schlechten Tag. Vielleicht hatte ich einfach nur Pech. Angepisst wie ich war habe ich das aufgeschrieben.

    Allerdings finde ich, dass die Chefs, also die Ärzte und auch die angesprochenen Restaurantbesitzer ruhig mal mehr darauf achten sollten, was ihre Leute so tun. Vor allem auch, wenn sie stark unter Druck stehen. Montagmorgens ist in den Praxen ja häufig der Bär los.

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  7. JürgenHugo sagt:

    Horst – du hast ´nen Mund, und du bist kein Dödel. :-) Du bist doch wohl Manns genug, eine unfreundliche Sprechstundenhilfe in ihre Schranken zu weisen. Herrjeh, du kannst fast besser formulieren als ich – dann mach das auch.

    Wenn du die mäßig freundlich fragst: “Fräulein (das passt der sicher gaanich), wissen sie überhaupt, mit wem sie reden? Oder machen sie das mangels Kinderstube generell mit allen so?” – dann weiß die schon, was gemeint ist… :miesdrauf:

    Bißchen Schärfe in der Stimme kann natürlich nich schaden. ich weiß, das das (wahrscheinlich) nich deine Art ist – aber manchmal muß das sein. Ich hab das früher auch vermieden – jetzt nicht mehr. Ab und zu ist Konfontration nötig. Du brauchst das ja nicht so dramtisch zu machen, wie ich mal bei der Telekom im T-Punkt.

    Der war zwar freundlich, hat mir aber vollkommenen Unsinn/Unwahrheit erzählt. Und ich hab gemerkt, der weiß das auch – der wollte mich schlicht abwimmeln. Erst hab ich mich umgeschaut, ob auch genug “Publikum” da ist. Und dann hab ich ihm mit ganz normaler Stimme gefragt, ob er mich verarschen will. Und ob er denkt, ich merke nicht, das er mir direkt ins Gesicht lügt. Und dann hab ich ihn einfach stehen lassen und bin meiner Wege gegangen. :hammer:

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