Viele werden jetzt vielleicht sagen, dass sie das hätten kommen sehen. Schließlich gibt es in Deutschland genug Leute, die mit der neuen Währung immer noch nicht warm geworden sind. Ehrlich gesagt: Ich gehöre auch dazu.
Vielleicht wäre es ungerecht zu behaupten, dass die allgemein als negativ empfundene Entwicklung der letzten Jahre dem Euro stark anzulasten sei. Politiker behaupten gern, dass es unterm Strich keine Verteuerung gegenüber der D-Mark gegeben habe, allerdings be-(Achtung!)teuern fast alle Hausfrauen ebenso beharrlich das Gegenteil.
Nun gibt’s in der Währungsunion einige sehr unsichere Kandidaten (nicht nur Griechenland, Irland und Spanien), auch Deutschland hat, wie wir alle wissen und jetzt in der Debatte um die griechischen Probleme ein bisschen beiseite drängen, mehrfach gegen die Statuten verstoßen. Auch wenn immer so getan wurde als sei das nicht so kritisch, nicht wenige haben unsere Vergehen gegen den Stabilitätspakt sicher nicht zu unrecht kritisiert.
Wahrscheinlich hat die Lage in Griechenland aber doch eine etwas andere Dimension und die Diskussion über den EURO wird bestimmt dann erneut auch in Deutschland aufkeimen, wenn wir mit unseren deutschen Steuergeldern für den in die Bredouille geratenen griechischen Staat einspringen müssten. Allerdings würden wir das ggf. wohl in unserem ureigensten Interesse tun.
Frau Merkel zeigt sich großzügig. Deutschland wird Griechenland bilateral helfen. Wir brauchen die anderen Länder doch nicht – bei den Überschüssen, die Deutschland in diesen Zeiten erwirtschaftet! Deshalb prescht Merkel voraus. Das ist sie bestimmt ihrem Ruf im Gremium der europäischen Staatschefs schuldig – oder weshalb fühlt sie sich dazu verpflichtet? Hat Westerwelle ihr was ins Ohr geflüstert? Sind die Griechen uns näher als die Iren oder die Spanier. Oder helfen wir auch in den Fällen, falls sie akut werden, bilateral? Man denkt an Schuldverschreibungen am Kapitalmarkt, die über die KfW platziert werden sollen.
Wenn’s in Griechenland krachen gehen sollte, sind wohl mal wieder wir Steuerzahler am Zuge. Danke Frau Merkel.
Was wäre wohl aus uns geworden, hätten wir, wie die Schweizer, noch die alte Währung? Es gibt ja Fachleute, die behaupten, dass uns die Gemeinschaftswährung geholfen hätte, die Finanz- und Wirtschaftskrise zu bewältigen. Mag sein. Aber vorbei ist diese Krise ja längst noch nicht. Also wird es für Schlussfolgerungen dieser Art vielleicht ein wenig zu früh sein.
Besonders pervers finde ich (aber auch das ist ja heutzutage völlig “normal”…), dass die ach so empfindlichen Börsen nun auf die Turbolenzen mit “Unsicherheit” reagieren. Der Kurs des Euro geht runter. Dabei haben doch die Bonzen, die mit ihren Geldern an den Börsen spekulieren, diese Entwicklung überhaupt erst in Gang gesetzt. Damit will ich die Fehler der griechischen Regierung nicht kleinreden. Aber ohne die Weltwirtschaftskrise wäre der Euro jetzt nicht so unter Druck. Und es ist wohl nicht anzunehmen, dass der Fall Griechenland so etwas wie das Ende der Fahnenstange darstellt. Die Griechen sind nur die Ersten, die aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Dilemma herauskommen.









Natürlich hilft “Deutschland”, äh die Regierung den pleite gehenden Staaten – warum auch nicht? Man kann doch die Bevölkerung weiterhin schröpfen. Erst mal den anderen Staaten helfen als den eigenen Hartz4-Empfängern und Empfängern von Lohnzuschüssen …
Tja – hätten unsere Politiker mal nich so leichtsinnig die alten Ostmark-Bestände zerschreddert. :miesdrauf: Jetzt könnte man die prächtig brauchen – umbenannt in “Griecho-Mark” würden die gute Dienste leisten.
Alle griechischen Euro´s könnte man ins :klo: tun, und gut wärs.
Oder die Griechen stellen wieder auf Tauschwirtschaft um – 100 Säcke Kartoffeln für einen PC oder so ähnlich.
Am besten wär, ab Ostern gibts die D-Mark wieder. Die anderen behalten den Euro. Bis auf Griechenland (Griecho-Mark), Italien (Berlus-Lire), Spanien (Mallorca-Peseta) und Irland (Kartoffel-Pfund). So. Und der Brüderle gibt für alle die Richtung an. Wer, was, wann, wie kaufen darf. Ooder nich!
:prost:
PS: der Guido hilft dem Brüderle natürlich, beim Denken – und beim :prost:
Also mein Dönermann um’me Ecke hat schonmal vorsorglich den Preis erhöht, falls wir eine griechische Inflation kriegen
na der Guido ist doch stark am Absteigen :klatschen: , vielleicht macht der bald nix mehr :top:
Tja – bei mir “um´me” Ecke is kein Dönermann – nur ne Bäckerei. Da hol ich ab und zu Krustis und Brötchen. Aber arg billig sind die auch nich… :miesdrauf:
Übel, das Land ist komplett Pleite!